Im vergangenen Jahr gab es gar keinen Preis in der Kategorie Literatur, dieses Jahr ist er hochpolitisch: Adam Johnsons Roman "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" erhält den Pulitzer-Preis. Die "New York Times" erhält vier Auszeichnungen.
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Goethe, Putin und Michael Schumacher haben sie schon, Bob Dylan ist die französische Auszeichnung Légion d'honneur aber bislang verwehrt geblieben. Jetzt wurde auch Dylan für die Ehrenlegion vorgeschlagen. Doch die Verantwortlichen wehren sich - angeblich weil der Musiker mal mit Pazifismus und Marihuana sympathisierte.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
Der Terminkalender 2013 von Süddeutsche.de mit allen wichtigen Ereignissen, Themen, Terminen und Veranstaltungen aus Politk, Sport, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft.
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Der Amerikaner Adam Johnson hat einen Roman über das unbekannteste Land der Welt geschrieben: Nordkorea. Sein mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnetes Buch "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" erzählt von einer Wirklichkeit, die streng nach einem grotesken Drehbuch funktioniert.
Von Ulrich Baronmehr...
Ihr Artikel über die Gewalt von Jugendlichen an öffentlichen Schulen wertete die Jury als einen herausragenden Dienst an der Öffentlichkeit: Die US-Zeitung "The Philadelphia Inquirer" wird in diesem Jahr mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Auch die "New York Times" und die "Seattle Times" erhielten Preise. Eine Überraschung gab es in der Kategorie für Romanautoren.
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Sie gehören zu den wichtigsten Preisen der Welt, auch wenn die Geehrten oft kaum einer kennt. In New York sind die Träger der Pulitzer-Preise bekanntgegeben worden. Wichtigster Gewinner: der investigative Journalismus.
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Tanz auf selbst geschaufelten Gräbern: Der Milliardär Sam Zell hat die stolze "Los Angeles Times" auf Regionalmaß gestutzt. Rettung scheint nicht in Sicht.
Von Jeanne Rubnermehr...
Er wurde mit dem Pulitzer-Preis geehrt, bekam einen Stern auf dem Walk of Fame in Los Angeles. Roger Ebert gilt als der angesehenste Filmkritiker seiner Generation. Im Alter von 70 Jahren ist er jetzt seiner Krebserkankung erlegen.
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Roger Ebert konnte sich auf ansteckende Art für aussichtslose Filme begeistern und hasste manchen Riesenerfolg. Er wusste, dass man sich immer auch selbst mit ins Kino bringt und hatte zu allem eine Haltung. Nun ist der wichtigste US-Filmkritiker verstorben.
Ein Nachruf von Susan Vahabzadehmehr...
Ein kleines Mädchen inmitten von Leichen und ein weinender US-Soldat: Der Pulitzer-Preis ehrt in diesem Jahr die ergreifenden Bilder von Massoud Hossaini und Craig F. Walker. Ihre Fotos bilden akute Konfliktsituationen ab. Für den Betrachter ist das mitunter schwer zu ertragen.
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Das Foto gilt als "berühmtestes Bild der iranischen Revolution". Nun ist der Mann gefunden worden, der damals auf den Auslöser drückte.
Von Alex Rühlemehr...
Familie im Splatter-Rausch: Es wird nach Herzenslust gemetzelt in Enschede, jener niederländischen Stadt, wo vor 13 Jahren eine Feuerwerksfabrik explodierte. Der Autor Peter Buwalda nutzt die Tragödie als Allegorie und jagt in seinem Bestseller "Bonita Avenue" gleich ein ganzes Mittelklasse-Idyll in die Luft.
Von Christoph Bartmannmehr...
Die Pulitzer-Preise sind der Ritterschlag für US-Journalisten. Bei der diesjährigen Verleihung räumte die Redaktion der Washington Post ab. Das beste Foto 2008 zeigt einen tragischen Moment.
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Die "New York Times" hat bei der diesjährigen Verleihung der Pulitzer-Preise abgeräumt. Die Zeitung gewann fünf der 14 begehrten Auszeichnungen.
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Das Leid der Opfer: Bilder von der Erdbebenkatastrophe in Haiti und die Verwundeten von Bandenkriegen in Los Angeles. Beim Pulitzer-Preis wurden eindrucksvolle Bilder und ihre Fotografen geehrt.
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Wer ihn bekommt, hat es geschafft: Die Auszeichnung mit dem Pulitzer-Preis ist für Journalisten und Autoren so begehrt wie der Oscar für Filmsternchen und der Nobelpreis für Wissenschaftler. Jetzt stehen die strahlenden Gewinner fest.
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Keine Wirtschaftskrise, nirgends: Der Pulitzer-Preis für Fotografie geht diesmal an eine Foto-Serie aus Haiti - und an den Fotografen eines neuen Idols. Die Bilder.
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Land unter in der Redaktion: Journalisten der Regionalzeitungen Times-Picayune und Sun Herald werden für "heroische" Arbeit mit dem begehrten Journalisten-Preis ausgezeichnet.
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Während Republikaner und Demokraten um eine Reform des Einwanderungsrechts ringen, melden sich immer mehr "Dreamer" zu Wort. Sie kamen als Kinder illegaler Einwanderer in die USA und rufen nun aus: Wir sind keine Bedrohung, sondern wollen nur eine faire Chance. Drei Protokolle aus einem Alltag zwischen Angst und Hoffnung.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Sie nennen ihn "die blonde Gefahr", doch diesmal steckt Boris Johnson selbst in Schwierigkeiten: Der Bürgermeister von London und Cameron-Rivale kämpft gegen den miserablen Eindruck an, den er in einem TV-Interview gemacht hat. Seine Strategie: Lob für den, der ihn grillte.
Von Oliver Das Guptamehr...
Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg, schon klar. Aber wo lohnt sich das Studium tatsächlich? Eine US-Webseite hat jetzt untersucht, welche Unis die meisten Milliardäre hervorbringen. Ins Ranking hat es auch eine europäische Hochschule geschafft.
Von Johanna Brucknermehr...
Für seinen Comic "Maus" über den Genozid an Juden bekam er den Pulitzer Preis. Nun erinnert eine gelungene Restrospektive im Museum Ludwig daran, dass der Künstler Art Spiegelmann noch sehr viel mehr zu bieten hat. Unter anderem als glänzender Satiriker.
Von Christoph Haasmehr...
Hat die "New York Times" einen ihrer Korrespondenten in den Tod getrieben? Im Februar starb der mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Reporter Anthony Shadid, nachdem er sich nach Syrien hatte einschleusen lassen. Ein Cousin des Verstorbenen erhebt schwere Anschuldigungen gegen die Zeitung.
Von Felicitas Kockmehr...
Der Mediziner Siddhartha Mukherjee zeigt in seiner üppigen "Biografie" des Krebses, dass es trotz aller Fortschrittsrhetorik noch ein weiter, womöglich nie abgeschlossener Weg bis zur Heilung von Tumorerkrankungen sein wird. Das Manko des Buches: Zuweilen ist sein Stil ausschweifend, wuchernd und unberechenbar wie ein Krebsgeschwür.
Von Werner Bartensmehr...
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