Die Wirtschaft in Deutschland brummt, das merkt auch der Staat: Die Steuereinnahmen werden höher ausfallen als bisher erwartet. In den kommenden fünf Jahren sollen die Finanzämter 29,4 Milliarden Euro mehr einsammeln. Finanzminister Schäuble hat schon Pläne für das Geld.
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Immer mehr junge Leute kommen zum Studium nach Deutschland, vier von fünf ausländischen Studenten wollen nach dem Abschluss bleiben. Doch das ist nicht so einfach, wie es scheint. Eine Studie ergründet, warum die meisten heimkehren.
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Roland Preußmehr...
Deutschland ist längst ein Einwanderungsland - künftig soll ein unabhängiger Expertenrat Erkenntnisse zu Integration und Migration liefern und die Politik beraten.
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Deutschland hat die Finanzkrise besser überstanden als alle anderen Länder im Euro-Raum. Der Sachverständigenrat rechnet nach dem starken Konjunkturschub in diesem Jahr auch für 2011 mit einem deutlichen Wachstumsplus.
Von
S. Haas und T. Öchsnermehr...
Glück im Unglück: Im kommenden Jahr schrumpft Deutschlands Wirtschaft, Ende 2009 geht es dann aber schon wieder bergauf - prophezeit der Sachverständigenrat.
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Guido Bohsemmehr...
Die fünf Wirtschaftsweisen sehen in den Landesbanken die Schwachstelle des deutschen Finanzsystems. Der Rat kritisierte das Nebeneinander der Landesbanken - außerdem fehle einigen ein klares Geschäftsmodell.
Von
Claus Hulverscheidtmehr...
Seit 50 Jahren unterstützt die Volkswagenstiftung junge Forscher mit originellen Ideen. Doch wodurch zeichnen sich vielversprechende Talente frühzeitig aus? Ein Gespräch mit dem Generalsekretär der Stiftung, Wilhelm Krull.
Interview:
Patrick Illingermehr...
Wie die Professoren-WG aus dem zwölften Stock des Statistischen Bundesamts das dicke Buch erstellt, das den Deutschen zeigt, wo es langgeht.
Von
Von Nikolaus Pipermehr...
Erstmals erhält der kritisierte Wirtschaftsweise Bofinger Rückendeckung — vom Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle, Ulrich Blum. Der fordert bei dieser Gelegenheit auch eine Neuorganisation der wirtschaftspolitischen Beratung.
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Die fünf Wirtschaftsweisen haben die Koalition eindringlich davor gewarnt, die jüngsten finanz- und arbeitsmarktpolitischen Erfolge durch Wahlgeschenke wieder zu verspielen. Der Konjunkturaufschwung sei intakt, werde aber durch Pläne etwa zum Arbeitslosengeld und zum Mindestlohn gefährdet.
Von
Claus Hulverscheidtmehr...
Die Konjunktur in Deutschland zieht nur langsam an, die Realeinkommen sinken, die Arbeitslosigkeit geht leicht zurück. Das sind die Kernprognosen für das kommende Jahr, welche die fünf Weisen am Mittwoch im Kanzleramt vorgestellt haben.
Von
Nikolaus Pipermehr...
Keine gute Prognose geben die fünf Wirtschaftsweisen der Gesundheitsprämie der Union: Die Ökonomen kalkulieren damit, dass sich der einheitliche Kassenbeitrag bis zum Jahr 2030 beinahe verdoppeln und bis 2050 fast verdreifachen würde.
Von
Von Andreas Hoffmann und Ulrich Schäfermehr...
Exklusiv
Wohin steuert die deutsche Wirtschaft? Noch trotzt sie den globalen Problemen - doch nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" sind die Prognosen im Gutachten des Sachverständigenrats schlecht. Das Wachstum sinkt demach auf 0,9 Prozent. Die Politik ist alarmiert.
Von
Markus Zydramehr...
Arbeiten bis fast 70? Während die Politik noch über die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre streitet, wagen führende Ökonomen bereits den nächsten Vorstoß: Die Lebensarbeitszeit müsse langfristig um weitere zwei Jahre steigen, sagt der Rat der Wirtschaftsweisen voraus.
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500 Milliarden Euro für die Krisenstaaten: Die EU hat in der Nacht den permanenten Rettungsschirm ESM beschlossen. Doch reicht die halbe Billion? Wie viel muss Deutschland nach Brüssel überweisen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
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Sie forscht über die Regulierung von Banken und gilt als Fachfrau für Finanzmärkte: Die Professorin Claudia-Maria Buch wird nach SZ-Informationen neue Wirtschaftsweise. Die 43-Jährige folgt Beatrice Weder di Mauro nach.
Von
Thomas Öchsnermehr...
Es besteht kaum Hoffnung auf einen Durchbruch bei den Klimaverhandlungen in Durban. Das Kyoto-Protokoll ist am Ende - auch wenn China sich jetzt bewegt, sagt der Klimaökonom Lutz Wicke. Gemeinsam mit anderen Klimaexperten hat er eine alternative Strategie entwickelt, um die Erderwärmung zu stoppen. Im Gespräch mit sueddeutsche.de erklärt er, wie ein gerechteres System zum Schutz des Weltklimas aussehen könnte.
Interview:
Markus C. Schulte von Drachmehr...
"Der Euroraum darf nicht an der Engstirnigkeit der deutschen Regierung scheitern": Unmittelbar vor Beginn des entscheidenden Euro-Krisengipfels attackieren die Spitzen von SPD und Grünen Merkels Krisenmanagement - und fordern ein radikales Umdenken von der Kanzlerin.
sueddeutsche.de
dokumentiert das Papier.mehr...
Der Preisdruck in Deutschland sinkt: Nach dem Drei-Jahres-Hoch im September geht die Inflationsrate nun langsam zurück. Allerdings liegt sie immer noch über der Warnschwelle der Europäischen Zentralbank.
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In der Krise gibt es ständig neue Ideen, wie man den Euro retten könnte. Dummerweise haftet vielen ein großer Makel an: Sie sind mit den existierenden Verträgen nicht vereinbar - würden also einen glatten Rechtsbruch bedeuten. Eine Übersicht.
Von
Helga Eineckemehr...
Der frühere EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing fordert Reformen statt immer mehr Geld für angeschlagene Staaten. Er kritisiert die Europäische Zentralbank, den Sachverständigenrat und erklärt, warum sich Griechenland den Beitritt zur Währungsunion erschlichen hat - und Italien sich selbst retten kann.
Interview:
Helga Eineckemehr...
Marshall-Plan, Agenda 2010, Kanzler Brünings Sparpolitik: In den Krisen von Griechenland oder Spanien ist die Stunde der historischen Vergleiche angebrochen. Ökonomen streiten heftig, ob sich die Krisenländer der Euro-Zone kaputtsparen - oder weitere Geldspritzen brauchen.
Von
Harald Freiberger und Markus Zydramehr...
In ihrer Heimat herrscht eine tiefe Wirtschaftskrise, selbst Uni-Absolventen finden oft keinen Job. Deshalb flüchten viele gut ausgebildete Spanier und Griechen dorthin, wo es bessere Chancen auf Arbeit gibt: nach Deutschland. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen einen massiven Anstieg der Zuwanderung aus beiden Ländern.
Von
Oliver Klasenmehr...
Deutschland trotzt der Euro-Schuldenkrise und dem weltweiten Konjunkturabschwung - jedenfalls nach Meinung von Wolfgang Franz. Der Chef der Wirtschaftsweisen blickt zuversichtlich auf das neue Jahr. Die deutsche Wirtschaft werde 2012 zwar wohl nur um 0,5 Prozent wachsen. Eine Rezession allerdings befürchtet Franz nicht.
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Unterschiedlicher könnte die Wahrnehmung kaum sein: In der Schuldenkrise verfallen die Banken in Panik und lagern ihr Geld lieber für Mini-Zinsen bei der EZB, als es untereinander zu verleihen. Die Realwirtschaft hingegen bleibt gelassen. Unternehmen und Verbände sehen bislang keine Anzeichen für eine Rezession. Dabei könnte die Verunsicherung der Banken auch sie treffen.
Von
Marc Beise und Helga Eineckemehr...
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