8. März 2013, 10:13Von Stefan Plöchinger ⁄ Datenjournalismus und digitale Infografiken Entdecken Sie unseren DataGraph

DataGraph: Das neue Projekt für Datenjournalismus und interaktive Grafik auf SZ.de

(Foto: sde)

Liebe Leserin, lieber Leser,

wo in Deutschland verpestet Feinstaub die Luft gerade am meisten? Wo in Europa leben die reichsten Menschen? Welche Waffenlobbyisten begleiten unsere Minister ins Ausland? In welchen Gegenden entvölkert sich die Bundesrepublik in den kommenden Jahrzehnten? Und wie lange war Schimanski eigentlich auf Verbrecherjagd?  mehr...

28. Februar 2013, 14:38 ⁄ Neue App Besser informiert auf dem Blackberry

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in den vergangenen Monaten haben wir daran gearbeitet, unsere Seite für die gängigsten Smartphones zu optimieren, und Apps für iPhone und Android erstellt, die bei Ihnen sehr gut ankommen. Jetzt komplettieren wir das Angebot mit einer App für das Blackberry 10.

Pünktlich zur deutschen Markteinführung des Geräts bekommen Sie unsere praktische Nachrichten-App für unterwegs - mit allen Berichten, Analysen, Kommentaren, Videos und Bildergalerien, so wie Sie sie auch von unserer normalen Webseite kennen. Die bewährte Navigation am linken Rand, Integration von Twitter und Facebook: Wie auf den anderen Geräten bleiben Sie mit der neuen Blackberry-App unterwegs ständig informiert.

Die App ist kostenlos - hier geht es zum Download und auch zu allen unseren anderen Apps ...

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen fürs Leseerlebnis unterwegs,

Ihr Stefan Plöchinger

14. Februar 2013, 14:25 ⁄ In eigener Sache Ddos-Attacke auf SZ.de

Liebe Leserinnen und Leser,

Süddeutsche.de berichtet fast wöchentlich darüber, wie Hacker in fremde Netzwerke eindringen und Internetportale lahmlegen - sei es das mittlerweile abgeschaltete Blog des SPD-Kanzlerkandidaten Steinbrück oder das System der amerikanischen Notenbank Fed, deren geheime Notfallpläne dadurch öffentlich wurden.

Heute ist Süddeutsche.de selbst das Ziel eines solchen Angriffs geworden: Mit einer sogenannten Distributed Denial-of-Service-Attacke haben Hacker unsere Seite blockiert. Dabei haben Unbekannte massenhaft Anfragen an unsere Server gestellt - so viele, dass sie nicht mehr verarbeitet werden konnten. Süddeutsche.de war deshalb, genauso wie jetzt.de und das Online-Angebot des SZ Magazins, über Mittag und am Nachmittag insgesamt mehrere Stunden nicht oder nur eingeschränkt erreichbar - ein Albtraum für eine aktuelle Nachrichtenseite. Noch wissen wir nicht, wer hinter dem Angriff steckte und was die Hintergründe sind.

Während unsere Technik mit Hochdruck daran arbeitete, die Attacke abzuwehren, haben wir versucht, Sie trotzdem permanent auf dem Laufenden zu halten - über unseren Twitter-Kanal @SZ und über unsere Facebook-Seite. Wenn es schon nicht auf unserer Homepage möglich war, Sie zu informieren, konnten wir Sie immerhin hier wissen lassen, dass Oscar Pistorius mittlerweile unter Mordverdacht steht oder die neue Bildungsministerin ernannt wurde.

In diesem Sinne: Folgen Sie uns auf Twitter und lesen Sie SZ.de jetzt hoffentlich wieder ungestört. Ihre

Julia Bönisch, stellvertretende Chefredakteurin

17. Januar 2013, 10:27 ⁄ Neue Apps Blicken Sie in unsere Handy-Werkstatt

Liebe Leserinnen und Leser,

das Internet durchsetzt unseren Alltag - dank Smartphones, die ständig online sind. Information ist fast überall, fast jederzeit mit ein paar Fingerbewegungen verfügbar. Für eine Nachrichtenseite hat der Durchbruch des Immer-Internets Folgen, die kaum abzusehen sind. Eine Folge aber ist logisch: Wir müssen unser Angebot auf viel mehr Geräte bringen, als es noch vor wenigen Jahren nötig schien. Mit unseren neuen Apps für Android und iPhone sind wir hier einen großen Schritt weitergekommen.  mehr...

21. Dezember 2012, 07:56 ⁄ Großes App-Update Entdecken Sie SZ.de neu auf dem iPhone

Jetzt laden Die neue App von Süddeutsche.de für iPhone und iPod touch

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die iPhone-Apps von Süddeutsche.de sind praktisch, viele nutzen sie seit langem - aber sie sind ein bisschen in die Jahre gekommen. Jetzt haben wir aufgeräumt und präsentieren Ihnen eine runderneuerte Version, mit vielen praktischen Funktionen, für die in Zukunft kein Nutzer mehr ein App-Abo abschließen muss.  mehr...

14. Dezember 2012, 10:03 ⁄ Neue App SZ.de kommt auf Ihr Android-Handy

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

viele von Ihnen nutzen seit langem die mobile Version von Süddeutsche.de, um unterwegs schnell und verlässlich über die Weltlage informiert zu sein. Jetzt bieten wir Ihnen runderneuerte Apps - zuerst für Android (hier herunterladen ...), in Kürze nach der Freigabe durch Apple auch für iPhones.  mehr...

4. Dezember 2012, 20:27 ⁄ Neues Service-Angebot auf SZ.de Ratgeber fürs Leben

Titelbild unserer Kindergarten-Serviceseite im Erziehungscoach-Bereich: In den Ratgeberwelten auf Süddeutsche.de finden Sie jetzt Antworten auf ganz praktische Fragen

(Foto: great barrier thief / photocase)

Liebe Leserinnen und Leser,  mehr...

29. November 2012, 09:24Von Stefan Plöchinger ⁄ Datenschutz und Copyright auf SZ.de Was Sie über Cookies und Zitate wissen sollten

Liebe Leserinnen und Leser,

Daten gelten in der digitalen Welt als das neue Öl oder Gold. Ihre Daten. Jeder weiß, dass sie im Internet von fast allen Seiten erhoben werden, damit auf persönliche Interessen zugeschnittene Anzeigen angezeigt werden können, damit Sie individuelle Newsletter oder Kaufempfehlungen bei Online-Händlern bekommen - oder damit zum Beispiel analysiert werden kann, wie viele Leser eine Nachrichtenseite wie Süddeutsche.de hat. Womit wir beim Thema wären: Bisher haben wir Ihnen nur unzureichend erklärt, welche Daten wir von Ihnen erheben, wer außer uns das auf unserer Seite tut und welchen Zwecken das alles dient. In unserer neuen Datenschutzerklärung ändern wir das.  mehr...

26. November 2012, 20:13Von Stefan Plöchinger ⁄ Frisches Layout für SZ.de Opulenter, innovativer, lesbarer

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

willkommen auf der neuen Seite von Süddeutsche.de. Wir haben unser Aussehen aufgefrischt und neue praktische Funktionen eingeführt - hier bekommen Sie den Überblick:  mehr...

26. November 2012, 12:57Von Stefan Plöchinger ⁄ Werkstattbericht zum neuen Layout Facelift in anderthalb Jahren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben vor einiger Zeit beschlossen, Sie am besten nicht mehr als Nutzer anzusprechen oder neudeutsch User - sondern als das, was Sie auf unserer Seite in der Regel sind: eben Leser. Ein gängiges Vorurteil ist, dass es im Netz gar keine echten Leser gibt, sondern Leute nur klicken und bunte Bilder sehen wollen. Unsere Erfahrung ist anders. Sie kommen im Vergleich zu vielen anderen Nachrichtenseiten recht häufig zu uns, und Sie bleiben länger als bei den meisten Kontrahenten. Was uns freut und uns schließen lässt, dass Sie sich keineswegs nur fürs Oberflächliche interessieren, sondern gerne in die Tiefe unserer Texte gehen. Jetzt haben wir die Oberfläche unserer Texte reformiert: damit Ihnen künftig das Lesen leichter fällt.

Wie wir dabei vorgegangen sind und was wir uns dabei gedacht haben, wollen wir Ihnen erklären.  mehr...

7. November 2012, 14:41Von Stefan Plöchinger ⁄ Süddeutsche Zeitung International Hello World

Dear readers,

Many articles of the Süddeutsche Zeitung aren't only interesting for German readers, but also for readers all over the world. Worldcrunch is cooperating with us and other newspapers for a daily Best of the international press. Each week, some of our articles are published which are relevant for a global audience.

Now we're making these articles available on our website as well - in our new tumblr blog called "Süddeutsche Zeitung International" which can be found at international.sz.de or on Twitter at @SZ_Intl. For a start, you'll find our op-ed about the international topic of this day: the re-election of Barack Obama.

Enjoy reading - now also in English.  mehr...

19. Oktober 2012, 14:30Von Dirk von Gehlen ⁄ Neuer SZ-Blog zum Phänomen Internet-Mem Bilder, die Sprache ersetzen

Der gebürtige Somalier Mohamed Farah wurde nach seinen Siegen über 5000 und über 10.000 Meter bei den Olympischen Spielen von der britischen Presse als "Magic Mo" und "History Man" gefeiert. Das Netz bejubelt den 29-Jährigen, indem es sein ungläubiges Siegerlächeln in neue Zusammenhänge montiert - zum Beispiel in ein Stierrennen.

(Foto: Tumblr)

Eine kurze Bildsequenz, knapp drei Sekunden lang: ein weiß gekleideter Mensch mit Astronautenhelm lässt sich aus großer Höhe in ein blaues Nichts fallen und verschwindet dann aus dem Sichtfeld. In einer Endlosschleife wird der Sprung des österreichischen Extremsportlers Felix Baumgartner seit Sonntag in einer sogenannten Gif-Datei im Netz wiederholt. Drei Sekunden, die die Essenz dessen bilden, was mehrere Millionen Menschen am Sonntagabend deutscher Zeit beobachteten: wie Felix Baumgartner erst die Schallmauer und damit dann einen Weltrekord gebrochen hat.  mehr...

12. Oktober 2012, 15:46Von Dirk von Gehlen ⁄ Popkolumne Die CDs der Woche

Liebe Leserinnen und Leser,

jeden Mittwoch besprechen Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung aktuelle Musik-Neuerscheinungen in der Popkolumne. Ab sofort können Sie die Einschätzungen der Kollegen nicht nur lesen, Sie können auch hören, wie die Musik klingt - jeder Song in voller Länge: In der Spotify-Playlist "Popkolumne" der SZ sammeln wir die Songs, die in der Zeitung besprochen werden.

Abonnieren Sie diese Playlist im Streaming-Dienst Spotify und verpassen Sie keine musikalische Empfehlung der Popkolumne. Die Playlist wird in den kommenden Wochen stetig anwachsen.

Viel Vergnügen mit unserem neuen Angebot,

Ihr Dirk von Gehlen

10. Oktober 2012, 13:06Von Stefan Plöchinger ⁄ Debatte@SZ Wir freuen uns auf Ihren Beitrag

So sehen Leserbeiträge aus: Die neue Debatte@SZ

Liebe Leserinnen und Leser,

Journalismus wandelt sich durch das Internet wie selten zuvor. Und damit unser Verhältnis zu Ihnen. Zum Besseren. Das Internet ist nicht einfach ein weiterer Kanal, in den wir unsere Informationen, Thesen und Recherchen hineinstecken und die dann auf wundersame Weise bei Ihnen herauskommen. Es ist ein Kommunikationsraum, ein Netz. Sie kommen uns näher als je zuvor. Das freut uns, und jetzt erleichtern wir uns beiden das Miteinanderreden - mit Debatte@SZ, einem rundumsanierten Dialogangebot.

Süddeutsche.de hatte bisher eine Kommentarfläche unter Artikeln, die zu Recht kritisiert wurde. Unter anderem wurde da die Debatte geschlossen, wenn die Hauptzeit entspannten Diskutierens und Lesens anbrach, ab 20 Uhr abends nämlich und am Wochenende. Da konnten Forentrolle nicht immer konsequent moderiert werden, also jene Provokateure, die wissen, wie sie anderen Diskutanten die Stimmung vermiesen. Da standen elaborierte Leserbriefe unsortiert neben Räuspereien. Viele Leser hatten wenig Spaß, hier zu stöbern, geschweige denn mitzureden.

Wir wollen das ändern.

Erstens haben wir schon vor Längerem die Öffnungszeiten abgeschafft, ohne viel Aufhebens. Wir sind seither fast immer für Sie da. Nur spätnachts, wenn die meisten schlafen, macht die Moderation wie auf allen Nachrichtenseiten üblich eine Pause - schreiben können Sie uns aber trotzdem, das Freischalten dauert dann nur bis zum Morgen.  mehr...

7. Oktober 2012, 23:17Von Stefan Plöchinger ⁄ jj-Reportagepreis 2012 Dramen am Rande der Gesellschaft

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gute Reporter bringen ihren Lesern Welten nahe, die diesen in der Regel verschlossen bleiben. Sie erzählen Geschichten, die man nicht schon tausendmal gehört hat. Sie weiten unseren Blick. Sie haben eine Haltung zu ihrem jeweiligen Thema, ohne parteiisch zu werden. So machen sie uns schlauer. Das ist es, was guter Journalismus immer geschafft hat. Das ist es, was er auch in Zukunft schaffen muss, wenn er eine Zukunft haben will  - und deshalb wollen wir junge Reporter fördern, die sich diesen Zielen verschrieben haben.

Süddeutsche.de, das Netzwerk Jungejournalisten.de und die Böll-Stiftung haben drei Nachwuchsschreiber für beeindruckende Reportagen vom Rande der Gesellschaft ausgezeichnet. Der jj-Reportagepreis 2012 geht in diesem Jahr an:  mehr...

4. Oktober 2012, 16:00 ⁄ Debatte@SZ Welche Regeln gelten hier?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir freuen uns, dass Sie über unsere Beiträge diskutieren möchten - mit anderen Nutzern, mit Moderatoren und mit Redakteuren. Machen Sie diese Seite zu einem Ort der guten Diskussion unter interessierten Menschen.

Wir wollen einen sachlichen Ton und eine qualitätsvolle Auseinandersetzung über Themen, die Sie bewegen, und gehen deshalb davon aus, dass sich jeder Teilnehmer den folgenden Leitlinien verpflichtet fühlt.  mehr...

12. September 2012, 11:24Von Stefan Plöchinger ⁄ Apple-Hype Das iPhone 5! Kommt! Jetzt! Garantiert!

Nummer 5 lebt! Am 12. September! - Die Einladung zur mutmaßlichen iPhone-Show

(Foto: Apple)

Falls Sie in den vergangenen Wochen dem iWort entkommen sind: In den kommenden Stunden dürften Sie das nur noch schaffen, wenn Sie sich Ihren Mitmenschen entziehen. Ansonsten werden Sie einen Hype erleben, den Sie aus früheren Zeiten schon kennen, und entweder zählen Sie zu jenem Teil der Menschheit, der diesen Tag nicht mehr erwarten konnte - oder zu jenem, der auf Tage wie diesen verzichten könnte.

Das neue iPhone! Kommt! Jetzt, an diesem Mittwoch! Garantiert! Ganz sicher! Haben wir im Netz gelesen, überall! Abermillionen sehnen es herbei, ganze Spezialseiten im Internet widmen sich dem erhofften Wunder, und seit Wochen, ach: Jahren geistern angeblich/vermutlich authentische Aufnahmen von LTE-Metalcase-16:9-iOS6-Superapparaten oder -Superattrappen durchs Netz. Niemand versteht, warum Apple für das Wahnsinnstelefon, das es sicher werden wird, eigentlich noch Werbung macht. Die beste Propaganda besorgen sowieso die Jünger des Konzerns und wir in den Medien.  mehr...

7. September 2012, 14:49Von Stefan Plöchinger ⁄ Neue Twitter Cards Twitter-Trick mit einem Klick

Twitter Card von @SZ: Schneller sehen, worum es geht

Liebe Leserin, lieber Leser,

kleine Neuerungen bringen manchmal großen Nutzen. Wenn Sie Twitter nutzen und einen Link zu Süddeutsche.de in Ihrer Timeline finden, sehen Sie künftig mit einem schnellen Klick noch in Twitter, um welche Geschichte es geht.  mehr...

2. August 2012, 14:44Von Stefan Plöchinger ⁄ Twitter-Facebook-Presseschau Das empfiehlt die Welt

Was empfiehlt die Welt auf Facebook und Twitter? Die digitale Presseschau verrät es

Liebe Leserinnen und Leser,

Millionen Menschen in aller Welt empfehlen ihren Freunden und Bekannten auf Facebook und Twitter täglich interessante Artikel, die sie auf renommierten Nachrichtenseiten lesen. Wenn es gut läuft, zeigt sich hier die sogenannte Schwarmintelligenz, die Weisheit der vielen: Die Nutzer erstellen durch ihre Empfehlungen kollektiv eine Art Live-Rangliste der interessantesten Texte der Welt. Eine digitale Presseschau, erstellt von Internetnutzern.

Bisher gab es eine solche Auswertung nicht im Netz - wir bieten sie Ihnen jetzt: auf sz.de/leserempfehlen. Auf unserer Startseite finden Sie ab sofort einen ständigen Link in der rechten Spalte, "Trends im Netz".  mehr...

24. Juli 2012, 17:25Von Dirk von Gehlen ⁄ SZ-Chronik auf Facebook Zurück in die Zeitung

Die Geschichte einer Zeitung zu erzählen, heißt vor allem: die Weltgeschichte nachzuerleben. Um die Chronik genannte Lebensbiografie der SZ auf Facebook zu erstellen, haben wir uns durch das Weltgeschehen der vergangenen Jahrzehnte geblättert.  mehr...

2. Juli 2012, 08:58Von Stefan Plöchinger ⁄ Facelift auf SZ.de Willkommen in unserer neuen Videowelt
Videowelt

Videowelt der SZ: Viele Kolumnen exklusiv bei uns für Sie

(Foto: )

Liebe Leserinnen und Leser,

das Internet wird allmählich zum Ersatz-Fernseher - und wir finden, dass Filmeschauen auf dem Bildschirm mehr Spaß machen sollte. Darum haben wir in den vergangenen Wochen Zug um Zug unser Videoangebot entrümpelt und modernisiert.  mehr...

22. Mai 2012, 00:22Von Stefan Plöchinger ⁄ jj-Reportagepreis 2012 Wir prämieren Nachwuchsreporter

Manche Menschen leben nicht nur am Rande unserer Gesellschaft. Sie arbeiten auch dort - um zu überleben. Wer schreibt ihre Geschichte auf?

Wer spricht mit den modernen Wirtschaftsflüchtlingen Europas: den Migranten der Euro-Krise, die aus dem Süden des Kontinents in den Norden fliehen?

Oder, anderes Thema, wer begibt sich mal in die Welt jener Männer, die Kind und Karriere entkoppeln - und sich für Ersteres entscheiden?

Süddeutsche.de, das Netzwerk Jungejournalisten.de und die Heinrich-Böll-Stiftung wollen Nachwuchsschreiber dafür auszeichnen, dass sie in die Lebenswelten dieser Menschen eintauchen.  mehr...

18. April 2012, 10:33Von Gökalp Babayigit ⁄ Zu unserer Berichterstattung über den Prozess in Norwegen Wieso wir den Attentäter zeigen

Der 22. Juli 2011 und die Wochen danach sind wieder präsent. Nicht nur, dass wir uns erneut mit den schrecklichen Geschehnissen in Norwegen auseinandersetzen müssen, jetzt, da der Massenmörder vor Gericht steht. Auch die Diskussion, wie wir als Süddeutsche.de nachrichtlich mit der Person, mit ihrer kruden Propaganda, ihrer Selbstdarstellung umzugehen haben, auch diese umstrittene Diskussion ist zurück.

Wir haben lange debattiert über dieses Thema, haben beobachtet, wie manche norwegische Zeitungen den Prozess weitgehend ignorieren, um dem geständigen Täter keineswegs eine Öffentlichkeit zu geben. Wir haben uns auch die Live-Übertragung aus dem Gerichtssaal angesehen. Und wir kamen zu dem Schluss, dass wir so berichten müssen, wie unsere Leser das nun auf unseren Seiten sehen können.

Nils Minkmar hat in der FAZ in klugen Zeilen die Frage bejaht, ob man das Gesicht des Massenmörders zeigen solle. Wäre ja noch schöner, wenn man ihm zuliebe "den Grundsatz der Öffentlichkeit von Strafverfahren hintergehen würde", schreibt Minkmar. Er hat recht. Die richtige und genaue Auseinandersetzung mit dem Fall gehört zu unserem Beruf - eine Auseinandersetzung, ohne etwas zuzuspitzen und ohne etwas zu verharmlosen. Das ist nicht immer schön, das ist nicht immer angenehm für die Beteiligten (weder für Journalisten, noch für die Leser, schon gar nicht für die Betroffenen), aber es gehört zum Beruf. Natürlich ließe sich jetzt anbringen, die Medien machten nun genau das, was der Mörder vorhergesagt und was er sich auch gewünscht hat.  mehr...

13. April 2012, 11:34Von Stefan Plöchinger ⁄ Bahn-Verspätungen Der Zugmonitor kommt an - auch auf Englisch

Zugmonitor: Verspätungen in Echtzeit verfolgen

Hätte es noch eines Beweises bedurft, wie gern sich die Deutschen mit den Verspätungen ihrer gehassliebten Bahn beschäftigen, der Zugmonitor der SZ hat ihn erbracht.  mehr...

10. März 2012, 18:49Von Stefan Plöchinger ⁄ Datenjournalismus-Projekt Zugmonitor Wir speichern, Sie stöbern

Zugmonitor-Ausschnitt: Sehen Sie auf dieser Karte etwas, das Sie uns crowdsourcen wollen?

(Foto: )

Es sieht so simpel aus. Pfeile rasen über eine Deutschlandkarte, färben sich erst gelb, dann rot. Ein Klick, dann die Information: Der Pfeil ist ein Zug aus Paris. Und er ist 50 Minuten zu spät, schon seit vier Haltstellen.

Wie kompliziert wäre es sonst, an diese Information zu kommen! Der jetzt in Betrieb genommene SZ-Zugmonitor leistet auf ungekannte Art eine Übersetzungsarbeit, die in einem sehr traditionellen Sinne journalistisch ist: Ein kompliziertes Geschehen wird vereinfacht und der Öffentlichkeit nahe gebracht. Gigantische, komplexe Datenmengen werden aus bis dato nicht erschließbaren Quellen gesammelt, sortiert, gefiltert, neu verpackt und in plötzlich verständlicher Form ausgespuckt.

Datenjournalismus heißt diese innovative Art der Recherche und Aufbereitung riesiger Informationsmengen. Sie ist deshalb so besonders, weil sie nur mit Computertechnik und den Möglichkeiten des Internets denkbar ist. Was Süddeutsche.de jetzt mit der führenden Datenjournalismusagentur OpenDataCity umgesetzt hat, war noch vor wenigen Jahren unmöglich. Erst die digitale Welt erschließt dem Journalismus solche ungekannten Präsentationsmöglichkeiten.  mehr...