Meinung
Für unabhängige Filmschaffende ist das Geschäft schwierig geworden, denn die Hollywood-Blockbuster beherrschen den Markt. Eine Hoffnung gibt es jedoch: Frankreich, die Grande Nation des Kinos, die ihren Einfluss weiter ausbaut und die Stellung des Cannes-Festivals verstärkt.
Ein Kommentar von Tobias Kniebe, Cannesmehr...
Cannes öffnet die Tore zur Unterwelt: Seit er vor zwei Jahren "Drive" ins Kino brachte, gilt der Däne Winding Refn als der vielleicht entschlossenste Stilist des Weltkinos, verehrt und kritisiert zugleich. In "Only God Forgives" steht wieder Ryan Gosling im Zentrum, doch gegen den Stilwillen, der hier regiert, wirkt "Drive" wie ein freundlich-verwaschenes Amateurvideo.
Von Tobias Kniebe, Cannesmehr...
Dass mit Herrn Gosling nicht zu spaßen ist, wissen wir spätestens seit der Aufzugszene in "Drive". Jetzt hat der Schauspieler einen Fotografen in die Schranken gewiesen, der es wagte, seine Freundin Eva Mendes anzusprechen. Das ist nur ein bisschen ritterlich - und sehr peinlich.
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Die Liebe als Rettung oder als Verbot: Bei den Filmfestspielen in Cannes geht es um das stärkste menschliche Gefühl, inklusive Kehrseite. Zudem: Ryan Gosling als Dealer, ein Vampirfilm von Jim Jarmusch - und ein schwuler Matt Damon.
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Palmen hin, azurblaue Wellen her - die echten Hingucker in Cannes sind natürlich die Stars. Zum 66. Filmfestival reisen Schauspieler und Regisseure aus aller Welt an, um sich und ihre Filme zu präsentieren.
Welche Stars an der Côte d'Azur erwartet werden.mehr...
Immer zum Wochenende: Mädchen fragen Jungs fragen Mädchen. Weil manches versteht man einfach nicht bei denen. Zum Beispiel, warum auf einmal alle diesen windigen Schauspieler so süß finden.
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Roman Polanski und die Coen-Brüder bewerben sich um die Goldene Palme und stellen sich der Begutachtung durch Jury-Präsident Steven Spielberg. Das eindrucksvolle Wettbewerbsprogramm der 66. Internationalen Filmfestspiele von Cannes.
Von Susan Vahabzadehmehr...
Diese Woche stellen zwei ganz große Regisseure Filme vor. Tim Burton zeigt ein Meisterstück in 3-D, Steven Spielberg läuft mit "Lincoln" zur Hochform auf. Dazu: Filme über gleichgeschlechtliche Liebe in Israel und nördlich von Berlin. Welche Filme diese Woche den Kinobesuch lohnen - und welche nicht.
Von den SZ-Kritikern.mehr...
Einfach zerbröselt: Michelle Williams und Ryan Gosling mimen Glück und Ende einer raffiniert montierten Liebe, die ausgerechnet mit einem Feuerwerk zum 4. Juli ausklingt. Ein privates Drama, das die Verunsicherung einer ganzen Nation widerspiegelt.
Von Martina Knobenmehr...
Russell Brand auf Brautschau, Jennifer Aniston als "Drecksack" und eine eifersüchtige Charlize Theron: Beim Spektakel der MTV Movie Awards waren die Preise nur Nebensache. Die Blutsauger-Schnulze "Twilight" räumte mal wieder ab, doch ausgerechnet Hauptdarstellerin Kristen Stewart fand keinen Kusspartner.
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Mitt Romney vermeidet es, im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft über seinen Glauben zu sprechen - weil Mormonen bei vielen Amerikanern als umstritten gelten. Dabei hat die Religionsgemeinschaft zahlreiche bekannte Anhänger, darunter Vampir-Mütter, Hotelmagnaten und Hollywood-Stars.
Von Friederike Hunkemehr...
Den totalen Flop, den Ruin, den Welterfolg mit dem magischen Film "Drive": Der dänische Regisseur Nicolas Winding Refn hat bereits alles erlebt, Eine Begegnung mit einem, der tief gefallen und doch wieder aufgestanden ist.
Von Fritz Göttlermehr...
James Sallis hätte nicht für möglich gehalten, dass sein Buch "Drive" zum Kinoerfolg wird. Die meisten New Yorker Verlage hatten ihn abgelehnt, das bereuen sie längst. Nun hat er eine Fortsetzung geschrieben. Der US-Autor über seinen "Abstieg" zum Kriminalautor, sein neues Werk und darüber, was Hollywood mit Gletschern verbindet.
Interview: Doris Kuhnmehr...
Blutrünstiges Drama oder derbe Komödie: Die Favoriten-Filme der diesjährigen "MTV Movie Awards" könnten nicht unterschiedlicher sein und sind in jeweils acht Kategorien nominiert. Die beiden Hauptdarstellerinnen Jennifer Lawrence und Kristen Wiig konkurrieren auch um die Trophäe für die beste Schauspielerin.
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Wie Manipulatoren manipuliert werden: In "The Ides of March" demontiert George Clooney den Popanz des Idealismus. Man weiß in diesem durchtriebenen Thriller nicht, wer gerade wen betrügt. Es scheint, als würde Cäsar dem jungen Brutus brutal in den Rücken fallen, doch auch die Jungen haben ihre Unschuld längst verloren.
Von Fritz Göttlermehr...
Beim Filmfest in München stehen fast 240 Filme auf dem Programm. Mit dabei: Satire aus dem Iran, ein apokalyptischer Thriller aus Deutschland - und Frankreichs Göttergesicht. sueddeutsche.de präsentiert eine Auswahl der besten Filme.
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Auf den 68. Filmfestspielen von Venedig dürfen sowohl der "Sexiest Man Alive" als auch die "Queen of Pop" ihre Regieprojekte präsentieren. Neben George Clooney und Madonna locken die Veranstalter mit einem weiteren großen Staraufgebot. Doch am meisten begeisterten sich die Italiener für eine andere Künstlerin.
Ein Überblick in Bildern.mehr...
Glühende Begeisterung und tiefe Desillusionierung: Die Charakterdarstellerin Michelle Williams kommt mit "Blue Valentine" in die deutschen Kinos. Kaum jemand verkörpert das menschliche Gefühlschaos so intensiv wie sie - beruflich und privat.
Ein Porträt in Bildernmehr...
Ryan Gosling überzeugt in "Drive" als unerschrockener Stuntfahrer, der sich nebenbei noch etwas Geld bei der Mafia verdient: Ein rasanter Film, der durchaus ein paar Verfolgungsszenen mehr vertragen hätte - seinen Hauptdarsteller aber endgültig zum neuen "King of Cool" Hollywoods macht.
Eine Videorezension von Tobias Kniebemehr...
Ein Mann geht durch das Single-Fegefeuer. Mit "Crazy, Stupid, Love" gelingt den beiden Regisseuren Ficarra und Requa eine skrupellose Liebes- und Diebesgeschichte, verrückt und bescheuert - also muss es Liebe sein.
Von Fritz Göttlermehr...
Haben Männer andere Träume als Frauen? Zwei Frauen jedenfalls retten die amerikanischen Indies auf dem Filmfest München: Michelle Williams und Kelly Reichardt zeigen Stärke, Entschlossenheit - und den Unwillen, sich unterzuordnen.
Von Susan Vahabzadehmehr...
"Grau" reimt sich auf "wow", Ringelshirts verleihen jedem etwas Französisches und Levi's-Jeans können gebrochene Herzen heilen: Manche Kleidungsstücke sind für die Ewigkeit. Acht Autoren verraten, welchen Teilen sie für immer Liebe geschworen haben und niemals wiederstehen können.
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Der Film ist nicht nur schwarz-weiß, sondern auch ohne Ton - und trotzdem wird er ganz heiß gehandelt. Bei den 69. "Golden Globes" wird der französische Film "The Artist" gleich in sechs Kategorien für den wichtigen Filmpreis nominiert. Auch ein Deutsch-Ire darf auf eine Auszeichnung hoffen.
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Cannes hat mehr Glamour, Venedig mehr Gefühl: Doch das Filmfestival in Toronto zieht die Stars in Massen an. Warum das so ist? Im Zentrum steht das Publikum.
Von Manuela Imremehr...
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