1. Datenskandal — Pharmaindustrie soll vertrauliches Patientenwissen gekauft haben

    Es könnte sich der größten Datenskandale im Medizinbereich auswachsen: Mehrere deutsche Rechenzentren stehen im Verdacht, illegal mit Daten aus Apothekenrezepten gehandelt zu haben- millionenfach. Von Sibylle Haas

  2. Well-Geschwister in den Münchner Kammerspielen — "Zuchtperle der Volksmusik"

    Wenn Markus Söder zum "fränkischen Abszess" wird: Zweieinhalb Wochen nach dem letzten Konzert der "Biermösl Blosn" präsentieren sechs Well-Geschwister in München ihr neues Programm. Das Sextett rast im Eiltempo durch bayerische Geschichte, erfüllt CSU-Mann Thomas Goppel einen Wunsch - und klärt nebenbei noch jede Menge Großfamilienstreitigkeiten. Von Tobias Dorfer

  3. Pharmaindustrie — Wie Medikamente billiger werden sollen

    Bisher legte die Pharmaindustrie einfach selbst fest, welchen Preis neue Medikamente haben. Das neue Arzneimittelgesetz bricht das Preismonopol: Die Konzerne müssen nun mit den Krankenkassen verhandeln, wie viel neue Pillen kosten werden. Jetzt treffen sich die Gegner zum ersten Mal - die Verhandlung wird zeigen, ob das Gesetz funktioniert. Von Guido Bohsem

  4. Krebsmedikament Avastin — Pharmakonzern zahlt Kliniken Geld bei Misserfolg

    Der Pharmakonzern Roche will Krankenhäusern künftig Geld erstatten, falls sein Krebsmedikament Avastin versagt. Das würde heißen: Wenn es dem Patienten schlecht ergeht, profitiert die Klinik. Als "Skandal" und "eindeutig gesetzeswidrig" beurteilen Kritiker das Geschäftsmodell mit einem Medikament, dessen Nutzen ohnehin als zweifelhaft gilt. Von Christina Berndt

  5. Anzeige

  6. Sponsoring an Hochschulen — Stifter und Unruhestifter

    Gestiftete Professuren und Institute sind im Trend: Angesichts klammer Kassen an den Hochschulen sind private Geldgeber gerne gesehen. Doch die Freizügigkeit der Sponsoren kommt immer wieder ins Gerede. Der Vorwurf: Unter dem Deckmantel des Stiftens werde bloße Auftragsforschung betrieben. Von Kim-Björn Becker und Johann Osel

  7. Tricks bei Arzneimittelpreisen — Rösler bestraft schummelnde Pharmakonzerne

    Gesundheitsminister Rösler will Unternehmen, die Rabattzahlungen an die Krankenkassen umgehen, Millionen berappen lassen. Nach SZ-Informationen plant sein Ministerium eine Sonderabgabe. Von Guido Bohsem, Berlin

  8. Gesundheitssystem — Rösler verschärft Druck auf Pharmakonzerne

    Gesundheitsminister Rösler will die Arzneikosten drücken - und das möglichst schnell. Die Regierung spekuliert auf Milliarden-Einsparungen.

  9. Bayer — Pharmakonzern stoppt Herzmittel

    Negative Nachrichten für Bayer: Der Chemie- und Pharmakonzern muss sein bei Herzoperationen eingesetztes Medikament Trasylol vorerst vom Markt nehmen.

  10. 50 Jahre nach dem Medikamentenskandal — "Wir erleben eine zweite Contergan-Katastrophe"

    Die Opfer des größten deutschen Arzneimittelskandals sind inzwischen um die 50 Jahre alt - und ihre Probleme größer denn je: Der pflegerische Bedarf steigt, die finanziellen Mittel fehlen. Margit Hudelmaier, Vorsitzende des Bundesverbandes Contergangeschädigter, über den Kampf mit dem Pharmakonzern Grünenthal - und den erneuten Einsatz des gefährlichen Wirkstoffs Thalidomid. Interview: Johanna Bruckner

  11. Nebenwirkungen von Schmerzmittel — Vioxx kostet US-Konzern Merck fast eine Milliarde

    Behörden machen das Schmerzmittel Vioxx für zigtausende Herzinfarkte verantwortlich. Der US-Pharmakonzern Merck hat es schon vor Jahren vom Markt genommen. Die Auseinandersetzung um die Nebenwirkungen dauert bis heute an. Nun muss der Hersteller fast eine Milliarde Dollar bezahlen, weil er das Medikament ohne Zulassung verkauft hatte.

  12. Wegen Kritik an EnBW-Kauf — Mappus wirft bei Merck hin

    Kurzes Gastspiel: Nach nur vier Monaten gibt Stefan Mappus seinen Job beim Pharmakonzern Merck schon wieder auf. Baden-Württembergs Ex-Ministerpräsident ist reichlich genervt von Vorwürfen, die mit dem Kauf des Energieversorgers EnBW zusammenhängen.

  13. Pharmakonzern — Pfizer will Zahlungen an Ärzte offenlegen

    Der weltgrößte Pharmakonzern will demnächst den Großteil seiner finanziellen Beziehungen zu Medizinern offenlegen. Ab 2010 sollen alle Honorare auf der Firmen-Webseite zu finden sein. Von Christina Berndt

  14. Pharmakonzern Grünenthal — 100 Millionen Euro für Conterganopfer

    Es ist ein kleiner Trost: Der Pharmakonzern Grünenthal zahlt 50 Millionen Euro an die Conterganopfer. Die Bundesregierung legt weitere 50 Millionen drauf.

  15. Pharmakonzern Merck — Milliardeneinkauf in den USA

    Verstärkung aus Übersee: Duch die Übername des US-Anbieters Millipore baut Merck seine Biotech-Aktivitäten erheblich aus. Die Darmstäder müssen dafür allerdings tief in die Tasche greifen.

  16. Umstrittenes EnBW-Geschäft — Mappus soll am runden Tisch aussagen

    Missachtung des Parlaments oder gebotene Geheimhaltung: Stefan Mappus steht wegen des Rückkaufs der Anteile am Energiekonzern EnBW in der Kritik. Nun schlägt Baden-Württembergs CDU vor, dass der frühere Ministerpräsident an einem runden Tisch seine Sicht der Dinge erklärt - und wirft Grün-Rot eine "Verschleppungstaktik" vor. Von Roman Deininger, Stuttgart

  17. US-Pharmakonzern Pfizer — Großer Umbau - und ein Problem mit Viagra

    Die etwa 100.000 Beschäftigten des weltweit größten Pharmakonzerns müssen sich auf raue Zeiten einstellen. Tausende Mitarbeiter sollen gehen. Davon ist auch das Werk bei Nürnberg betroffen.

  18. Kampf um die "Basler Zeitung" — Wie der Käufer neben Blocher wirklich tickt

    Die Geschichte, die sich derzeit um die "Basler Zeitung" entspinnt, könnte aus einem Krimi stammen: Es gibt Strohmänner, Politiker, einen Multimilliardär, Bürgerprotest und großes Aufbegehren. Die Liste der Aktionäre und Verantwortlichen um den Käufer Tito Tettamanti liest sich wie ein Gegenentwurf zum linksliberalen Bürgertum am Rhein. Mittendrin: der Schweizer Rechtspopulist Christoph Blocher. Von Hans Leyendecker und Claudia Tieschky

  19. Kritik an Pharmakonzernen — "Die Öffentlichkeit wird bewusst getäuscht"

    Kaum jemand kennt den Medizinbetrieb so gut wie die amerikanische Ärztin Marcia Angell. Jetzt rechnet die ehemalige Chefredakteurin der einflussreichsten internationalen Ärztezeitschrift NEJM mit der Pharmaindustrie ab. Interview: Hubertus Breuer

  20. Kampf um Talente — Wenn sich Arbeitgeber wie Waschmittel anpreisen

    Sie versprechen "Karriere mit Zukunft" und nennen Mitarbeiter ihr "wertvollstes Kapital": Im Wettbewerb um Nachwuchstalente setzen Konzerne auf flotte Slogans ohne Inhalte. Experten halten das für völlig verfehlt - und empfehlen etwas anderes. Von Christine Demmer

  21. Schwarz-gelbe Minister in der Einzelkritik — Zwischen Macht und Ohnmacht

    Von der Wunschkoalition zum Zweckbündnis: Seit vor zwei Jahren der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag unterzeichnet wurde, sitzen Routiniers und Novizen im Bundeskabinett Seite an Seite. Wer aus Merkels Kabinett hat gute Arbeit geleistet? Stimmen Sie ab.

  22. Pharma-PR bei Wikipedia — Ist Wiki-Watch am Ende?

    Wiki-Watch sollte Wikipedia transparenter machen, jetzt steht der Leiter des Projekts im Verdacht, unsauber gearbeitet zu haben. Er soll unter mehreren Pseudonymen Wikipedia-Artikel umgeschrieben haben - zugunsten eines Pharmakonzerns.

  23. Internationales Speisecafé Westend "Müller & Söhne" — Perle mit familiärem Charme

    Das Müller & Söhne hat, was dem Westend bisher fehlte: ambitioniertes Speisen in preislicher Mittellage. Hier weht der Geist des Glockenbachviertels. Von Helene Töttchen

  24. Wachstum kommt fast zum Erliegen — Kraftlos in Europa

    Mitten im Kampf gegen die Schuldenkrise erlahmt das Wirtschaftswachstum der Euro-Staaten. Daran ist auch das Ende des deutschen Booms Schuld. Die Angst vor einer neuerlichen Rezession lässt den Aktienmarkt weiter zittern.

  25. Bearbeitungszeit von Online-Bewerbungen — Bewerber in der Warteschleife

    Erst dauert es ewig, bis ein Dokument hochgeladen ist, dann stürzt das System wieder ab: Online-Bewerbungen kosten oft Nerven. Und trotz feiner Raster warten Jobsuchende wochenlang auf eine Reaktion der Firmen. Warum eigentlich? Von Petra-Alexandra Buhl

  26. Neue Schweizer Hybridzeitung — Papier nur freitags

    Tages- und ein Wochenblatt in einem: In Basel geht im Oktober eine Zeitung mit einem neuen Konzept an den Start. Die "Tageswoche" erscheint täglich online und einmal in der Woche als Druckausgabe. Die Macher des neuen Blattes betrachten das Meinungsspektrum in Basel als gefährdet und wollen es wieder verbreitern. Von Wolfgang Koydl

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