Ganz fest hat Sigmar Gabriel sie gedrückt nach der Wahl - und das lag nicht am Muttertag. Hannelore Kraft kann nach ihrem Erfolg in Nordrhein-Westfalen bestimmen, wer Kanzlerkandidat der SPD wird. Sie ist aber klug genug, um aus dem Trio kein Quartett zu machen.
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Susanne Höll, Berlinmehr...
Der Streit spitzt sich zu: Aus Protest gegen die geplante Auszeichnung des russischen Premier Putin gibt der dänische Installationskünstler Olafur Eliasson den Quadriga-Preis zurück - und entschuldigt sich.
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Der Streit um den deutschen Ehrenpreis für Russlands Premier Putin eskaliert: Grünen-Chef Özdemir kündigt aus Empörung seinen Rückzug aus dem honorigen Kuratorium an, der Menschenrechtsbeauftragte der Regierung nennt die Auszeichnung zynisch. Das Quadriga-Gremium lässt sich davon nicht beirren - und hält an seinem umstrittenen Preisträger fest.
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Wenn Deutschland und Russland aufeinandertreffen kommt es regelmäßig zu Spannungen. Zu den deutsch-russischen Regierungskonsultationen trafen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und der russische Präsident Dimitrij Medwedjew in Hannover. Doch Themen wie die innenpolitische Lage Russlands und internationale Wirtschaftsbeziehungen rückten dieses Jahr in den Hintergrund. Für viel Zündstoff sorgte Absage der Quadriga-Preisverleihung an Wladimir Putin.
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Ausländische Touristen sollten ihre beliebteste Sehenswürdigkeit in Deutschland nennen. Weder Schloss Neuschwanstein noch der Kölner Dom kamen auf den ersten Platz.
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Katja Schnitzlermehr...
Zwei Rücktritte und viele Fragen: Nach russischen Oppositionellen kritisiert auch die CSU-Spitzenpolitikerin Hasselfeldt, dass Premier Putin trotz der Menschenrechtslage in seinem Land den Quadriga-Preis erhält. Für Verwirrung sorgt die Meldung, Marius-Müller Westernhagen habe etwas damit zu tun.
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Putin, der mustergültige Staatsmann? Jedes Jahr verleiht der deutsche Verein "Werkstatt Deutschland" den Quadriga-Preis an Persönlichkeiten, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Nach Schimon Peres und Jean-Claude Juncker geht die Auszeichnung dieses Jahr ausgerechnet an den russischen Premier.
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Daniel Brösslermehr...
"Ich glaube, dass der Preis am Ende ist": Mit ungewöhnlich scharfen Worten greift der russische Präsident Medwedjew das Kuratorium des Quadriga-Preises an. Das Gremium hatte die Preisverleihung abgesagt, nach heftigen Protesten gegen die geplante Ehrung des russischen Regierungschefs Putin. Dieser Schritt ist für Medwejew "feige und inkonsequent".
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Doch kein Preis für Putin: Am Samstag hat das Kuratorium die geplante Ehrung zurückgenommen - das Gremium kam damit auch einem Proteststurm deutscher Wissenschaftler zuvor. Der tagelange Streit um die Preisverleihung kommt zur Unzeit: Am Dienstag finden die deutsch-russischen Konsultationen in Hannover statt.
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Daniel Brössler, Berlinmehr...
Dass ein deutscher Verein ausgerechnet Russlands Premier Putin als mustergültigen Staatsmann auszeichnen will, stößt auf immer mehr Kritik: CDU-Außenexperte Polenz hat für die Entscheidung nur Spott übrig. Russische Menschenrechtler vermuten dahinter gar Wahlkampfhilfe für den ehemaligen Kremlchef. Nun wollen die Preisrichter neu beraten.
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Die gleiche Ehrung wie Putin? Die wollten weder Tschechiens Ex-Präsident Havel noch der dänische Installationskünstler Eliasson haben. Nach harscher Kritik und mehreren Rücktritten zieht das Vergabekuratorium nun die Konsequenzen aus den Querelen um die umstrittene Ehrung für Russlands Premier - und zeichnet niemanden aus. Putin überlässt die Reaktion seinem Sprecher.
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Meinung
Zwar muss Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin auf den Quadriga-Preis verzichten - doch kann er sich der Wertschätzung in Deutschland weiterhin gewiss sein. Merkels Koalition hofiert das autoritäre System Russlands und definiert all das als den deutsch-russischen Beziehungen dienlich, was den Machthabern in Moskau gefällt.
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Daniel Brösslermehr...
Er war erst politischer Gefangener - dann moralische Autorität von Weltrang. Er war erst Symbolfigur für den Widerstand gegen die Kommunisten - dann für die demokratische Wende in Tschechien. Vaclav Havel, der "Dichterpräsident", ist im Alter von 75 Jahren gestorben.
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Verena Wolffmehr...
Während in Berlin noch über die zurückgezogene Verleihung des Quadriga-Preises gestritten wird, rüsten Wladimir Putins Unterstützer in Russland auf: Dutzende junge Frauen haben sich dort jetzt zusammengeschlossen - zu einer "Armee" der Dekolletés.
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Bundesverteidigungsmisnier Thomas de Maizière rechnet nicht mit einem Einsatz von UN-Truppen für Israel für den Fall, dass die Palästinenser im Herbst einseitig ihre Unabhängigkeit erklären.
Kurzmeldungen
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Zahi Hawass verschaffte der ägyptischen Altertumsforschung enorme Popularität. Doch wegen seiner Nähe zum Mubarak-Regime war der Minister umstritten. Nun muss er seinen Posten räumen. Das Land spekuliert unterdessen, ob Mubarak im Koma liegt oder nicht.
Kurzmeldungen
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"Neue Qualität der Kooperation": Die USA und Russland haben mit mehreren Verträgen ihre Partnerschaft bekräftigt. Sie wollen Visaregelungen vereinfachen und Plutonium entsorgen, das für 17.000 Nuklearwaffen gereicht hätte.
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Bilder
Medienunternehmer Murdoch zeigt sich so demütig wie nie zuvor, Kanzlerin Merkel wünscht sich höfliche Umgangsformen in ihrer Regierung - und ausländische Präsidenten machen sich Gedanken über das Wesen der Deutschen.
Die Worte der Woche
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Putin oder Medwedjew - wer wird nächster russischer Präsident? Unter Putin würde Modernisierung ein leeres Schlagwort bleiben. Medwedjew hingegen könnte in einer zweiten Amtszeit seine Versprechen einlösen. Das würde nicht nur Russland gut tun.
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Daniel Brösslermehr...
Tod einer "Datenkrake": Nach viel Kritik will sich der Bund schnellstmöglich vom elektronischen Entgeltnachweis Elena verabschieden - und stößt damit auf breite Zustimmung.
Kurzmeldungen
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Nach dem Fußballfest ist vor der Feier: In Spaniens Hauptstadt entspannen sich die Bewohner nach dem WM-Siegesrausch in den zahlreichen Bars mit Blick über Madrid. In Bildern.
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Katarina Lukacmehr...
Auf dem Sprung zum nächsten Coup: Der Milliardär und Tchibo-Erbe Günter Herz sucht diskret nach lukrativen Beteiligungen. Angeblich ist er an Jack Wolfskin interessiert.
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Kristina Läsker, Hamburgmehr...
Wegen der Querelen an der Staatsoper steht Staatsminister Wolfgang Heubisch vor der ersten großen Bewährungsprobe: Er muss Nachfolger für Peters, Nagano und Decron finden.
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Franz Kotteder und Christian Mayermehr...
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