Frankreich wählt einen neuen Präsidenten: Der Sozialist François Hollande setzt sich in der Stichwahl gegen den bisherigen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy durch. Im ersten Wahlgang hatte Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National knapp 20 Prozent der Stimmen erreicht - und damit das beste Ergebnis der Parteigeschichte.
Im Ringen um seine Wiederwahl scheut der französische Präsident auch vor populistischen Themen nicht zurück. Es gebe einfach "zu viele Ausländer" in Frankreich, sagte Sarkozy in einem Interview. Er wolle daher die Aufnahme von Zuwanderern stark begrenzen und Sozialleistungen an striktere Bedingungen knüpfen.
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Hollandes Forderung nach einer Supersteuer für Superreiche zeigt vor allem eines: den zunehmenden Populismus im französischen Wahlkampf. Sarkozy und sein Herausforderer überbieten sich mit radikalen Vorschlägen. Das Getöse soll dazu dienen, den Kandidaten im ganz rechten und ganz linken Lager Wähler abzuknöpfen.
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Frankreichs Präsident Sarkozy stolpert: über die Worte in einem Fernsehinterview und über den sozialistisch dominierten Senat, der eines seiner zentralen Wahlkampf-Projekte blockiert. Er müht sich, das Image vom Präsidenten der Reichen loszuwerden - und gibt sich als Kämpfer gegen überzogene Managergehälter.
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Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy setzt im Wahlkampf auf eine Gruppe Vertrauter, die ihm schon vor fünf Jahren zum Sieg verhalfen: eine kämpferische Katholikin, einen mysteriösen Pariser aus der rechten Ecke und eine selbstbewusste, modisch-elegante "Parisienne".
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
Wer zieht im Mai in den Elyséepalast ein? Nicolas Sarkozy hat offiziell seine Kandidatur verkündet, doch Favorit ist ein anderer. Auch die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen könnte bei der Präsidentschaftswahl für eine Überraschung sorgen.
Ein Überblick über Sarkozys wichtigste Herausforderer. Von Lilith Volkert und Maximilian Ruppertmehr...
Wer zieht im Mai in den Elyséepalast ein? Nicolas Sarkozy hat offiziell seine Kandidatur verkündet, doch Favorit ist ein anderer. Auch die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen könnte bei der Präsidentschaftswahl für eine Überraschung sorgen.
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Der "Präsident der Reichen" nuschelt sich in den Wahlkampf: Nicolas Sarkozy erklärt sich endlich zum Präsidentschaftskandidaten und verspricht dem Volk mehr Mitspracherecht. Allein: In Frankreich überzeugt das kaum jemanden.
Von Lilith Volkertmehr...
Nicolas Sarkozy hat in seiner Amtszeit als französisches Staatsoberhaupt ein Model geheiratet, die Burka verboten, Diktatoren empfangen und sie später verjagt. Und sonst? Die Bilanz seiner Regierungszeit.
Von Lilith Volkertmehr...
Jetzt ist es offiziell: Frankreichs Präsident Sarkozy gibt seine Kandidatur bekannt. Doch bei seinem Kampf um die Wiederwahl hat er es schwerer als einst de Gaulle, Mitterrand und Chirac. Noch nie lag ein Präsident vor der Wahl in der Gunst der Franzosen so weit zurück. Sarkozy wird versuchen, an seinen erfolgreichen Wahlkampf 2007 anzuknüpfen. Seine Helfer hat er bereits gewählt.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
Für seine neuerliche Präsidentschaftskandidatur vollzieht Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy einen Rechtsschwenk - und kündigt Volksabstimmungen für ein schärferes Arbeitslosen- und Ausländerrecht an. Doch das Stimmenfischen am rechten Rand ist riskant, denn Sarkozy gibt damit die Mitte frei. Und dort lauert bereits ein Liberaler.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
Meinung
Die Kanzlerin setzt im französischen Wahlkampf allein auf Amtsinhaber Sarkozy. Nicht ganz selbstlos: Dessen Herausforderer Hollande könnte ihr europapolitisches Werk zerstören. Doch je offener Merkel den chancenreichen Sozialisten jetzt brüskiert, desto mehr kostbare Zeit braucht das Zusammenraufen nach einem Sieg Hollandes.
Ein Kommentar von Daniel Brösslermehr...
"Aus historischer Verantwortung und persönlicher Zuneigung": In ihrem ersten gemeinsamen TV-Interview erklärt Angela Merkel ihre Verbundenheit mit Präsident Nicolas Sarkozy. Der braucht die Kanzlerin derzeit mehr denn je - als Partnerin in der europäischen Finanzkrise, vor allem aber im Präsidentschaftswahlkampf. Ob das den Franzosen gefällt?
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
"Chère Angela" statt "la grosse", die Dicke: Nicolas Sarkozy preist die deutsche Kanzlerin und das politische "modèle allemand" derzeit so sehr, dass seine Landsleute schon über seine "Deutschland-Besoffenheit" spotten. Im Gegenzug unterstützt Angela Merkel den Wahlkampf des französischen Staatspräsidenten - und verprellt damit die Sozialisten und ihren Kandidaten François Hollande.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
Während François Hollande und Amtsinhaber Sarkozy um die Präsidentschaft In Frankreich kämpfen, bahnt sich in ihrem Schatten ein Duell der Damen an. Carla Bruni-Sarkozy und die nicht minder selbstbewusste und elegante Valérie Trierweiler wollen im Wahlkampf aktiv mitmischen - und üben beide auf ihre Art großen Einfluss auf ihre Partner aus.
Von Stefan Ulrichmehr...
Meinung
Frankreichs Präsident gerät im Wahlkampf immer mehr in die Bredouille. Nun setzt er den Steuerplänen des Sozialisten Hollande einen Reform-Cocktail entgegen, der nach der deutschen Agenda 2010 schmeckt. Sarkozy bleibt auch nicht viel mehr als eine Blut-Schweiß-Tränen-Strategie, um sein Amt zu retten.
Ein Kommentar von Jeanne Rubnermehr...
Nicolas Sarkozy lässt die Franzosen schmoren: Auch in einem Fernsehinterview vermeidet er, sich zum Präsidentschaftskandidaten zu erklären. Dafür kündigt er äußerst unbequeme Maßnahmen à la Gerhard Schröder an. Ist das Verzweiflung oder eine besonders schlaue Taktik?
Von Lilith Volkertmehr...
Sie wird die prominenteste Wahlkampfhelferin des Präsidenten: Merkel will sich aktiv dafür einsetzen, dass Sarkozy weitere fünf Jahre im Elysée-Palast bleiben kann. Die Kanzlerin werde im Frühjahr auf mehreren Wahlkampfveranstaltungen der UMP auftreten, versprach CDU-Generalsekretär Gröhe zum Wahlkampfauftakt der Sarkozy-Partei in Paris.
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François Hollande nimmt in seinem Wahlprogramm Reiche und Banken aufs Korn. Damit gewinnt der Präsidentschaftskandidat der französischen Sozialisten an Profil - und Zustimmung.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
"Ich bin der Präsident des Misserfolgs, ich bin ein erbärmlicher Kerl": Der sozialistische Präsidentschaftskandidat Hollande soll vor Journalisten Amtsinhaber Sarkozy nachgeahmt haben. Konservative Politiker reagieren empört. Hollandes Parteifreunde erwidern, Sarkozy habe verbal schon viel stärker um sich gehauen.
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Sarkozys Herausforderer Hollande eröffnet die Feindseligkeiten gegen den Präsidenten. Schwachstellen in dessen Regierungszeit zu finden, ist leicht. Schwerer dürfte es Hollande fallen, ein Gegenprogramm aufzustellen, mit dem Frankreichs zerstrittene Linke leben kann.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
Der Wahlkampf in Frankreich wird sich vor allem um Wirtschaftsfragen drehen. Das ist keine gute Nachricht für Präsident Sarkozy: Gegen Ende seiner ersten Amtszeit sind eine Million Menschen mehr ohne Job als davor. Nun suchen die Franzosen nach einem Rezept, um aus der Krise zu finden - und blicken mit Bewunderung nach Deutschland.
Von Jeanne Rubnermehr...
Dominique de Villepin will als unabhängiger Kandidat bei der französischen Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten. Umfragen sehen ihn bei einem Prozent - und doch könnte Villepin seinem langjährigen Rivalen Sarkozy sehr schaden.
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Sarkozy gibt sich cool, doch in seiner Partei herrscht offene Panik: Die hohen Umfragewerte der Rechtsextremen Marine Le Pen verunsichern die Regierung und spalten die Sozialisten.
Von Michael Kläsgenmehr...
Noch im Oktober sah François Hollande wie der sichere Sieger der französischen Präsidenschaftswahl aus. Doch sein Vorsprung schmilzt, weil Amtsinhaber Sarkozy auf dem G-20-Gipfel eine gute Figur machte. Jetzt verbündet sich der Herausforderer mit den Grünen, inklusive Teilausstieg aus der Atomkraft. Ein riskanter Zug - die Technologie ist in Frankreich noch immer sehr beliebt.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
François Hollande wird als der sozialistische Herausforderer von Nicolas Sarkozy bei der Präsidentschaftswahl 2012 antreten: Der 57-Jährige setzte sich in der Stichwahl unter den Anhängern der Linken gegen die Parteivorsitzende Martine Aubry durch. Diese räumte ihre Niederlage ein.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
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