Gerade erst machte das Debakel um das Scheitern des Drohnen-Projekts Euro Hawk Schlagzeilen. In Penzberg produziert die Firma EMT Drohnen, die die Bundeswehrtruppen in Afghanistan vor "bösen Überraschungen" schützen sollen. Doch einige Rüstungsdeals des bayerischen Drohnen-Herstellers sind umstritten.
Von Daniel Schrödelmehr...
60 Kampfpanzer und mehr als 20 Panzerhaubitzen für Katar: Das Münchner Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann hat den Zuschlag für einen milliardenschweren Auftrag erhalten. Wegen der Menschenrechtslage wird der Deal aber kritisch gesehen.
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Die Bundesregierung plant einem Zeitungsbericht zufolge den Verkauf von Patrouillenbooten im Wert von 1,5 Milliarden Euro an Saudi-Arabien. Bei der Opposition stößt der angebliche Rüstungsexport an das autoritäre Regime auf scharfe Kritik - Grünen-Fraktionschef Trittin spricht gar von einem "Ausufern der Rüstungsexporte unter Merkel".
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Deutschland liefert mehr als 150 Panzer nach Indonesien - und geht mit dem Geschäft intransparenter um als die Regierung in Jakarta. Während Menschenrechtler von einem "falschen Signal" sprechen, fragen sich Sicherheitsexperten in Südostasien: Warum braucht ein Insel- und Regenwaldstaat ausgerechnet Panzer, die für das offene Feld ausgelegt sind?
Von Johannes Kuhnmehr...
Erst kürzlich genehmigte die Bundesregierung selbst umfangreiche Waffenlieferungen an Saudi-Arabien. Einem Zeitungsbericht zufolge blockiert sie jetzt indirekt den Export französicher Armeefahrzeuge - zumindest vorläufig.
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Umstrittener Deal: Die USA wollen ihrem Verbündeten Südkorea vier Spionagedrohnen verkaufen, mit denen er den verfeindeten Norden besser ausspähen kann. Diese Pläne sind nicht neu - und werden in den USA kontrovers diskutiert.
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"Wenn Profit über Menschenrechten steht": Die Opposition ereifert sich gewaltig über die mögliche Lieferung von 200 Leopard-2-Panzern an Saudi-Arabien. Doch auch führende CDU-Politiker haben nach sueddeutsche.de-Informationen erhebliche Vorbehalte gegen den Export.
Von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Nach Fukushima hat die Kanzlerin rasend schnell ihren Atomkurs geändert. Dieses Gespür für den Mehrheitswillen scheint Angela Merkel nun verlassen zu haben. Erst wird der Panzerdeal mit Saudi-Arabien publik, dann wirbt sie in Angola für deutsche Patrouillenboote. Merkel macht sich zur Cheflobbyistin der Rüstungsindustrie - und verstört so immer mehr Menschen.
Ein Kommentar von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
"Die Bundesregierung muss nun endlich die Katze aus dem Sack lassen": Der Grünen-Abgeordnete Volker Beck will nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" Schwarz-Gelb zwingen, Auskunft über die geplante Lieferung von 200 Leopard-Panzern an Saudi-Arabien zu geben - mit einer Strafanzeige gegen unbekannte Verantwortliche des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann.
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Das Geschäft mit dem Krieg wächst weiter: Der weltweite Handel mit Waffen hat in den vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Wie das schwedische Friedensforschungsinstitut Sipri berichtet, kaufen vor allem asiatische Staaten Rüstungsgüter. Bei den Exporten haben deutsche Unternehmen überdurchschnittlich zugelegt - sie zählen zu den größten Waffenlieferanten.
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Deutsche Patrouillenboote für Saudi-Arabien? Nicht nur das erzkonservative Königreich interessiert sich für Kriegsgerät "Made in Germany". Doch wer entscheidet, ob ein nichtdemokratisches Land deutsche Waffen bekommt? Und welche Waffen verkauft die heimische Rüstungsindustrie am häufigsten? Fragen und Antworten zu Deutschlands Rüstungsgeschäften.
Von Martin Anetzberger und Oliver Das Guptamehr...
Die Opposition empört sich über mögliche Waffenlieferungen der Bundesregierung, will Rüstungsexporte zum Wahlkampfthema machen. Nur: Solche Deals gab es auch zu Zeiten von Rot-Grün unter Kanzler Schröder.
Von Christoph Hickmannmehr...
Mehr als 200 Panzer sollen an das saudi-arabische Königshaus geliefert werden, aber die Bundesregierung und der Rüstungshersteller schweigen. Nun sammelt ein Künstlerkollektiv im Internet Informationen über die Eigner - und ein Miteigentümer packt aus.
Von Frederik Obermaier, Berlinmehr...
Die bayerischen Grünen ziehen mit Claudia Roth als Spitzenkandidatin in den Bundestagswahlkampf. Bei ihrem Landesparteitag in Augsburg wählten sie die Delegierten mit großer Mehrheit auf den ersten Listenplatz. Der letzte Listenplatz wurde dagegen durch Werfen einer Münze vergeben.
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Indien ist wichtigster Kunde für russische Waffenexporte - nun haben beide Länder Rüstungsgeschäfte in Höhe von umgerechnet 2,2 Milliarden Euro abgeschlossen.
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Der Rüstungsdeal mit Saudi-Arabien kommt zum ungünstigsten Zeitpunkt: Überall in der arabischen Welt begehrt die Bevölkerung auf, die deutschen Kampfpanzer kommen womöglich tatsächlich zum Einsatz - fast könnte man meinen, die Regierung ergreift derzeit Partei für die arabischen Diktatoren.
Ein Gastbeitrag von Guido Steinbergmehr...
Schwarz-Gelb schweigt beharrlich zum Panzerdeal mit Saudi-Arabien, in der Opposition wächst der Unmut. Nach Ansicht des grünen Rechtsexperten Hans-Christian Ströbele muss das Geschäft gestoppt werden, denn die Bundesregierung trage damit zur Unterdrückung der Demokratiebewegungen in den arabischen Ländern bei.
Interview: Kathrin Haimerlmehr...
Die EU verschärft ihre Sanktionen gegen Syriens Machthaber, auch die Arabische Liga fordert Assad auf, die Macht an eine Übergangsregierung abzugeben. Russland dagegen will nach einem Medienbericht Kampfjets an Syrien liefern - und unterläuft so die Pläne der internationalen Gemeinschaft, das Regime zu isolieren. Gleichzeitig spricht Moskau jedoch erstmals von einem möglichen Ende der Unterstützung des Regimes.
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Wer 50.000 Dollar übrig hat, kann sich ein Boden-Luft-Raketensystem kaufen: Der ehemalige südafrikanische ANC-Politiker Andrew Feinstein hat die dunkle Welt des internationalen Rüstungshandels erforscht und die Händler des Todes getroffen. Ein Gespräch über eine der korruptesten Branchen der Welt, deutsche Waffen in Libyen und darüber, wie man Waffenschieber wird.
Interview: Jannis Brühlmehr...
Erstmals seit Beginn der Rebellion gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad bezeichnet ein ranghoher UN-Vertreter den Konflikt als Bürgerkrieg. Inzwischen geht das Regime offenbar mit Kampfhubschraubern gegen die Bevölkerung vor - und erhält dafür nach Angaben des US-Außenministeriums Unterstützung aus Moskau.
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Cécilia Sarkozy spricht über ihre Rolle bei der Freilassung der bulgarischen Krankenschwestern. Die internationale Politik interessierte die Präsidentengattin weniger - sie wollte Leben retten.
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Die Regierung Blair gerät wegen eines gigantischen Waffenexports unter Druck: Im Mittelpunkt steht der saudische Ex-Botschafter in Washington und Bush-Freund Prinz Bandar.
Von Wolfgang Koydl, Londonmehr...
"Die russische Militärdoktrin beruhigt uns nicht gerade": Auch 20 Jahre nach der Loslösung von der UdSSR blickt Litauen mit Sorge auf den Nachbarn. Ein Gespräch mit Außenminister Ažubalis.
Von M. Kolb, Vilniusmehr...
Der grüne Tübinger Oberbürgermeister legt sich fest: Im Falle einer Regierungsbeteiligung werde seine Partei den Bahnhofs-Umbau Stuttgart 21 stoppen, sagt Boris Palmer. Es sei denn, das Volk will es anders. Kurzmeldungen.
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Deutschlands Panzerdeal mit Saudi-Arabien steht kurz vor dem Abschluss. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" soll die Bundesregierung ihre in Deutschland heftig kritisierten Pläne mit Washington und Jerusalem besprochen haben. Der Grund für die geplante Waffenlieferung: Die Koalition sieht in Saudi-Arabien den "letzten und wichtigsten Stützpfeiler" in der Krisenregion.
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