Alfred Rosenberg lieferte Hitler und der NSDAP den programmatischen Unterbau und half beim Holocaust. Nun fanden sich verschollene Tagebuchaufzeichnungen des Nazi-Verbrechers in den USA.
Von Oliver Das Guptamehr...
Sie legten Kränze nieder, sie hoben die Hand zum Hitlergruß: Jahrelang pilgerten Neonazis ins oberfränkische Wunsiedel, wo Rudolf Heß begraben war. Das ist nun vorbei. Das Grab wurde aufgelöst, die sterblichen Überreste exhumiert. Der Hitler-Stellvertreter soll jetzt auf offener See bestattet werden.
Von Hans Holzhaidermehr...
Es sind schon mehr als 200 Briefe: Nachdem das Grab von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß aufgelöst worden ist, attackieren Ultrarechte Wunsiedler Bürger - und die NPD ruft zu einer Kundgebung auf.
Von Olaf Przybillamehr...
Weil die Veranstaltung als Ersatz für die verbotene Demonstration in Wunsiedel gehandelt wurde, hat das Kreisverwaltungsreferat die Kundgebung auf dem Marienplatz verboten.
Von Berthold Neffmehr...
In Wunsiedel erinnert nun nichts mehr an Rudolf Heß. Das Grab von Hitlers Stellvertreter wurde überraschend aufgelöst - nicht einmal der Bürgermeister erfuhr davon. Der oberfränkische Ort atmet auf und hofft, die Ultrarechten endlich los zu sein.
Von Olaf Przybilla, Wunsiedelmehr...
Auch nach der Auflösung des Grabes von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß kommt das oberfränkische Wunsiedel nicht zur Ruhe: Rund 250 Neonazis versammelten sich am Samstag zu einer Kundgebung in der Innenstadt.
mehr...
Exklusiv
Bayerns Verfassungsschutz hat sich laut Informationen der "Süddeutschen Zeitung" in den neunziger Jahren aktiv am Aufbau des rechtsextremen Thule-Netzes beteiligt - eigentlich, um die Neonazi-Szene zu kontrollieren. Doch der gut entlohnte V-Mann wurde selbst zur treibenden Kraft.
Von Mike Szymanski, Münchenmehr...
Die rechte Szene rätselt über das Testament von Jürgen Rieger. Der verstorbene Rechtsextremist war vor allem mit Immobiliengeschäften reich geworden. Nun äußert sich sein Sohn.
Von Matthias Kolbmehr...
Gut ein Jahr nach der Entdeckung des NSU sind bereits einige Bücher zu dem Thema erschienen. Sie beleuchten das geistige, soziale und gesellschaftliche Milieu, in dem der Rechtsterror entstehen konnte. Warum die Terroristen so lange unentdeckt blieben und wer ihre Hintermänner waren, bleibt rätselhaft.
Von Tanjev Schultzmehr...
Exklusiv
Soll ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD erfolgreich sein, müssen die Kläger belegen können, dass die Partei ein Feind des Grundgesetzes ist und aktiv gegen die bestehende Ordnung kämpft. Solche Belege könnte jetzt ein fast 1200 Seiten starkes Dossier liefern, das Bund und Länder zusammengestellt haben.
Von Tanjev Schultz und Mike Szymanskimehr...
Die rechtsextreme Kameradschaft "Jagdstaffel D.S.T." ist einem drohenden Verbot zuvorgekommen und hat sich angeblich aufgelöst. Für den Verfassungsschutz macht das die Sache nicht unbedingt einfacher. Denn die einstigen Mitglieder bewegen sich weiterhin in der Neonazi-Szene - und sind nun noch schwerer greifbar.
Von Oliver Hollenstein und Frederik Obermaiermehr...
50 Jahre nach der Kino-Premiere kehrt James Bond mit "Skyfall" demnächst auf die Leinwand zurück. Sein Schöpfer Ian Fleming war selbst Agent gewesen - und tröstete sich und das gebeutelte England mit den 007-Romanen über den Verlust der britischen Weltmacht hinweg. Sein Agent ist daher ganz anders als im Film.
Von Alexander Menden, Londonmehr...
Ein Bericht des Bundeskriminalamts offenbart: Der Verfassungsschutz soll in den neunziger Jahren systematisch rechtsextreme V-Leute geschützt haben. Nach "Spiegel"-Informationen seien überführte Neonazis nicht angeklagt und verurteilt worden.
mehr...
Trotz striktem Verbot der Stadt hielten die Neonazis auf dem Karlsplatz Plakate hoch, die eindeutig auf den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß anspielen. Gegen die Mahnwache protestierten etwa 800 Münchner.
Von Berthold Neffmehr...
Ein Neonazi in Oberprex, ein Rudolf-Heß-Gedächtniszentrum in Warmensteinach: Immer wieder drängen Rechtsextremisten nach Oberfranken und in die Oberpfalz. Wie sich die Kommunen gegen die Nazis wehren - ein Überblick.
Von Frederik Obermaiermehr...
Den 18. August hatten sich sicherlich viele Neonazis im Kalender angestrichen. Zum Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß wollten sie nach Wunsiedel reisen. Jetzt hat das Landratsamt den Aufmarsch verboten.
mehr...
Alljährlich treffen sich in Oberfranken Rechtsextreme, um an Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß zu erinnern. Die diesjährige Demonstration blieb ohne Ausschreitungen, vier Menschen wurden festgenommen.
mehr...
Zum 20. Todestag von Rudolf Heß dürfen Nazis in Gräfenberg demonstrieren. Das hat der Bayerische Verfassungsgerichtshof entschieden. Für den Bürgermeister ein Skandal.
mehr...
Zum Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß werden in diesem Jahr keine Neonazis in München aufmarschieren. Der NPD-Funktionär zieht die Anmeldung beim KVR zurück.
Von Berthold Neffmehr...
Es ist als netter Service gedacht: Seit kurzem können Postkunden personalisierte Briefmarken versenden. Doch so kamen Briefe mit dem Konterfei des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß in Umlauf.
mehr...
Sie wollen beten, singen und predigen: Rechte wollen in Wunsiedel einen Gedenkgottesdienst für Hitler-Stellvertreter Heß veranstalten und berufen sich dabei auf die Religionsfreiheit. Der Zweite Bürgermeister der Stadt spricht von einer "ganz neuen Variante" rechtsextremer Aktivitäten.
mehr...
Wem Sightseeing bei Tageslicht zu langweilig ist, folgt nachts in London den Spuren von Jack the Ripper oder wagt sich in den Tower. Selbst im sonnigen Palermo schaudert es Besucher im Reich der stehenden Toten.
Sehenswürdigkeiten für Nervenstarke von Johanna Brucknermehr...
Trotz eines Verbots haben sich Rechtsextremisten im oberfränkischen Wunsiedel versammelt - bis die Polizei die Kundgebung auflöste. Auch im unterfränkischen Roden trafen sich Neonazis zum "Vierten Nationalen Frankentag".
Von Katja Auermehr...
Ein Nackt-Shooting an heiliger Stätte, eine Nacht in der Bergbahn-Gondel und ein Ministerpräsident, der sich im Web 2.0 verheddert: 2011 brachte in Bayern überraschende, tierische, skurrile - aber auch traurige Momente. Der Jahresrückblick in Bildern.
Von Tobias Dorfer und Birgit Krusemehr...
Seit Monaten observiert die Staatsanwaltschaft die Neonazi-Kameradschaft "Jagdstaffel DST". Jetzt hat die Polizei Wohnungen von Mitgliedern und Sympathisanten in und um München durchkämmt. Die Ermittler interessierte vor allem eines: ob sich illegale Waffen im Besitz der Rechtsradikalen befinden.
Von Susi Wimmermehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.