Kubas Staatschef Raúl Castro ist vom Parlament im Amt bestätigt worden. Doch 2018 will er zurücktreten. "Dies wird meine letzte Amtszeit sein", kündigte der Bruder von Revolutionsführer Fidel Castro an.
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Benedikt XVI. ist in Havanna mit Präsident Raúl Castro zusammengekommen. Dabei soll über die humanitäre Lage in Kuba gesprochen worden sein, nicht aber über die Situation einzelner politischer Gefangener. Heute soll der Papst den "Máximo Lider" Fidel Castro treffen und eine große Abschlussmesse halten.
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Mit dem Nachfolger und Bruder Fidel Castros als Präsident kehren in Kuba ganz neue Sitten ein. Jetzt sind Handys, Computer, Fernseher und die Übernachtung in Touristen-Hotels erlaubt.
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Kubas Staatschef hat nie Zweifel daran aufkommen lassen, dass er in seinem Bruder auch seinen Nachfolger sieht. Kein Wunder: Ohne Fidels Erlaubnis wechselt Raul angeblich nicht einmal die Wohnung.
Von Eva Karnofskymehr...
Der kubanische Staatschef Raul Castro hat überraschend die Regierung umgebildet und Vertraute seines Bruders Fidel mit eigenen Gefolgsleuten - darunter viele Generäle - ersetzt.
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Venezuela hat einen neuen Präsidenten: Nicolás Maduro, der Wunschnachfolger des toten "Comandante" Chávez, hat das Amt offiziell angetreten. Die Opposition protestierte heftig gegen den 50-jährigen Sozialisten.
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Neues Gesicht in der kubanischen Politik. Raúl Castro präsentiert Miguel Díaz-Canel als Vizepräsidenten. Es ist ein Mann nach dem Geschmack Castros, der angetreten ist, das Land mittels winziger Drehungen an wirtschaftlichen und politischen Stellschrauben für die postkommunistische Welt fit zu machen.
Von Sebastian Schoeppmehr...
Meinung
Mit den angekündigten Reiseerleichterungen beugt sich Raúl Castro einer Realität, die sein Bruder Fidel zu lange ignoriert hat. Jetzt ist es auch für die USA an der Zeit, ihre Haltung gegenüber dem Land zu überdenken.
Ein Kommentar von Peter Burghardtmehr...
Kubas Revolutionsführer im Ruhestand, Fidel Castro, feiert an diesem Samstag seinen 85. Geburtstag - und muss mit ansehen, wie sein Bruder das von ihm geschaffene System langsam aber sicher demontiert: Raúl Castro reformiert die Wirtschaft und gewährt Reiseerleichterungen. Dem Máximo Líder soll das überhaupt nicht gefallen.
Von Sebastian Schoeppmehr...
Nach seinem Besuch in Mexiko ist Papst Benedikt XVI. in Kuba eingetroffen. Auf dem Flughafen von Santiago wurde er von Staatspräsident Raúl Castro empfangen. Das katholische Kirchenoberhaupt mahnte bessere Beziehungen zwischen der Kirche und der Regierung in Havanna an und rief zum Aufbau einer offeneren Gesellschaft auf.
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Millionen Venezolaner und Dutzende Staatsgäste nehmen in Caracas Abschied von Hugo Chávez. Der verstorbene Comandante wird nicht begraben, sondern einbalsamiert wie einst Lenin und Mao.
Von Peter Burghardt, Caracasmehr...
Die Kommunistische Partei Kubas will die Überalterung der Führungriege in Staat und Partei stoppen: Die wichtigsten Regierungs- und Parteiämter sollen künftig nur noch für maximal zehn Jahre vergeben werden. Forderungen nach weitergehenden Reformen erteilte Staatchef Raúl Castro allerdings eine klare Absage.
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Aktuelle Bilder des sozialistischen Revolutionsführers Fidel Castro sind so rar, dass schon Todesgerüchte kursierten. Nun trat der 86-Jährige bei den Wahlen zum kubanischen Volkskongress wieder öffentlich auf.
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Einer der letzten lateinamerikanischen Anführer alter Schule ist tot, auch der klassische bolivarische Sozialismus wird nicht überleben. Das politische Vermächtnis von Hugo Chávez ist gewaltig: In Zukunft wird kein Politiker in der Region mehr gegen die selbstbewusst gewordenen Massen regieren können.
Von Sebastian Schoeppmehr...
Gibt es einen Chavismus ohne Chávez? Während der schwerkranke Präsident auf Kuba abgeschirmt wird, versuchen seine Gefolgsleute in Venezuela, die Nachfolge zu regeln - ohne Volk und ohne Opposition.
Von Peter Burghardtmehr...
Reaktionen auf den Tod des "Comandante": Die einen loben Chávez' Verdienste, andere Politiker äußern sich eher nüchtern zum umstrittenen venezolanischen Staatschef. Die Linken in Lateinamerika trauern um ihr Idol.
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Ecuadors Präsident Rafael Correa ist in der ersten Wahlrunde im Amt bestätigt worden. Der linksgerichtete Ökonom erhielt etwa 58 Prozent der Stimmen. Der 49-Jährige will die Medien stärker regulieren.
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"Time" ernannte sie zu einer der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten, "El País" machte sie zur Korrespondentin, ihre Blogs werden in 20 Sprachen übersetzt. Jetzt darf die kubakritische Bloggerin Yoani Sánchez endlich reisen, in gut 80 Tagen um die ganze Welt. Und hat dabei ein Programm wie eine Botschafterin.
Von Peter Burghardt, Buenos Airesmehr...
Das Haus ist verkauft, ebenso wie Familiengrab und Porzellanvasen, Spielzeug und Nähmaschine sind jetzt bei Verwandten: Einige Menschen sind gut vorbereitet. Denn von heute an dürfen gewöhnliche Kubaner das Land ohne umständliche Formalitäten verlassen. Doch Ärzte, Wissenschaftler und Oppositionelle fürchten, dass die flexiblen Regeln nicht für sie gelten.
Von Peter Burghardtmehr...
Kuba erlaubt seinen Bürgern die Ausreise. Doch werden Ärzte, Offiziere und Fachleute weiter Hindernisse überwinden müssen. Das Castro-Regime fürchtet, dass sie im großen Stil abwandern.
Von Peter Burghardt, Buenos Airesmehr...
Der kubanische Präsident Raúl Castro hat einen weiteren wichtigen Schritt im Demokratisierungsprozess seines Landes getan und die Reisebestimmungen für die Bürger Kubas gelockert.
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