Boliviens Präsident Morales setzt die Verstaatlichungen fort: Er enteignet mehrere Tochterunternehmen eines spanischen Energiekonzerns und überführt sie in Staatsbesitz. Dieser Schritt sei notwendig, um für "gerechte" Energietarife zu sorgen, erklärte Morales.
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Um das Wachstum der Wirtschaft anzutreiben, benötigt Argentinien immer mehr Öl. Der Rohstoff wird zum größten Teil von Repsol YPF gefördert, einem Ableger des spanischen Ölkonzerns Repsol. Nun droht Argentinien der Tochterfirma mit Verstaatlichung. Für Spaniens Regierung ein feindlicher Akt.
Von Sebastian Schoepp und Javier Cáceresmehr...
Mit ihrer Unterschrift bestätigt Argentiniens Präsidentin Kirchner die Enteignung des spanischen Energiekonzerns Repsol. Der Erdölförderer YPF wird jetzt vom Staat kontrolliert - doch die Milliarden für neue Projekte sollen weiter aus dem Ausland kommen.
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Argentinien enteignet den Ölkonzern YPF und löst diplomatischen Streit aus. Spanien, Sitz des Mutterkonzerns Repsol, geht in die Offensive: Die Regierung zitiert den argentinischen Botschafter in Madrid zu sich. Ministerpräsident Rajoy sucht bei seinem Besuch in Lateinamerika nach Verbündeten.
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Es ist ein einmaliger staatlicher Eingriff: Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner verstaatlicht nach einem langen Streit den größten Ölkonzern des Landes. Dem seien seine Aktionäre wichtiger als die Bevölkerung. In Spanien, dem Sitz des Mutterkonzerns Repsol, reagiert ein Minister wütend. Fernández de Kirchner spricht von Einschüchterungsversuchen.
Von Sebastian Schoeppmehr...
Experten des multinationalen Konzerns Repsol sind sich sicher, vor den Kanaren ein riesiges Erdölfeld entdeckt zu haben - und wollen mit Probebohrungen vor Fuerteventura und Lanzarote beginnen. Einheimische und Touristikbranche sind entsetzt. Denn was ist, wenn es zu einem Unfall kommt?
Von Javier Cáceres, Madridmehr...
Wozu noch diese Konferenz? Das fragen sich Umweltschützer verbittert, nachdem sich die Teilnehmer des UN-Gipfels in Rio de Janeiro schon vor dem Treffen auf einen Kompromiss geeinigt haben. Die Hoffnung, dass die Staatenlenker sich im Kampf gegen Umweltzerstörung, Armut und Krankheit ähnlich ins Zeug legen würden wie zur Bewältigung der Schulden-, Finanz- und Wirtschaftskrisen, hat sich zerschlagen.
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Plötzlich ist Argentinien ein ernstzunehmendes Ölland: In Patagonien hat der spanische Konzern Repsol ein Ölschiefervorkommen mit fast einer Milliarde Barrel Öl entdeckt. Doch so leicht kommt man an das schwarze Gold nicht heran.
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Was heute Griechenland ist, war vor zehn Jahren Argentinien: Das Land konnte seine Schulden nicht mehr bedienen, war abhängig von internationalen Geldgebern. Der IWF forderte Reformen, doch dem widersetzten sich die linken Politiker - mit Erfolg.
Von Peter Burghardt, Buenos Airesmehr...
Es wirkt wie ein Handstreich, deshalb muss Argentiniens Präsidentin harte Kritik aus dem Ausland einstecken: Cristina Kirchner will den größten Ölkonzern des Landes unter staatliche Kontrolle bringen. Sie folgt dabei dem Beispiel südamerikanischer Nachbarländer. Denn Privatisierungen haben einige Investoren reich gemacht - nicht aber die Bürger.
Von Peter Burghardt, Buenos Airesmehr...
Mit einer der weltweit größten Bohrinseln hat der spanische Energiekonzern Repsol-YPF vor der Küste der sozialistischen Karibikinsel die Erdölsuche aufgenommen.
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Erst vor kurzem hat Argentinien verkündet, einen spanischen Ölkonzern zu enteignen. Jetzt verstaatlicht Boliviens Regierungschef ein Tochterunternehmen des spanischen Stromunternehmens Red Electrica. Das hat bei ihm am 1. Mai Tradition.
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Ein ehemaliger Krisenkontinent hat eine Dekade der Entwicklung hinter sich, nun ist er erstmals in seiner Geschichte wirklich stolz auf sich. Die Demokratien sind zumeist stabil, die Wirtschaft boomt, Europa bittet schon um Hilfe. Wie der einstige Verliererkontinent die historische Wende geschafft hat.
Teil eins der Lateinamerika-Serie von Sebastian Schoeppmehr...
In den EU-15-Staaten residieren etliche Unternehmen, die in Deutschland kaum bekannt sind, in ihren Branchen aber zu den Weltmarktführern zählen. Eine Bildstrecke.
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Die internationale Energie-Agentur schlägt Alarm: Falls die Unruhen in Libyen auf weitere Staaten im arabischen Raum übergreifen, ist Europas Versorgung mit Öl gefährdet.
Von A. Oldag und K.-H. Büschemannmehr...
In Libyen eskaliert die Gewalt, viele Staaten - auch Deutschland - holen ihre Bürger zurück. Ein wütender Gaddafi beschimpft im Fernsehen die Aufständischen als Verräter. Er werde in Libyen bleiben und bis zum Schluss kämpfen.
Die Ereignisse zum Nachlesen.mehr...
Erfolg in Brüssel: Deutschland darf sich für den Ausstieg aus dem Kohlebergbau nun doch bis 2018 Zeit lassen. Außerdem: Schaeffler zahlt Mitarbeitern erstmals eine Erfolgspramie. Das Wichtigste in Kürze.
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Deutschland will seine Abhängigkeit von russischem Öl und Gas verringern und sucht nach neuen Verbündeten. Doch die Chinesen wollen ein Wörtchen mitreden.
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Der Ölpreis steigt auf mehr als 143 Dollar, die Euro-Zone verzeichnet eine Rekord-Inflation: Schlechte Nachrichten drücken an den europäischen Börsen zeitweise die Kurse in den Keller.
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