Hässliche Vorwürfe gegen den selbsternannten "Schönheitspapst" Werner Mang: Ein Arzt in seiner Klinik soll ohne Zulassung operiert haben - nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Mang wegen Beihilfe zur Körperverletzung. Auch Patienten beklagen sich über den Schönheits-Chirurgen.
Von
Werner Bartens
Sollen die Euroländer ewig mit Hilfspaketen die Löcher im griechischen Haushalt stopfen? Wäre es nicht einfacher, das Land pleite gehen zu lassen oder gleich aus der Eurozone zu werfen? Auch wenn Kanzlerin Merkel und die anderen Euroretter gerade an der Lage in Griechenland verzweifeln - die vermeintlich simplen Alternativen zum derzeitigen Kurs bergen große Gefahren
Von
Claus Hulverscheidt
Als König George VI. am 6. Februar 1952 stirbt, ist seine älteste Tochter Elisabeth in Afrika, auf Safari. Abgeschnitten von der Zivilisation erfährt die britische Thronfolgerin als einer der letzten Menschen von ihrer plötzlichen Regentschaft. Ihre gute Freundin Lady Pamela Hicks - damals mit auf Reisen - erinnert sich.
Protokoll:
Peter Littger
Für eine bessere Welt braucht es Designer, findet Konstantin Grcic. Denn sie überlegen, wie man Dinge anders machen kann. Der Schöpfer des Design-Stuhls Chair One über Verantwortung, Irrtümer, Geschmack und die Frage, ob die Gestaltung von Möbeln und Produkten wirklich das Leben verändern kann.
Interview:
Laura Weißmüller
Sozialministerin Christine Haderthauer sagt Anschlussfinanzierung zu, wenn Kommunen Schulsozialarbeit mit Bundesmitteln ausbauen.
Interview:
Florian Tempel
Wo einst die "Süddeutsche Zeitung" gemacht wurde, sind nun die Bauarbeiter am Werk. Bis 2013 soll die Luxusimmobilie "Hofstatt" an der Sendlinger Straße fertig sein. Ein Besuch auf der Baustelle.
Von
Wolfgang Görl
Wo einst die "Süddeutsche Zeitung" gemacht wurde, sind nun die Bauarbeiter am Werk. Bis 2013 soll die Luxusimmobilie "Hofstatt" an der Sendlinger Straße fertig sein. Ein Besuch auf der Baustelle.
Von
Wolfgang Görl
Wehe, wenn Sie auf Facebook Ihren Namen ändern wollen. Was für Privatpersonen noch halbwegs simpel ist, gerät für Unternehmen zum absurden Konflikt mit den Bürokraten des Social-Media-Konzerns. Die SZ macht diese Erfahrung gerade - und ist plötzlich mit zwei Fanseiten in dem Netzwerk vertreten. Eine skurrile Geschichte mit einer Bitte: Wir brauchen Ihre Hilfe.
Von
Stefan PlöchingerSZblog
Bologna-Reform, Studiengebühren, Exzellenzinitiativen: Studierende haben keine Zeit mehr, sich Dingen zu widmen, die nichts mit dem Studium zu tun haben. Die Erwartungen sind sehr hoch, meint der scheidende Münchner Hochschulpfarrer Markus Hepp.
Interview:
Ines Alwardt
Die Bundesregierung streitet über Sinn und Unsinn der Beobachtung von Linkspartei-Politikern durch den Verfassungsschutz streitet. Die SZ dokumentiert, welche 27 Abgeordnete überwacht werden. Darunter befinden sich auch die Partei- und Fraktionsvorstände wie Gregor Gysi.
Die Franzosen, heißt es jedenfalls, sind arrogant und ein wenig feige, die Italiener geschwätzige Modeverrückte, die keine Steuern zahlen, und die Deutschen so pedantisch, dass sie auch im Urlaub penibel sämtliche Poolliegen mit ihren Handtüchern eindecken. Stimmt - aber nicht so ganz, sagen internationale Autoren, die entschlüsseln, was hinter den Klischees steckt.
Die Kanzlerin gibt den Ton für den EU-Gipfel vor: Die EU-Länder sollten auf ihrem Treffen in Brüssel den Fokus auf Wachstum und Beschäftigung legen, sagt Angela Merkel im SZ-Interview. Schuldenabbau und Haushaltsdisziplin allein reichten nicht aus. Die Konjunkturprogramme will Merkel aus EU-Fonds bezahlen.
Von
Stefan Kornelius
Alle EU-Länder außer Großbritannien und Tschechien haben zugesagt, sich an einem Pakt für strenge Haushaltsdisziplin zu beteiligen. Die Staaten verpflichten sich, eine Schuldenbremse verbindlich in nationalem Recht zu verankern. Strafverfahren gegen Defizitsünder sollen vereinfacht werden. Die Kanzlerin würdigt den Pakt als wichtigen Schritt hin zur Stabilitätsunion. Verfolgen Sie den Gipfel im Live-Blog.
Von
Jannis Brühl, Oliver Klasen und Martin Anetzberger
In seinem Spielfilmdebüt "Michael" beschreibt der österreichische Regisseur Markus Schleinzer einen Kinderschänder. Der Film vermeidet zu Recht jede explizite Darstellung des Monströsen und Unfassbaren - die bloße Schilderung des grausam normalen Alltags ist viel beklemmender.
Von
Susanne Hermanski
"Wohnen im Fünfseenland - nur für Reiche?" Die SZ-Debatte in Starnberg polarisiert. Selbst in Dörfern wie Andechs kostet der Quadratmeter schon mehr als 400 Euro.
Von
Otto Fritscher
Trotz eisigen Temperaturen und heftigem Schneefall ließen es sich die Stars und Sternchen wieder einmal nicht nehmen, beim Bayerischen Filmpreis in München dabei zu sein. Und Wim Wenders, der den Ehrenpreis erhielt, sorgte mit seiner Rede für jede Menge Rührung.
Von
Beate Wild
Exklusiv
Das Jahr beginnt mit einer frohen Botschaft: Fast alle Arbeitnehmer werden von Abgabensenkungen profitieren. Konkret heißt das, Durchschnittsverdienern bleiben jährlich bis zu 160 Euro mehr in der Tasche - das ist mehr, als die Steuersenkungen 2013 abwerfen.
Meinung
Silvio Berlusconi tritt zurück, Europa wird eine Stabilitäts- und Haftungsunion. Doch nicht die Staats- und Regierungschefs waren die wirklichen Urheber dieser europäischen Fortschritte - der Politik fehlt es in der Krise an Mut und strategischer Weitsicht.
Ein Gastbeitrag von
Joschka Fischer
Exklusiv
Nicht nur Kai Diekmann, sondern auch Springer-Chef Mathias Döpfner bekam einen Anruf von Christian Wulff. Das Ziel: die Berichterstattung der "Bild" zu verhindern. Selbst bei Verlegerin Friede Springer soll Wulff einem Medienbericht zufolge interveniert haben. Der Deutsche Journalistenverband verlangt eine Stellungnahme des Staatsoberhauptes, auch die Opposition erwartet ein klärendes Wort.
Von
Carolin Gasteiger und Oliver Das Gupta
Das Presseecho auf die Wutanrufe von Christian Wulff ist verheerend. Doch die Medienwelt ist nicht identisch mit der Realität, meint Politikwissenschafter Langguth. Politologe Oberreuter glaubt, dass der Bundespräsident sich noch einmal erklären muss - und zwar schnell.
Von
Kathrin Haimerl und Oliver Das Gupta
Die "Bild"-Zeitung veröffentlicht die E-Mail, auf die Bundespräsident Wulff mit drohenden Anrufen reagierte. Sie enthält sechs Fragen zu Wulffs Hauskredit und seiner Beziehung zum Unternehmer-Ehepaar Geerkens - mitunter konfrontativ, aber berechtigt.
Von
Oliver Das Gupta
Wulff behauptet im TV-Interview, mit seinem massiv kritisierten Anruf beim Chefredakteur der "Bild"-Zeitung nur um Aufschub gebeten zu haben. Stimmt nicht, kontert das Boulevard-Blatt: Der Bundespräsident wollte sehr wohl den unliebsamen Bericht unterbinden. Die Opposition stellt indes Wulffs Eignung für das höchste Staatsamt in Frage - und fordert Kanzlerin Merkel zum Handeln auf.