Das Gremium soll mit den Aufständischen verhandeln und Frieden schließen. Doch nun ist ein wichtiger Unterhändler des Hohen Friedensrats in Afghanistan getötet worden. Es ist nicht das erste Mal, dass Ratsmitglieder durch Attentate ums Leben kommen.
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Der afghanische Ex-Präsident Burhanuddin Rabbani ist bei einer Selbstmordattacke in Kabul getötet worden. Rabbani leitete Verhandlungen mit den Taliban, der Tod des Vermittlers ist ein schwerer Rückschlag für die Friedensbemühungen der afghanischen Regierung. Die Bombe soll unter dem Turban eines Taliban versteckt gewesen sein.
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Tobias Matern, Kabulmehr...
Der frühere afghanische Präsident Burhanuddin Rabbani ist bei einem Bombenanschlag in Kabul ums Leben gekommen. Rabbani war Chef des Hohen Friedensrates und sollte mit den Taliban eine politische Lösung des Konflikts am Hindukusch aushandeln. Seine Ermordung ist ein schwerer Rückschlag für eine Aussöhnung in Afghanistan.
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Meinung
Eines macht der Mord an dem früheren Staatschef Rabbani überdeutlich: Auch zehn Jahre nachdem westliche Truppen in Afghanistan einmarschiert sind, ist die Sicherheitslage katastrophal. Die Menschen in Kabul leben in ständiger Angst und die Taliban verbreiten ungehindert ihren Terror. Sie agieren aus einer Position der Stärke - und das liegt auch an der internationalen Gemeinschaft.
Ein Kommentar von
Tobias Maternmehr...
Die an einer friedlicheren Zukunft Afghanistans interessierte internationale Gemeinschaft hat nicht viel Zeit, die Früchte des Krieges zu ernten.
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Stefan Korneliusmehr...
Westliche Diplomaten und die afghanische Regierung sprechen viel von ihren Plänen für ein friedliches Afghanistan - mit den fundamentalistischen Taliban spricht allerdings derzeit niemand. Der Sohn eines ermordeten Politikers soll jetzt dafür sorgen, dass die "nationale Einheit" wiederhergestellt wird.
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Tobias Maternmehr...
Mit der Ermordung des Ex-Präsidenten Rabbani haben viele Menschen in Afghanistan die Hoffnung auf Frieden verloren. Der UN-Sondergesandte de Mistura ist aber der Ansicht, dass die Afghanen "überreagieren". Er sieht hoffnungsvoll in die Zukunft des Landes - nur in einem Bereich werde es den Afghanen kurzfristig nicht besser gehen.
Interview:
Tobias Maternmehr...
Der afghanische Präsident Karsai hat sich für ein offizielles Büro der Taliban in Afghanistan stark gemacht. Falls dies nicht möglich ist, sollen die Aufständischen eine Vertretung in einem anderen islamischen Land erhalten: Im Gespräch ist der Golfstaat Katar.
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Nach dem tödlichen Angriff von Nato-Kampfhubschraubern auf einen pakistanischen Militärposten will das Land sein Verhältnis zu den USA grundsätzlich überprüfen. Das erklärte Außenministerin Hina Rabbani Khar im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung". An der anstehenden Afghanistan-Konferenz wird Pakistan jedoch teilnehmen. Die Ministerin äußerte sich auch zur Rolle Islamabads im Nachbarland Afghanistan.
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Bilder
Von wichtig bis witzig oder einfach nur schön: Hier finden Sie die interessantesten und bewegendsten Bilder aus dem aktuellen Tagesgeschehen.
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Zehntausende Menschen haben in Santiago de Chile für ein besseres Bildungssystem protestiert. Dabei kam es zu Ausschreitungen, die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. 50 Demonstranten wurden festgenommen.
Kurzmeldungen im Überblickmehr...
Zu oft geschwänzt: Dass Silvana Koch-Mehrin im Europaparlament vor allem durch Abwesenheit auffiel, könnte sie ihr Mandat kosten. Generalsekretär Christian Lindner ist einem Fernsehbericht zufolge derzeit schlecht auf seine Parteikollegin zu sprechen. Die Jungen Liberalen Karlsruhe planen sogar eine Protestaktion gegen Koch-Mehrin.
Kurzmeldungen
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Der UN-Sicherheitsrat lässt sich mit dem Aufnahmeantrag der Palästinenser Zeit: Das Gremium trennte sich ohne formelle Abstimmung. Zuvor hatte Außenminister Westerwelle in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung Israel und Palästina zu neuen Gesprächen aufgerufen.
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Die Vorwürfe von US-Generalstabschef Mullen waren massiv: Der pakistanische Militärgeheimdienst sei der Arm eines berüchtigten Terrornetzwerks. Jetzt schießt Pakistan zurück. Die Außenministerin droht, durch solche Beschuldigungen würden die USA einen Alliierten verlieren.
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The international community discusses the world's future course in Afghanistan until the West's withdrawal in 2014. Earlier hopes that the Taliban may send representatives to Bonn appear to have been dashed by the lack of progress in the secret talks brokered by Germany and Qatar. Pakistan plays a critical role and its decision to boycott the Bonn conference is a great mistake.
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Zehn Jahre nach dem Einmarsch westlicher Truppen in Afghanistan ist die Situation am Hindukusch nicht besonders hoffnungsvoll. Der ratlos agierende Präsident Karzai hat alle Erwartungen enttäuscht. Die Menschen sehnen sich nach Sicherheit und haben Furcht vor der nahen Zukunft. Warum so viele Afghanen Angst haben, es ohne die Besatzer nicht zu schaffen.
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Geht es nach Deutschland, könnten die Palästinenser in den Vereinten Nationen einen aufgewerteten Beobachterstatus erhalten. Das Modell eines "Nicht-Mitglieds-Beobachterstatus" habe sich bewährt - zur Zeit der deutschen Teilung.
Meldungen
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Gezielte Provokation für die Isaf-Truppen in Afghanistan: Die Taliban sind nach eigenen Angaben im Besitz geheimer Dokumente über die am Mittwoch beginnende Ratsversammlung Loja Dschirga in Kabul. Informationen über Sicherheitskräfte, Satellitenaufnahmen und sogar Handynummern hoher Beamter haben sie ins Internet gestellt. Doch die Regierung Karsai dementiert.
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Chinas Behörden ermitteln gegen den regimekritischen Künstler Ai Weiwei wegen angeblicher Steuervergehen, nun werden die Attacken angeblich noch bizarrer.
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Zwei Wochen nach dem Mordanschlag auf den Halbbruder von Präsident Hamid Karsai ist ein weiterer afghanischer Politiker ums Leben gekommen.
Kurzmeldungen
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