Radrennen finden bei den Olympischen Spielen auf der Straße und auf der Bahn statt. Beim Straßenradsport werden Medaillen im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen vergeben; auf der Bahn gibt es mehrere Wettbewerbe von Sprint über Verfolgungsrennen bis hin zu Keirin und Omnium. Beim auch Kampfsprint genannten Keirin radeln die Athleten und Athletinnen um eine vorher festgelegte Anzahl von Plätzen; beim Omnium, das in London seine Olympia-Premiere feiert, müssen sie sich in sechs unterschiedlichen Teildisziplinen bewähren. Radsport hat eine große olympische Tradition, wenn auch die einzelnen Disziplinen variierten. Das Straßenrennen und der Sprint auf der Bahn sind aber ohne Unterbrechung seit den ersten modernen Spielen 1896 dabei.
"Jetzt ist es Zeit, um etwas zu ändern": Die Kritikergruppe "Change Cycling Now" will die Führung des Weltverbands UCI stürzen und den Radsport neu regulieren. Namhafte Vertreter der Branche sind darunter, an der Spitze steht der frühere Tour-de-France-Gewinner und Armstrong-Gegner Greg LeMond.
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Exklusiv
Der australische Sportartikelhersteller Skins will gegen den Radsportweltverband UCI klagen. Firmengründer Fuller spricht gegenüber der SZ von einer "krebsartigen Korruptionskultur" und wirft den führenden Funktionären mehr vor als Amtsmissbrauch.
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In Frankreich steht Ex-Staatspräsident Nicolas Sarkozy im Verdacht, Lance Armstrong protegiert zu haben. Hat er selbst dafür gesorgt, dass unangenehme Dopingjäger seinen Lieblings-Radfahrer in Ruhe lassen?
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Von "Betrüger" bis "Held": Die Reaktionen auf ein provokantes Foto, das der ehemalige Radprofi Lance Armstrong twittert, sind gespalten. Armstrong inszeniert sich vor den sieben gelben Trikots, die er einst bei der Tour de France gewann - nur kurze Zeit nach seiner Überführung als Doping-Sünder.
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Britischer Radsport-Held liegt nach einem Trainingsunfall im Krankenhaus, den Olympischen Spielen droht in der Leichtathletik ein nachträglicher Dopingfall, Rudi Völler kritisiert die Wahl des DFB-Testspiel-Gegners Niederlande, Diego bestätigt, dass ihn Ex-Trainer Magath in Wolfsburg loswerden wollte.
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Radprofi Jens Voigt wehrt sich gegen die Doping-Anschuldigungen seiner früheren Teamkollegen: Er betont seine Unschuld und sagt auch, von verbotenen Praktiken im Team nichts mitbekommen zu haben. Die Vorwürfe seien für Voigt vielmehr Versuche, eigene Vergehen zu bagatellisieren.
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Stets hat Jens Voigt betont, er habe nie gedopt und auch in seinen Teams keine verbotenen Praktiken mitbekommen. Nun behaupten die Kronzeugen Tyler Hamilton und Jörg Jaksche das Gegenteil: Auch Voigt, der beständigste deutsche Fahrer der vergangenen Jahre, soll betrogen haben.
Von Andreas Burkertmehr...
Auch der deutsche Radprofi müsse von den Doping-Praktiken in seinem Team gewusst haben, sagt Hamilton. Die ARD weist die Kritik von Boxer Firat Arslan zurück. Ein Spiel Sperre für Leverkusens Simon Rolfes, Lazio Rom geht ohne Miroslav Klose in Catania unter. Kölner Haie verlieren zum dritten Mal in Serie.
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Jedem Wettbewerb sein Glücksbringer: Der Radweltverband UCI kürt Pinocchio zum Maskottchen der Straßenrad-WM 2013 - angesichts der enthüllten Dopingfälle in diesen Wochen eine eher ungeschickte Wahl. Mit einer ausgeklügelten Vermarktungsstrategie könnte Pinocchio sogar pädagogisch wertvoll werden.
Von Saskia Aleythe, Anton Porsche und Jasmin Offmehr...
Mit der Aberkennung der Tour-Titel von Lance Armstrong durch den Radweltverband ist es noch nicht getan. Denn von 1999 bis 2005 kamen direkt hinter Armstrong nur wenige Fahrer ins Ziel, die nicht unter Dopingverdacht stehen.
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Der aufstrebende deutsche Sprinter Marcel Kittel spricht im Interview mit der SZ über sonderbare Reaktionen im Feld der Radprofis zur Verurteilung von Lance Armstrong, die Probleme einer Erneuerung im Radsport und warum Deutschland ein hartes Anti-Doping-Gesetz braucht.
Von Andreas Burkertmehr...
Der Fall Lance Armstrong offenbart erstmals das Gesamtpaket des Betrugs: Politik, Sport, Sponsoren, Kriminalität von Drogenbeschaffung bis zum Steuerbetrug. Dass der Radsport-Weltverband UCI nun jede Aufklärung der Affäre Armstrong abwürgt, indem er seine Ägide zur "schwarzen Ära" erklärt, zeugt von Panik.
Von Thomas Kistnermehr...
Die härteste Rad-Rundfahrt der Welt bleibt in den Jahren von 1999 bis 2005 ohne Sieger: Nach der Aberkennung der Tour-de-France-Titel von Lance Armstrong entscheidet der Weltverband UCI, dass es keinen Nachrücker geben soll. Dopingsünder sollen außerdem ihre Preisgelder zurückzahlen.
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Am Freitag wird entschieden, ob die aberkannten Tour-Titel von Lance Armstrong neu vergeben werden - und immer mehr Details kommen ans Licht. Auch die Verantwortlichen des Verbands rücken in den Fokus. Der früherer Toursieger Greg LeMond fordert jetzt offen den Rücktritt von UCI-Chef Pat McQuaid.
Von Andreas Burkertmehr...
Bei der Präsentation der Tour-de-France-Strecke 2013 wird der Sündenfall Lance Armstrong nur sehr allgemein thematisiert. Zugleich soll die 100. Rundfahrt zu einem Spektakel werden, die Fahrer müssen an einem Tag gleich zweimal hinauf zum berüchtigten Bergort L'Alpe d'Huez.
Von Thomas Kistnermehr...
Organisatoren der Tour de France stellen den Kurs für die Rundfahrt 2013 vor - gleich zweimal müssen die Fahrer nach Alpe d'Huez. Bayern-Trainer Jupp Heynckes hofft auf Arjen Robben im DFB-Pokal, Dirk Nowitzki glaubt nicht an ein baldiges Comeback, Titelverteidigerin Petra Kvitova gibt bei der Tennis-WM auf.
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Wie konnte das Doping-System von Lance Armstrong über Jahre funktionieren? Nach und nach werden weitere Mosaiksteinchen bekannt. Das neueste: Der Radprofi hatte exzellente Beziehungen bis in die höchsten Ebenen der amerikanischen Politik. Und setzte sie einem Medienbericht zufolge dreist ein.
Von Thomas Hummelmehr...
Meinung
Lance Armstrongs aberkannte Tour-Titel sind noch nicht neu vergeben, da freut sich die Radsport-Szene schon auf die Tour 2013. Die Doping-Enthüllungen werden den Sport trotz ihres schockierenden Ausmaßes nicht automatisch verändern. Dafür könnte nur ein kritisches Publikum sorgen.
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Der Radsport-Weltverband UCI hat die Sanktionen gegen den überführten Lance Armstrong akzeptiert - nur widerwillig, wie er nach und nach zu erkennen gibt. Präsident McQuaid nennt die Kronzeugen Tyler Hamilton und Floyd Landis "Drecksäcke".
Von Andreas Burkert, Genfmehr...
Die Tour-Siege sind verloren, jetzt geht es ans Geld: Lance Armstrong hat als Radprofi Millionen an Preisgeldern und Versicherungsauszahlungen erhalten, nach Streichung der Ergebnisse kündigen einige Geldgeber Rückforderungen an. Ob Armstrong dem Ruin entgegensteuert, ist allerdings schwer zu beurteilen. Niemand weiß, wie reich er wirklich ist.
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Jan Ullrich als vierfacher Toursieger? Lance Armstrong muss ab sofort auf seine Titel bei der Tour de France verzichten. Ob es zu einer Neuverteilung der Erfolge kommt, ist noch offen. Schließlich ist keiner der einstigen Armstrong-Gegner sauber geblieben. Stehen ihnen die Siege zu? Ein Überblick über die Zweit -und Drittplatzierten.
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Meinung
Ein bedeutender Schritt für den Sport: Nicht mal die Unfähigkeit des Radsport-Weltverbandes konnte verhindern, dass Lance Armstrong nun als Fratze des Sportbetrugs demaskiert ist. Wer glaubt, dieser Scoop allein verändere den Radsport, der ist ein naiver Märchenonkel.
Ein Kommentar von Andreas Burkertmehr...
Es war die große Abrechnung: Der Radsport-Weltverband sperrt Lance Armstrong lebenslänglich und erkennt ihm sieben Tour-de-France-Titel ab. Die Funktionäre vollziehen damit eine radikale Abkehr von ihrem einstigen Idol - weil sie keinesfalls mit ihm untergehen wollen.
Von Thomas Hummelmehr...
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