Bereits zum zweiten Mal hat die britische Polizei Rebekah Brooks in Gewahrsam genommen. Die ehemalige Chefredakteurin von "News of the World" wird nach dem Skandal um ihre eingestellte Zeitung verdächtigt, Telefonate illegal abgehört zu haben. Auch ihr Mann, ein enger Freund von Premierminister David Cameron, soll in Haft sein.
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Wegen des Skandals um Rupert Murdochs Boulevardblätter und illegal abgehörte Mailboxen muss nun Rebekah Brooks um ihren Chefposten bei "News of the World" bangen.
Von Andreas Oldagmehr...
Rebekah Brooks, ehemalige Chefredakteurin von News International, wurde von Rupert Murdoch gefördert und war eng mit Premier Cameron befreundet. Nun hat die britische Staatsanwaltschaft Anklage gegen die Medienmanagerin erhoben - sie soll die Ermittlungen im Medien- und Abhörskandal blockiert haben.
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Die Verstrickungen zwischen Rupert Murdochs engstem Mitarbeiterkreis und britischen Politikern beschäftigen derzeit einen Untersuchungsausschuss in London. Heute musste Rebekah Brooks, ehemalige Chefredakteurin von News of the World, aussagen. Dabei kam auch Absurdes über das SMS-Verhalten von Premier David Cameron zur Sprache.
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Grell, laut und bitterböse: Rebekah Brooks war die skrupelloseste unter Murdochs Zöglingen und wurde zu einer der mächtigsten Frauen Großbritanniens.
Derzeit ist sie auf Kaution frei. Doch ihre Festnahme zeigt: Die Polizei ermittelt bis ganz nach oben.
Von Christian Zaschkemehr...
Wegen des Abhörskandals in Großbritannien ist Medienberichten zufolge die zurückgetretene Chefin der Zeitungsgruppe News International, Rebekah Brooks, festgenommen worden. Die 43-Jährige steht offenbar unter Korruptionsverdacht. Und auch Großbritanniens ranghöchster Polizist gerät ins Zwielicht.
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Wegen umstrittener Recherchepraktiken in ihrem Verlag war Rebekah Brooks als Chefin von News International zurückgetreten. Dieser Schritt soll ihr Medienberichten zufolge mit einer Abfindung in Millionenhöhe erleichtert worden sein.
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Entblößte Brustwarzen, geheime Dokumente und überteuerte Muffins: Seit der Watergate-Affäre beschreibt das Wortanhängsel "-gate" alles mögliche, von der absurden Randerscheinung bis zur politischen Krise. Die bekanntesten und die abseitigsten "Gates" aus vier Jahrzehnten.
Von Matthias Hubermehr...
Acht Angeklagte, 19 Anklagepunkte: Im Abhörskandal bei "News of the World" macht die Staatsanwaltschaft London nun Ernst. Unter den Angeklagten sind auch Andy Coulson, der frühere Medienberater von Premierminister Cameron, und die Murdoch-Vertraute Rebekah Brooks.
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Eine "unternehmenspolitische Aufräumübung" mit Signalwirkung: Der umstrittene Medienunternehmer Rupert Murdoch ist aus den Verwaltungsräten mehrerer Tochtergesellschaften ausgeschieden. Erst Anfang Mai hatte ein britischer Parlamentsausschuss den 81-Jährigen für unfähig erklärt, sein weltumspannendes Medienimperium zu führen.
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Es geht nicht mehr nur um die "News of the World": Zwei Journalisten der britischen Boulevardblätter "Sunday Mirror" und "Daily Star Sunday" sind in London festgenommen worden. Sie stehen im Verdacht, Beamte bestochen zu haben, um an Informationen zu gelangen.
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Nach einem Zwischenfall ist die Befragung von Rupert Murdoch im britischen Parlament unterbrochen worden. Ein Mann hat versucht, den Medienunternehmer zu attackieren. Seine Frau Wendi wehrte den Angreifer ab. Murdoch, sein Sohn James und Ex-Chefredakteurin Brooks haben bei der Anhörung ihr Vorgehen im Abhörskandal verteidigt - und jede Kenntnis der illegalen Recherchemethoden abgestritten.
Der Ablauf der Befragung in der Ticker-Nachlese.mehr...
Im Abhörskandal um die Boulevardzeitung "News of the World" setzt James Murdoch, der Sohn des Medienzaren und Europa-Chef der News Corp., auf Schadensbegrenzung: In einer Mitteilung räumt er Fehler ein und kündigt an, sich bei der britischen Nation entschuldigen zu wollen. Zuvor musste Murdoch-Vertraute Rebekah Brooks gehen. Murdoch selbst gibt sich uneinsichtig.
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Kriminelle Reporter, Privatdetektive und korrupte Polizisten: Großbritannien erlebt in der Affäre um die Zeitung "News of the World" eine erschütterte Mediendynastie, Rücktritte und jetzt auch einen Todesfall. Gegen wen wird ermittelt? Wer übernimmt die Verantwortung in Rupert Murdochs Konzern?
Wer ist wer im Abhörskandal? Von Jannis Brühlmehr...
Die Befragung des zurückgetretenen Londoner Polizeichefs Stephenson läuft, in Kürze muss sich auch die Schlüsselfigur im britischen Abhörskandal verantworten: Rupert Murdoch wird heute vor die Parlamentarier treten. Dabei erhöht sich schon im Vorfeld der Druck auf den Medienunternehmer: Spekulationen um eine Nachfolgeregelung innerhalb von News Corp. kommen auf.
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Bei seinem Statement wurde er mehrmals von wütenden Zwischenrufen unterbrochen: Großbritanniens Premier Cameron hat im Unterhaus Stellung zum Abhörskandal bezogen - und sich ein hitziges Wortgefecht mit den Parlamentariern geliefert. Zwar erklärt er, dass er es bedauere, seinen früheren Kommunikationschef Coulson engagiert zu haben. Eine Entschuldigung aber lehnt er ab - und schiebt der Opposition eine Mitschuld zu.
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Falsche Todesmeldung: Die Hackergruppe "Lulz Security" hat sich Zugang zur Internetseite der britischen Boulevardzeitung "The Sun" verschafft - und auf der Startseite den angeblichen Tod des Medienunternehmers Murdoch verkündet. Dies sei lediglich "Phase eins" des Angriffs, für die kommenden Tage kündigte die Gruppe weitere Attacken an.
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Er war einer der Ersten, der öffentlich über die Abhöraktionen der "News of the World" sprach: Sean Hoare, ein ehemaliger Reporter des Skandalblatts, ist in seiner Wohnung tot aufgefunden worden. Hoare hatte mit seinen Aussagen den einstigen Chefredakteur und späteren Kommunikationschef des britischen Premier Cameron, Andy Coulson, belastet.
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Er war einer der ersten, der über den Abhörskandal in Großbritannien auspackte: Ein ehemaliger Reporter von "News of the World" ist tot aufgefunden worden - die Ursache ist unbekannt. Die Nachricht versetzt das Land in Aufregung - an einem Tag, an dem schon die Scotland-Yard-Spitze hingeworfen hatte.
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Dem Murdoch-Imperium droht der Kollaps. Wer könnte den noch verhindern? Murdochs Sohn James? Zu nahe am Abhörskandal. Seine Tochter Elisabeth? Die hatte sich vor einigen Jahren bewusst von ihrem Vater abgewendet - und sie hat gezeigt, was sie kann. Als Nachfolgerin kommt sie dennoch nicht in Frage.
Ein Kommentar von Lutz Knappmannmehr...
Der oberste britische Polizist reicht seinen Rücktritt ein: Wegen "Spekulationen und Anschuldigungen" über Verbindungen seiner Behörde zu News International stellt Scotland-Yard-Chef Paul Stephenson sein Amt zur Verfügung. Die Murdoch-Vertraute Rebekah Brooks ist in der Nacht gegen Kaution freigelassen worden.
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Der Scotland-Yard-Chef kuriert dort eine Operation aus, Rebekah Brooks und Kolleginnen erhalten "königliche" Behandlungen und Alice Cooper inspiziert die Kältekammer, zu der auch Brooks eine besondere Beziehung hat. Im Spa Champneys logiert ein zwielichtiges Netz aus Sport, Medien, Showbusiness - und Journalisten des Murdoch-Imperiums.
Von Carolin Gasteigermehr...
Die Affäre ist kurzzeitig verdrängt: Die Senderkette BSkyB, die Rupert Murdoch so gerne komplett übernommen hätte, macht einen Milliarden-Gewinn. Und der umstrittene Sohn des Medienzaren behält überraschend einen wichtigen Posten.
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Es ist eine Entschuldigung, die für viele Briten zu spät kommen dürfte: In großen Zeitungsanzeigen entschuldigt sich Medienmogul Rupert Murdoch für die kriminellen Methoden seines Boulevardblatts "News of the World". Unterdessen hat ein weiterer Spitzenmanager von News Corp. Konsequenzen gezogen.
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Der Druck auf Murdoch wächst: Der Abhörskandal um News Corp. beschäftigt jetzt auch die Behörden in den USA, das FBI hat Ermittlungen eingeleitet. Der Medienunternehmer selbst meldet sich in einem seiner raren Interviews zu Wort - und verteidigt das Vorgehen seines Konzerns.
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