Der Sohn von Libyens Staatschef Saif al-Islam Gaddafi hat zugegeben, dass die Geständnisse der Bulgaren im Fall der HIV-infizierten Kinder mit Folter erzwungen worden sind.
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Von seinen Kindern schickt Libyens Staatschef Gaddafi am liebsten Sohn Saif al-Islam nach vorn - und behält selbst die Zügel der Macht in der Hand.
Eine Reportage von
Rudolph Chimellimehr...
Hat das Gaddafi-Regime den Wahlkampf von Nicolas Sarkozy im Jahr 2007 mit 50 Millionen Euro unterstützt? Der französische Präsident schäumt angesichts der Anschuldigungen eines Onlineportals und will Anzeige gegen das Magazin erstatten. Auch der libysche Ex-Geheimdienstchef Kussa weist die Vorwürfe als "haltlos" zurück.
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Rückschlag für die Übergangsregierung in Libyen: Anhänger des getöteten Machthabers Muammar al-Gaddafi haben die Stadt Bani Walid zurückerobert. Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor. Bei den Kämpfen sollen mindestens fünf Menschen getötet und noch mehr verletzt worden sein.
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Kurswechsel, Verzweiflungstat oder schlechter Scherz? Ein Sohn des libyschen Herrschers Gaddafi kündigt an, das Regime werde sich im Krieg gegen die Rebellen mit Islamisten verbünden. Zum Beweis tritt Saif al-Islam mit Bart und Gebetskugeln auf. Doch sein Vater hatte sich dem Westen stets als Bollwerk gegen die religiösen Fanatiker angedient. Und auch der Lebenslauf des Sohnes lässt Zweifel keimen.
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Erbitterte Kämpfe, monatelang. Und dann geht alles ganz schnell: Im Stunden-, später im Minutentakt vermelden die Rebellen in der Nacht zum Montag ihre Fortschritte. Eroberungen, Festnahmen, Jubelschreie - die Chronologie eines entscheidenden Schlages.
Aufgezeichnet von
Anja Treibermehr...
Bilder
Unerwarteter Besuch für die versammelte Weltpresse: Mit Victory-Zeichen und forscher Botschaft hat sich Saif al-Islam Gaddafi, der Sohn des Despoten, den Journalisten vor dem Rixos-Hotel in Tripolis präsentiert. Er suchte die Öffentlichkeit, um die "Lügen der Rebellen zu widerlegen" - und stiftete weiter Verwirrung.
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Das libysche Regime bricht unter den Aufständen zusammen - und mit ihm der Gaddafi-Clan. Die Kinder des Despoten sind für ihren extravaganten Lebensstil bekannt. Manch einer genoss die Vorzüge der Macht im Ausland, zum Teil auch in Deutschland.
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Das libysche Regime bricht unter den Aufständen zusammen - und mit ihm der Gaddafi-Clan. Der Vater ist abgetaucht, die Mutter flieht mit mehreren Kindern nach Algerien, ein Sohn wird in Niger gesichtet. Die Zeit der Extravaganzen scheint vorbei. Dabei hatten einst vor allem die Söhne die Vorzüge der Macht genossen - unter anderem in Deutschland.
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Video
Ein syrischer Fernsehsender hat Bilder gezeigt, die den Gaddafi-Sohn Saif al-Islam zeigen sollen. Dabei rief er zum Widerstand gegen die Rebellen auf.
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Ist die Flucht von Gaddafis Lieblingssohn bald zu Ende? Nach eigenen Angaben verhandelt der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag mit Verbindungsleuten von Saif al-Islam über dessen Ergebung - al-Islam wird wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht. Den Haags Chefankläger kündigte zudem eine weitere Untersuchung an - zu Operationen der Nato in Libyen.
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Er war der mächtigste Sohn des gestürzten libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, nun ist er gefasst: Saif al-Islam ist im Süden Libyens festgenommen worden, teilte die Übergangsregierung in Tripolis mit. Er hatte versucht, mit zwei Helfern ins benachbarte Niger zu gelangen.
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Meinung
Die letzte bedeutende Figur aus dem gestürzten Diktatoren-Clan ist gefasst. Saif al-Islam al-Gaddafi nun an den Internationalen Strafgerichtshof auszuliefern, wäre in Libyen äußerst unpopulär. Warum er verhaftet, aber nicht wie sein Vater gelyncht wurde.
Ein Kommentar von
Rudolph Chimellimehr...
Die heftigen Kämpfe in Libyen dauern an, die Nato bombardiert die Gaddafi-Residenz - und auch die Propagandaschlacht läuft: In der Nacht ist Saif al-Islam, einer der Söhne des bedrängten Machthabers, völlig unerwartet vor einem Hotel in Tripolis aufgetaucht. Die Aufständischen hatten zuvor seine Festnahme gemeldet. Er bestritt, dass die libysche Hauptstadt weitgehend unter Kontrolle der Aufständischen sei. Auch zum Aufenthaltsort seines Vaters äußerte er sich.
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Der libysche Übergangsrat vermutet den gestürzten Machthaber Gaddafi in der Wüste nahe der algerischen Grenze. Er werde in dem riesigen Gebiet von Tuareg-Kämpfern geschützt.
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