Exklusiv
21 Menschen starben bei der Duisburger Loveparade. Ein Gutachten legt nahe, dass die Veranstaltung, so wie sie geplant war, in einer Katastrophe enden musste. Nun soll es Antworten auf eine entscheidende Frage geben: Wer war schuld?
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Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen macht das Unternehmen von Fitness-Millionär Rainer Schaller für die Katastrophe in Duisburg verantwortlich. Der Sicherheitsaufwand sei völlig falsch eingeschätzt worden.
Von Bernd Dörries, Duisburgmehr...
Ein neuer Bericht der Staatsanwälte wirft der Duisburger Stadtverwaltung eklatante Fehler bei der Genehmigung der Loveparade vor. Einem Dezernenten der Stadt sollen sogar alle Gefahren bekannt gewesen sein - doch das Event war politisch gewollt.
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Wer war schuld an dem Loveparade-Desaster? Für viele Duisburger war die Antwort klar: Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Auch ranghohe Politiker bis hin zu Bundespräsident Christian Wulff haben dem Bürgermeister nach dem Unglück einen Rücktritt nahegelegt. Doch Sauerland blieb. An diesem Sonntag zwangen ihn die Bürger nun zur Aufgabe seines Amtes.
Was bisher geschah - eine Chronologie.mehr...
Die Initiative "Neuanfang für Duisburg" macht Oberbürgermeister Sauerland für die Katastrophe auf der Loveparade verantwortlich und will ein Abwahlverfahren gegen ihn einleiten. Für einen Bürgerentscheid fehlen nur noch 5000 Unterschriften. Danach könnte es für die Gegner des CDU-Politikers allerdings schwer werden.
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Doku ist nicht gleich Doku: Mit den Programmen zum Jahrestag der Duisburger Loveparade offenbaren private und öffentlich-rechtliche Sender ihre Qualitätsunterschiede - und widerlegen deutlich Argumente angeblicher Konvergenz.
Von Hans Hoffmehr...
In der Massenpanik von Duisburg sterben 21 Menschen, mehr als 500 werden verletzt - obwohl angeblich alles perfekt organisiert war. Die wichtigsten Fragen nach den Schuldigen, der Verantwortung und Fehlern in der Organisation im Überblick.
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Ein Fitnessstudio-Besitzer ist jetzt mal Chef der Loveparade. Dem Gründer Dr. Motte passt das überhaupt nicht. Dennoch wird sich am Samstag auf der bis dato Fanmeile wieder das Fähnlein der letzten aufrechten Love-Paradisten sammeln. Die Liebe sei zurück, heißt es.
Von Dirk Peitzmehr...
Nichts hören, nichts sehen, sich nicht bekennen: Der Zorn der Trauergemeinde auf die Organisatoren der Loveparade in Duisburg wächst.
Die Proteste in Bilder.mehr...
Den Erwartungen entsprechen - für die Ingolstädter Band Slut gibt es wohl nichts Schlimmeres. So wartet das Album "All we need is silence" mit einigen verbalen Querschlägern auf. Deutscher Indierock goes International - mit Erfolg.
Von daamehr...
Neue Ermitttlungsergebnisse zeigen, dass für das dramatische Ende der Loveparade in Duisburg mit 21 Toten sind nicht nur Stadt und Veranstalter verantwortlich: Auch die Polizei soll gravierende Fehler begangen haben.
Von Bernd Dörriesmehr...
21 Tote bei der Loveparade im Juli - und keine Schuldigen? Ein halbes Jahr später reagiert die Staatsanwaltschaft. Mit Ermittlungserfahren gegen Mitarbeiter der Stadt, des Veranstalters und der Polizei.
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Private Krankenversicherer verdienen gut: Das liegt vor allem an höheren Beiträgen - und die steigen enorm. Das große Abkassieren in Bildern.
Von Kristina Staabmehr...
Jede Menge Sport-Smalltalk, noch mehr Effekthascherei und eine überstrapazierte Tränendrüse: Viel Zirkus um das alte Jahr und Lacher, für die Moderator Johannes B. Kerner gar nicht verantwortlich war.
Eine kleine Nachtkritik von Kathrin Hollmermehr...
Kaum traute sich Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland aus der Deckung, beendete eine Ketchup-Attacke sein Comeback. Nun ist der wegen der Loveparade-Katastrophe umstrittene Politiker erneut von der Bildfläche verschwunden.
Von Bernd Dörriesmehr...
21 Tote, kein Schuldiger: Im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags gehen Loveparade-Veranstalter und Innenministerium aufeinander los. Duisburgs OB Sauerland gibt sich rehabilitiert.
Von Michael König, Düsseldorfmehr...
Veranstalter, Stadt und Polizei schieben sich lauthals gegenseitig die Schuld an der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten zu. Dabei hätten alle Beteiligten Grund, sich zu entschuldigen. Und sollten dann einfach mal eines tun: schweigen.
Ein Kommentar von Nicolas Richtermehr...
Für den Tod von 21 Menschen bei der Duisburger Loveparade will weiter niemand die Verantwortung übernehmen. Am Mittwoch wurden Gutachten präsentiert, die die Auftraggeber entlasten.
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Die Polizei protestierte vergeblich: Loveparade-Veranstalter Schaller hat die Überwachungsvideos im Internet veröffentlicht - obwohl Kritiker vor einer Beeinflussung der Zeugen warnen. Ein Sicherheitsmann berichtet indes von einer weiteren Panne am Katastrophentag.
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Rainer Schaller, Veranstalter der Loveparade in Duisburg, stellt Aufnahmen der Überwachungskameras ins Internet. Sie sollen beweisen, dass die Polizei Schuld an der Katastrophe trägt.
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