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Für die zwei Posten gibt es bislang zehn Bewerber, höchstens fünf gelten als aussichtsreich. Die Linken bekämpfen sich weiter in der Frage des Parteivorsitzes. Fraktionschef Gregor Gysi sieht den kommenden Parteitag als letzte Chance: Entweder es gelingt ein Neubeginn oder es endet im Desaster.
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Daniel Brösslermehr...
Die Linke steht vor einer schwierigen Aufgabe: Die Partei sucht nach zwei qualifizierten Parteichefs, möglichst eine Frau und ein Mann, jemand aus dem Osten und aus dem Westen - und gut miteinander auskommen müssen sie auch noch. Zehn Kandidaten treten heute zur Wahl an. Das Ergebnis ist völlig offen.
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"Meine Kandidatur steht nicht für Spaltung": Dietmar Bartsch will trotz aller innerparteilichen Spannungen weiterhin Vorsitzender der Linkspartei werden. Der ostdeutsche Reformer trifft jedoch bei den Genossinnen und Genossen auf starke Skepsis, weil es um die grundsätzliche Identität der Partei geht.
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Daniel Brössler, Berlinmehr...
Ost-West, Mann-Frau - nach diesen Kriterien wurde bislang die Doppelspitze der Linken besetzt. Kurz vor dem Parteitag gibt es allerdings nur einen männlichen Bewerber von Gewicht: Dietmar Bartsch. Eine Gruppe Parteiintellektueller warnt nun vor einem "der Funktionärslogik gehorchenden Deal". Doch eine Niederlage des Ost-Reformers könnte gravierende Folgen haben.
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Daniel Brössler, Berlinmehr...
Interaktiv
Lafontaine ist raus, Bartsch noch drin. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass sein Platz in der Führungsspitze sicher ist. Denn jetzt wollen auch die linken Frauen Parteichefs werden, wenn möglich ohne Mann. Doch auch bei den weiblichen Linken kann nicht jede mit jeder. Wer passt zusammen, wer nicht, und wer könnte die Partei im Alleingang retten? Stimmen Sie ab!
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Kommen nun Katja Kipping und Katharina Schwabedissen? Lafontaines Rückzug aus dem Rennen um den Linke-Vorsitz setzt auch Reformer Bartsch unter Druck. Eine weibliche Doppelspitze findet einflussreiche Anhänger.
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Die Vizevorsitzende und die NRW-Landeschefin wollen die neue Doppelspitze bei den Linken werden. Der jetzige Parteichef Klaus Ernst schlug unterdessen Sahra Wagenknecht für die Parteispitze vor.
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Exklusiv
Klaus Ernst favorisiert nach dem Rückzug von Oskar Lafontaine Sahra Wagenknecht. "Sie hat Ausstrahlung weit über die Partei hinaus. Ich halte sie für besonders geeignet als Vorsitzende", sagte der scheidende Chef der Linken der "Süddeutschen Zeitung".
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Oskar Lafontaine will seiner Partei einen "Neuanfang" ermöglichen. Deshalb verzichtet der Saarländer auf eine Kandidatur als Parteichef der Linken und überlässt seinem Konkurrenten Dietmar Bartsch das Feld.
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Nächste Runde im Kampf um den Linken-Vorsitz: Lafontaine zeigt sich "etwas erleichtert", nicht den Vorsitz zu übernehmen, und fordert junge Köpfe an der Parteispitze. Seine Lebensgefährtin Wagenknecht verlangt eine Führung, die das gesamte Parteispektrum verkörpert - und rät den Genossen, ihre Aggressionen künftig wieder am politischen Gegner auszulassen.
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Meinung
Für einen kurzen Moment konnte Dietmar Bartsch nach Lafontaines Rückzug hoffen, Parteichef zu werden. Dann treten zwei Frauen auf den Plan, die jetzt beste Chancen haben. Bartsch muss sich nun dringend auf die Suche nach einer starken Frau machen, um seine Chancen zu wahren. Oder sich mit einer Erzfeindin versöhnen.
Ein Kommentar
von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Was ist mit ihm? Bodo Ramelow gilt als Pragmatiker, der große Erfolge mit der Linken gefeiert hat. Doch die Führung der Bundespartei wolle er nicht übernehmen, sagt der Fraktionschef in Thüringen im SZ.de-Interview. Die Führungsdebatte sei "misslungen", Schuld daran sei der amtierende Parteichef Klaus Ernst. Seine Traumlösung für dessen Nachfolge ist das Duo Wagenknecht/Bartsch.
Interview:
Antonie Rietzschelmehr...
Mit Sahra Wagenknecht in eine sozialistische Zukunft: Wie die Galionsfigur der Linken Führungskräften der Wirtschaft ziemlich gekonnt die Stirn bietet. Irgendwie müssen ihr manchmal alle recht gegeben, aber das geht natürlich nicht. Auf gar keinen Fall.
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Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht über ihr Verhältnis zu Goethe - und ob Linke zu wählen die logische Folge dieser literarischen Liebe ist.
Interview:
Sabine Reithmaiermehr...
Sahra Wagenknecht, Parteivize der Linken, über Chancen für ein Linksbündnis in NRW und warum sich ihre Partei nicht in Regierungspflichten sieht.
Interview:
T. Denkler, Rostockmehr...
Ein Foto-Interview, in dem die Politikerin von der Linkspartei nichts sagt und doch alles verrät: über ihr Gehalt, Gemeinsamkeiten mit Rosa Luxemburg, Spinner in ihrer Partei und jene verborgenen Angewohnheiten, die sie vor den Genossen lieber verheimlicht.
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Wer kann mit wem bei den Linken? Lafontaine will die Partei aus der Krise führen. Doch Gysi rückt von Lafontaine ab. Doch Lafontaine und Bartsch, das geht nicht. Jetzt hat mit Sabine Zimmermann die erste Frau ihre Kandidatur angekündigt. Doch sie und Bartsch, das geht auch nicht. Was geht überhaupt? Stimmen Sie ab!
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Oskar Lafontaines Bedingungen für die Rückkehr an die Parteispitze sorgen für Ärger. Seine Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht wies einen Medienbericht zurück, wonach Lafontaines Comeback an ihre Personalie geknüpft sei. Eine Kampfkandidatur gegen Fraktionsvize Dietmar Bartsch schloss Lafontaine vor einem Spitzentreffen der Linken in Berlin aus.
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West gegen Ost, Radikale gegen Reformer, Lafontaine gegen Bartsch: Beim Führungsstreit der Linken geht es um mehr als Personalien - es geht um die Richtung der Partei.
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Daniel Brössler, Berlinmehr...
Bilder
Nordrhein-Westfalen hat über einen neuen Landtag abgestimmt. Die Sozialdemokraten jubeln: Den Prognosen zufolge hat Rot-Grün eine komfortabe Mehrheit eingefahren. Die Wahlbeteiligung war ähnlich niedrig wie vor zwei Jahren, was am Muttertag liegen kann oder der Double-Feier des BVB.
Der Wahltag
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Meinung
Sein Plan ist nicht aufgegangen: Eigentlich wollte sich Oskar Lafontaine nach den verlorenen Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW als Retter rufen lassen. Stattdessen wird er für die katastrophale Lage verantwortlich gemacht. Jetzt muss Lafontaine sich entscheiden.
Ein Kommentar von
Daniel Brössler, Berlinmehr...
Exklusiv
"Wenn die Partei will, dass ich das mache, dann mache ich das": Oskar Lafontaine erklärt sich bereit, noch einmal Linken-Chef zu werden, stellt im SZ-Gespräch dafür aber Bedingungen. Mit seinen Vorstellungen stößt Lafontaine auf massiven Widerstand in der Partei.
Von
Daniel Brössler, Berlin und Heribert Prantlmehr...
Die singende Landeschefin, der harte Kampf um ein Prozent, eine Mutter, die ihrer siegreichen Tochter das Essen hinterherträgt - und die dämlichsten Wortspiel-Slogans: die kuriose Wahlnachlese aus Nordrhein-Westfalen.
Von
Sarah Ehrmann und Thomas Schmelzermehr...
Norbert Röttgen führt die NRW-CDU in ihre größte Niederlage und tritt als Landeschef zurück. Die SPD gewinnt die Neuwahl und kann komfortabel mit den Grünen eine Koalition bilden. FDP und Piraten schaffen den Sprung in den Landtag, die Linke fliegt raus.
Der NRW-Wahlabend in der Ticker-Nachlese. Von
Michael König aus Düsseldorf, Thorsten Denkler aus Berlin, Bastian Brinkmann und Oliver Das Guptamehr...
Die Linke fliegt aus den ersten Parlamenten, verliert scharenweise Protestwähler an die Piraten und leistet sich jetzt auch noch einen Kleinkrieg zwischen Ex-Parteichef Lafontaine und Reformer Bartsch. Jeder will Einigung. Aber keiner will klein beigeben.
Eine Analyse von
Thorsten Denkler, Berlinmehr...
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