Radrennen finden bei den Olympischen Spielen auf der Straße und auf der Bahn statt. Beim Straßenradsport werden Medaillen im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen vergeben; auf der Bahn gibt es mehrere Wettbewerbe von Sprint über Verfolgungsrennen bis hin zu Keirin und Omnium. Beim auch Kampfsprint genannten Keirin radeln die Athleten und Athletinnen um eine vorher festgelegte Anzahl von Plätzen; beim Omnium, das in London seine Olympia-Premiere feiert, müssen sie sich in sechs unterschiedlichen Teildisziplinen bewähren. Radsport hat eine große olympische Tradition, wenn auch die einzelnen Disziplinen variierten. Das Straßenrennen und der Sprint auf der Bahn sind aber ohne Unterbrechung seit den ersten modernen Spielen 1896 dabei.
Der deutsche Radsport hat seinen nächsten prominenten Dopingfall: Der neunmalige Tour-de-France-Teilnehmer Grischa Niermann gesteht kurz nach seinem Rücktritt den jahrelangen Gebrauch von Epo. In seinem früheren Team Rabobank ist Niermann kein Einzelfall.
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Lance Armstrong lehnt weiter eine Kooperation mit der US-Anti-Doping-Agentur ab, will dafür aber mit der "Wahrheitskommission" des Rad-Weltverbands UCI sprechen. Erstmals meldet sich sein Ex-Arzt Michele Ferrari zu Wort. Sein Fazit: Armstrongs Doping hatte nur einen "Placebo-Effekt".
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Im großen Stil hat Eufemiano Fuentes Sportler mit Dopingmitteln versorgt, darunter auch Radprofi Jan Ullrich. Sieben Jahre nach der "Operación Puerto" steht der Dopingarzt vor Gericht. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu einem Prozess, in dem es vor allem darum geht, sich auf den Radsport zu konzentrieren.
Von Andreas Burkert und Thomas Kistnermehr...
Der frühere Rad-Weltverbandschef Hein Verbruggen muss ungewöhnliche Praktiken einräumen. Über Jahre hatte seine UCI Lance Armstrong und andere Fahrer über ihre verdächtigen Werte vorab informiert - die Verantwortlichen rechtfertigen sich mit dem aberwitzigen Hinweis auf "Prävention durch Abschreckung und Repression".
Von Thomas Kistnermehr...
Die Dopingbeichte des früheren Rad-Dominators Lance Armstrong ist für Komiker in den USA eine Steilvorlage. Einmal gibt sein Fahrrad ein Interview, einmal wird er als das "verabscheuungswürdigste und schlimmste Wesen" vorgestellt. Eine Buchhandlung verschiebt Armstrongs Werke in die Science-Fiction-Abteilung.
Von Saskia Aleythemehr...
Dreimal wurde Jan Ullrich hinter seinem Dauerrivalen Lance Armstrong nur Zweiter bei der Tour-de-France. Der hat sein Doping nun gestanden. Der deutsche Ex-Radprofi ist selbst gesperrt, will es Armstrong aber nicht nachmachen.
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Per Fernsehbeichte hat Dopingsünder Lance Armstrong seine Fans um Verzeihung gebeten. Nach den ersten Reaktionen ist noch nicht absehbar, ob die Amerikaner dem Lügner eine zweite Chance geben. Womöglich könnte dessen großes Vermögen dabei eine Rolle spielen.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Meinung
Doping im Spitzensport gab es schon lange vor dem gefallenen Radsport-Idol Lance Armstrong: Vom Urknall um Sprinter Ben Johnson über den systematischen Betrug in der DDR - doch so verlogen wie bei Armstrong war es nie.
Ein Kommentar von René Hofmannmehr...
Lance Armstrong hielt sich einst für unbesiegbar, energisch ging er gegen alle vor, die ihn, seinen Sport und seine Arbeit in Frage stellten. Nun wirkt er verwundbar, er entschuldigt sich - um gleich darauf anzukündigen, zurück in den Sport zu wollen. Auch der zweite Teil des Gesprächs mit Oprah Winfrey dient weniger der Buße als vielmehr der Rechtfertigung.
Von Jürgen Schmiedermehr...
Im ersten Teil seines Interviews mit Talkmasterin Oprah Winfrey hat Lance Armstrong jahrelanges Doping gestanden. Im zweiten Teil spricht der gefallene Radstar über finanzielle Verluste und den "erniedrigendsten Moment" seiner Karriere.
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Meinung
Wer glaubt, dass es sich bei Lance Armstrong um einen Geläuterten handelt, der wird auch die Existenz des Weihnachtsmannes nicht leugnen - dazu hat er zu lange kühl kalkulierend eine Schreckensherrschaft im Radsport ausgeübt. Justiz und Usada werden bei einem Gerichtsverfahren andere Fragen stellen als Oprah Winfrey.
Ein Kommentar von Jürgen Schmiedermehr...
Der Tennis-Weltranglistenerste Djokovic nennt Lance Armstrong eine "Schande für den Sport", Usada-Boss Trygart hält das Geständnis für nicht ernst gemeint und Wada-Präsident Fahey glaubt, dass der Radfahrer der Erlösung nicht näher gekommen ist. Die Reaktionen auf die Beichte des Rad-Betrügers bei Oprah Winfrey.
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Geständnis vor Millionen: In einem Interview mit Talkmasterin Oprah Winfrey hat Lance Armstrong jahrelanges Doping zugegeben. "Ich war ein arroganter Sack", entschuldigte sich der Ex-Radprofi. Den Weltverband UCI nahm der gefallene Tour-de-France-Held aber in Schutz. Korruption hätte es nicht gegeben.
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Karl-Theodor zu Guttenberg und Christian Wulff haben schon auf ziemlich dreiste Art versucht, per Salamitaktik mit der Wahrheit rauszurücken. Doch so dünn wie bei Lance Armstrong waren die Scheiben noch nie - und vielleicht war das erst der Anfang.
Von Carsten Eberts, Anton Porsche und Jasmin Offmehr...
Mit seinen beiden Auftritten vor einem Millionenpublikum im amerikanischen Fernsehen will Lance Armstrong um eine zweite Chance kämpfen. Doch die Amerikaner könnten ihm vielleicht das Doping verzeihen - nicht aber seine Verlogenheit.
Von Peter Richtermehr...
Lance Armstrong gibt in der TV-Show von Oprah Winfrey erstmals zu, seine Erfolge mit Dopingmitteln errungen zu haben. Doch was ist das Geständnis wert? Der Auftritt dient dem bereits zuvor überführten Ex-Radprofi vor allem dazu, die amerikanische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass er doch ein prima Kerl ist.
Von Jürgen Schmiedermehr...
"Ehrlich und offen" wolle er antworten, kündigte Lance Armstrong an. Das Ergebnis ist ein Geständnis, das die Sportwelt erschüttert: Der ehemalige Radprofi gibt zu, leistungssteigernde Mittel genommen zu haben. Jahrelang hatte Armstrong die Dopingfahnder genarrt - und jede Einnahme verbotener Substanzen geleugnet.
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Der Spanier Eufemiano Fuentes soll zahlreichen Profisportlern beim Eigenblut-Doping geholfen haben, Ende Januar steht der Arzt vor Gericht. Doch im Gegensatz zu Lance Armstrong taucht Fuentes ab. Dafür spricht ein früherer Leichtathletik-Trainer über Fuentes' Karriere zu einem der bekanntesten Dopingärzte im Sport.
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Kritisch blickt Amerika Lance Armstrongs Geständnis-Auftritt im Fernsehen entgegen: Seine Gegner fürchten, der Texaner könnte mit Emotionen beim Publikum punkten. Erwartet wird in jedem Fall eine professionell organisierte Show. Glaubwürdige Reue ist dem vielfachen Dopingsünder nicht zuzutrauen - er will die Bühne für sich nutzen.
Von Thomas Kistnermehr...
Meinung
Der US-Amerikaner war der perfideste, dreisteste und vermögendste Doper der Sport-Geschichte. Warum will Lance Armstrong nun über Doping reden? Seine Audienz in der Primetime des US-Fernsehens dürfte einzig der Imagepflege dienen. Und Armstrong wird, wie immer, bestens vorbereitet sein.
Ein Kommentar von Andreas Burkertmehr...
Lange schwieg Lance Armstrong zu seiner Dopingsperre. Jetzt will sich der ehemalige US-Radsportler doch äußern - und betritt dafür eine große Talk-Bühne. Die Ankündigung kommt zeitgleich mit einem Statement der US-Anti-Doping-Agentur, der im Jahr 2004 angeblich eine hohe Spendensumme angeboten worden sein soll - von Armstrong.
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Meinung
Eine umfassende Doping-Beichte von Lance Armstrong ist aus vielerlei Gründen unwahrscheinlich, zuzutrauen wäre sie dem Texaner trotzdem. Nur, wenn er jedes Detail seines Schwindels nennt, wäre Armstrongs Geständnis wertvoll. Ansonsten möge er bitte weiter schweigen.
Ein Kommentar von Andreas Burkertmehr...
Stets hat Lance Armstrong alle Doping-Vorwürfe geleugnet. Selbst dann noch, als er durch den Radsportweltverband lebenslang gesperrt wurde. Jetzt berichtet die "New York Times", der gefallene Radsport-Star erwäge, reinen Tisch zu machen. Juristisch könnte ein Geständnis für Armstrong allerdings schwerwiegende Folgen haben.
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Amerikanische Medien küren ihn zum "Anti-Sportler 2012": Der einstige Radsportheld Lance Armstrong beendet das Jahr als überführter Dopingsünder und Lügner. Die Aufdeckung des Skandals ist für die Bekämpfung der Pharmahilfe im Sport ein historischer Triumph - und doch steht die Affäre erst am Anfang.
Von Thomas Kistnermehr...
Blockiert der Radsport-Weltverband die Aufklärung des Dopingfalls Lance Armstrong? Die amerikanische Anti-Doping-Agentur fühlt sich in ihrer Arbeit massiv behindert. Für Armstrong rückt unterdessen das Szenario näher, doch unter Eid vor einem US-Gericht aussagen zu müssen.
Von Thomas Kistnermehr...
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