Familie im Splatter-Rausch: Es wird nach Herzenslust gemetzelt in Enschede, jener niederländischen Stadt, wo vor 13 Jahren eine Feuerwerksfabrik explodierte. Der Autor Peter Buwalda nutzt die Tragödie als Allegorie und jagt in seinem Bestseller "Bonita Avenue" gleich ein ganzes Mittelklasse-Idyll in die Luft.
Von Christoph Bartmannmehr...
"Für meine Mutter bin ich ihr Ein und Alles, und meine Großeltern haben mich auch lieb": Trotzdem referiert "Studio Braun"-Mitglied und "Fleisch ist mein Gemüse"-Autor Heinz Strunk seine Jugend und das Aufwachsen in Hamburg-Harburg kühl und distanziert.
Von Bernd Graffmehr...
Auffällig viele Bücher handeln in der aktuellen deutschen Gegenwartsliteratur vom Sterben und vom Tod: Dabei ist der Gegenstand nicht ganz leicht zu bearbeiten, viel schwerer etwa als die Liebe. Es kommt auf den richtigen Ton an.
Von Burkhard Müllermehr...
Gesalzene Butter, Maggi-Zeug, Dosenöffner und Dr. Schams Freundin aus dem Drogeriemarkt: Moderator Wigald Boning sammelt fremde Einkaufszettel. Die außergewöhnlichsten Exemplare hat er nun in einem Buch veröffentlicht.
Eine Auswahl in Bildern.mehr...
Wie man Geschichte konstruiert, indem man die Welt im Konjunktiv betrachtet: Wolfgang Kraushaar versucht, die Münchner Tupamaros und Kommunarden als Antisemiten zu entlarven und sie nachträglich zur Hilfstruppe der Palästinenser zu erklären.
Eine Kritik von Willi Winklermehr...
Auf der Intensivstation des Erzählens: David Wagners autobiografische Prosa "Leben" handelt von seiner Lebertransplantation. Man kann so ein Buch wohl nur einmal schreiben. Aber dass es geschrieben wurde, ist ein Glücksfall.
Von Helmut Böttigermehr...
20 Jahre sind ausreichend Zeit, um den richtigen Umgang mit Kurznachrichten zu lernen. Sollte man meinen. Doch allzu oft sind die Finger schneller als der (alkoholumnebelte) Verstand. SMS zum Fremdschämen und Totlachen - eine Auswahl.
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Fast täglich musste Andreas Huckele sexuelle Übergriffe erdulden. Jahre später hat er die Kraft gefunden, sich zu wehren. Ohne den 43-Jährigen wäre der Missbrauch an der Odenwaldschule vielleicht nie an die Öffentlichkeit gekommen. Nun hat er den Geschwister-Scholl-Preis erhalten - und kritisiert, dass seine alte Schule noch immer geöffnet ist.
Die bewegende Rede im Wortlaut.mehr...
20 Jahre sind ausreichend Zeit, um den richtigen Umgang mit Kurznachrichten zu lernen. Sollte man meinen. Doch allzu oft sind die Finger schneller als der (alkoholumnebelte) Verstand. SMS zum Fremdschämen und Totlachen - eine Auswahl.
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Aus "Ich bin Deutschland" wird "Allein unter Deutschen": Für ein Buchprojekt reiste der jüdische Theatermacher Tuvia Tenenborn monatelang durchs Land. Der New Yorker beschreibt Deutschland als einen düsteren Ort voller Nazis und Antisemiten. Nach dem Zerwürfnis mit Auftraggeber Rowohlt erscheint die Reportage im Herbst beim Verlagsrivalen. Ein einmaliger Vorgang.
Von Malte Herwigmehr...
Martin Walser geht zum Rowohlt Verlag. Ein Abschied, ein Neubeginn. Doch nun kommt eine unerhörte Tat des verstorbenen Suhrkamp-Verlegers Siegfried Unseld zum Vorschein: Walser erhielt alle Rechte an seinem Werk. Und das nimmt er wohl mit ins neue Haus.
Von THOMAS STEINFELDmehr...
Der Rowohlt Verlag zieht das Buch "Du fehlst mir, meine Schwester" von Norma Khouri aus dem Verkehr, bevor es überhaupt erschienen ist. Im Interview erzählt der Verleger Alexander Fest, warum man sich zu diesem Schritt entschloss - und warum das Manuskript niemand gelesen hat, als man es einkaufte.
Von mail an kulturmehr...
Einmal zu früh eine Taste gedrückt und schon nimmt die Kurznachricht ihren Weg. Manchmal den falschen. Ärgerlich für die einen - lustig für die anderen. Eine Sammlung skurriler SMS, die besser nie verschickt worden wären.
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Einmal zu früh auf Senden gedrückt und schon ist die Kurznachricht verschickt. Ärgerlich für die einen - lustig für die anderen. Eine Sammlung skurriler SMS, von denen manche besser nie verschickt worden wären.
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"Meine Oberlippe kommt nicht in Frage, verglichen mit Deiner Oberlippe": So schreibt Percy Liebesbriefe, wenn sein Schöpfer Martin Walser ihn nicht gerade zum Predigen verdonnert. In "Muttersohn" genügt der Autor sich selbst, ein landläufiges Gelingen hatte er gar nicht im Sinn.
Von Burkhard Müllermehr...
Das Böse als Stimulans: Der Marquis de Sade und Elfriede Jelinek dienen dem amerikanischen Romancier Nicholson Baker nur zum Teil als Vorbild - der Teufel steckt bei ihm in den Zwischentönen des Systems, die voller Sexualangst schrillen. Deswegen haut er der amerikanischen Prüderie nun das Schmuddelbuch "Haus der Löcher" um die Ohren.
Von Ina Hartwigmehr...
Missbrauch, Ignoranz, Vertuschung: Ein Opfer der Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule hat unter dem Pseudonym Jürgen Dehmers ein Buch geschrieben. "Wie laut soll ich denn noch schreien" gibt einen Einblick in den Alltag der Schule und offenbart monströse Zustände.
Von Tanjev Schultzmehr...
Alle kennen das Guidomobil aus dem Wahlkampf 2002, doch der FDP-Chef ist noch mit anderen Fortbewegungsmitteln unterwegs. Ein Auszug aus der satirischen Westerwelle-Biographie in Bildern.
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"Wer wird Millionär?" muss sich einen schweren Vorwurf gefallen lassen: Die Millionenfrage um einen Schnellkochtopf sei falsch gestellt worden. Es ist nicht das erste Mal, dass Quiz-Shows in Frage gestellt werden.
Von Irene Helmesmehr...
Jedes Wort ein brennendes Streichholz: Martin Walser schreibt von der Vernichtung und Wiederauferstehung des Autors - und gegen den mächtigen Kritiker Marcel Reich-Ranicki.
Von Helmut Böttigermehr...
Warum die Deutschen Obama wie einen Superstar empfangen - und weshalb ein Naturgesetz dagegen spricht, dass die Franzosen es ihnen gleichtun.
Eine Kolumne von Pascale Huguesmehr...
Will der Mensch in Harmonie mit seiner Umgebung leben, muss er erst einmal ordentlich aufräumen: Zu viel Krempel hemmt den Energiefluss, ach, viel schlimmer, er verstopft den ganzen Körper.
Von Von Kirsten Niemannmehr...
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