241 Beschwerden bekam der Presserat über die Berichterstattung zur Loveparade-Katastrophe in Duisburg. Nun hat das Selbstkontrollorgan eine Rüge ausgesprochen.
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Ob Fotos von Katastrophen oder religiöse Satire - immer wieder empören polarisierende Presseberichte die Leser. Im vergangenen Jahr war dies besonders schwerwiegend - der Presserat erhielt so viele Beschwerden wie nie zuvor.
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Die Kennzeichnung "Promotion" genügt laut Presserat nicht, um Anzeigen von redaktionellen Beiträgen zu unterscheiden. Die Medienwächter befanden, die Zeitschrift "Bravo" führe ihre jugendlichen Leser damit in die Irre.
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Die Berichte zur Loveparade von "Bild" und "Bild Online" könnten ein Nachspiel haben: Beim Presserat häufen sich Beschwerden. Wurde unangemessen berichtet?
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Ralph Pfistermehr...
Wen interessiert schon eine Mahnung: Nachdem Bild vom Deutschen Presserat wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Khaled el-Masri gerügt wurde, hetzt das Blatt demonstrativ weiter.
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Hans Leyendeckermehr...
Im November schon zeigte sich ein junger Mann in Emden an: Er habe kinderpornografisches Material gesammelt und selbst angefertigt. Vier Monate später tötet er ein elf Jahre altes Mädchen. Der Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung lag seit Ende Dezember vor, wurde jedoch nie umgesetzt. Nun ermittelt die Polizei intern.
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Wächter der Demokratie: Bundespräsident Wulff unterstrich zuletzt häufig die große Bedeutung der Pressefreiheit. Doch wenn er vor seiner Kreditaffäre über die Medien sprach, hatte er außer Plattitüden wenig zu sagen - im Gegensatz zu seinen Vorgängern.
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Hans Leyendeckermehr...
Zahlreiche journalistische Beiträge über Winnenden empörten die Leser. Nun veröffentlicht der Presserat einen Leitfaden für Berichte über Amokläufe.
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Marc Felix Serraomehr...
Eine Frau soll ihre eigene Tochter an einen Vergewaltiger verkauft haben. Vor dem Amtsgericht Augsburg wird die 50-Jährige mehrmals der Lüge überführt - und am Ende freigesprochen. Doch der Richter hat am Ende kein gutes Gefühl bei seinem Urteil.
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Stefan Mayr, Augsburgmehr...
Ende Oktober bekommt die Stadt Basel eine neue Zeitung - eine Zeitung ohne Geheimnisse. Die Entstehungsgeschichte der "Tages-Woche" ist so ungewöhnlich wie die Publikation selbst. Ein Besuch auf der Redaktions-Baustelle.
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Wolfgang Koydlmehr...
Die Frauen-WM wankt zwischen totaler Ablehnung und völliger Begeisterung. Überall müssen Sportjournalisten die Veranstaltung rechtfertigen. Oder laut mitjubeln. Schon jetzt geht es an die Schmerzgrenze.
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Thomas Hummelmehr...
Der türkische Geheimdienst nutzt einem Zeitungsbericht zufolge soziale Netzwerke, um israelische Soldaten ausfindig zu machen, die vergangenes Jahr am blutigen Einsatz gegen die Gaza-Hilfsflotte beteiligt gewesen sein sollen. Angeblich mit Erfolg.
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Bernd Hilder ist bei der Intendantenwahl des Mitteldeutschen Rundfunks durchgefallen. Lediglich zwölf der anwesenden 41 Rundfunkräte sprachen sich für den Chefredakteur der "Leipziger Volkszeitung" aus. Nun muss der Sender einen neuen Kandidaten suchen.
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Die Affäre ist kurzzeitig verdrängt: Die Senderkette BSkyB, die Rupert Murdoch so gerne komplett übernommen hätte, macht einen Milliarden-Gewinn. Und der umstrittene Sohn des Medienzaren behält überraschend einen wichtigen Posten.
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Meinung
Wenn im aktuellen Abhörskandal des englischen Revolverblattes "News of the World" die Wogen hoch schlagen, darf eins nicht vergessen werden: Fälle wie dieser sind nur die Spitze des Eisbergs in einer Branche, die keine Skrupel kennt. Und das nicht nur in Großbritannien.
Ein Kommentar von
Ruth Schneebergermehr...
Hartes Ringen: Erst im vierten Wahlgang einigte sich der Verwaltungsrat des MDR auf Bernd Hilder als neuen Intendanten. Hilder ist zurzeit Chefredakteur der "Leipziger Volkszeitung" - seine offizielle Wahl an die Spitze des MDR ist für Ende September geplant. Auf den designierten Nachfolger des bisherigen Intendanten Udo Reiter warten schwierige Aufgaben.
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Erfolg für die "Bunte": Im vergangenen Jahr hatte der "Stern" der Illustrierten in einem Artikel vorgeworfen, sie lasse Politiker bespitzeln. Die Affäre löste eine Diskussion über die Intimsphäre von Politikern aus. Die "Bunte" klagte auf Unterlassung - und bekam nun Recht.
Von
Hannah Beitzermehr...
Die Abendausgaben von "Österreich" und "Bams" schreiben trotz des Unfalls über gutgelaunte Sofarunden. Jetzt hat sich der Herausgeber von "Österreich" erklärt.
Von
Christina Maria Berrmehr...
Ein Unglück kommt selten allein: Erst erzürnt Christian Wulff den Zentralrat der Juden. Nun legt die Vereinigung beim Presserat Beschwerde gegen die FAZ ein.
Von
Christopher Keilmehr...
Vor zwei Jahren haben sie im Umfeld der Dresdner Justiz recherchiert, jetzt wurden zwei Journalisten ebendort dafür zu einer Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt.
Von
Lena Jakatmehr...
Das Verlagshaus DuMont geht juristisch gegen die Axel Springer AG vor - aufgrund der Berichterstattung über den beurlaubten Vorstand und Verlegersohn Konstantin Neven DuMont.
Von
M. F. Serraomehr...
Kenia? Mauritius? Seychellen? Oder doch der Landsitz der Queen im schottischen Balmoral? Die Frage, wo Prinz William und Kate Middleton ihre Flitterwochen verbringen, beschäftigt die adelsbegeisterten Briten. Spannend auch: Wer ist eingeladen - und wer nicht?
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Mitte August starben drei Babys in der Mainzer Universitätsklinik. Der Leiter des Krankenhauses, Norbert Pfeiffer, entschloss sich, Fragen der Journalisten offen zu beantworten.
Interview:
Marc Widmannmehr...
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