Der Politiker gilt als Architekt des Krieges, als Planer der Vertreibung Saddams und als perfektes Ziel - die Schutzlosigkeit der Amerikaner im Irak
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Von Heiko Flottau
Neue Einsichten hat Weltbankpräsident Wolfowitz gezeigt, als er bei einem Moschee-Besuch seine Schuhe ausziehen musste. Es blieb nicht die einzige Peinlichkeit auf seiner Türkeireise.
Die Außenpolitiker des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush reklamieren Arabiens Revolution für sich. Sie seien es gewesen, die den Samen der Demokratie in Nahost gesät hätten - die Politik der Obama-Regierung war hingegen "irrelevant".
Von
C. Wernicke
Bilder
Königin Elisabeth II. besucht eine Moschee in Abu Dhabi - und zieht ungewollte Blicke auf sich. Ihr Auftritt erinnert an den einstigen Weltbank-Chef Paul Wolfowitz und ist doch längst nicht die einzige peinliche Panne der Politiker.
Falsche Behandlung oder Folter? Ohne medizinische Notwendigkeit gab das US-Militär Guantanamo-Häftlingen ein Malaria-Medikament. Das Mittel kann Albträume, Aggressivität, Halluzinationen, Panik, Psychosen und Angst auslösen.
Von
Elke Brüser
Paul Wolfowitz, der als Kämpfer gegen die Korruption zur Weltbank gekommen ist, muss sich Heuchelei vorwerfen lassen. Er soll eine Geliebte aus den Reihen der Bank begünstigt haben.
Von
Nikolaus Piper
Verschaffen Sie sich wieder Klarheit. Dieses Bild mit den löchrigen Socken von Paul Wolfowitz in der weltberühmten Selimiye-Moschee können Sie in Einzelteile zerlegen. Das ist schön. Und dann können Sie alles wieder in Ordnung bringen. Das ist in diesem Fall noch viel schöner. Viel Spaß! Und immer nur ein Teil auf einmal!
Die Begünstigung seiner Partnerin könnte den Weltbank-Präsidenten Paul Wolfowitz den Job kosten. Genau das fordert bereits der Betriebsrat im eigenen Haus. Auch der Verwaltungsrat geht nach einem Krisentreffen inzwischen auf Distanz zu dem Vertrauten von US-Präsident Bush.
Weltbankpräsident Paul Wolfowitz fiel neulich dank seiner löchrigen Socken auf. Doch auch in Deutschland haben hochbezahlte Manager oft Probleme mit ihren Strümpfen.
Von
Hermann Unterstöger
Neue Details aus der Affäre mit einer Mitarbeiterin bringen Dominique Strauss-Kahn in Bedrängnis - und werfen die Frage auf, wer dem IWF-Chef schaden will.
Von
M. Kläsgen
Der Internationale Währungsfonds ermittelt wegen Amtsmissbrauch gegen seinen Chef Strauss-Kahn: Er soll seiner Geliebten finanzielle Vorteile verschafft haben.
Trotz seiner Affäre mit einer Mitarbeiterin darf der Chef des Internationalen Währungsfonds sein Amt weiter ausüben. Eine Untersuchung entlastete Strauß-Kahn.
Späte Erkenntnis: Fünf Jahre nach Beginn des Irak-Kriegs räumen die US-Neokonservativen Perle und Wolfowitz massive Fehler ein. Die Verantwortung dafür sehen sie aber woanders.
Etikette auf engstem Raum: Wenn Sie sich zu breit machen, werden Sie nur streng angesehen, doch anderes Fehlverhalten kann im Gefängnis enden. Dos und Don'ts im Flieger.
Größte anzunehmende Fehlinformation: Bush bereut, schiebt aber den Geheimdiensten die Schuld zu. Eine grobe Verzerrung der Wirklichkeit.
Von
Hans Leyendecker
Der Rücktritt des New Yorker Gouverneurs Eliot Spitzer: Ein Psychologe erklärt, warum gerade Saubermänner immer wieder tief fallen.
Von
Marcus von Landenberg
Die Bundesregierung hat dem wegen einer Personal-Affäre angeschlagenen Weltbankpräsidenten Paul Wolfowitz einen baldigen Rücktritt nahegelegt. "Die Situation ist nicht mehr tragbar", sagte Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul.
Der bisherige Vize-Verteidigungsminister der USA ist Präsident Bushs Traumkandidat. Besonders in Europa ist Wolfowitz dagegen als Vertreter einer harten Linie in der Außenpolitik heftig umstritten.
Von
Von Andreas Oldag und Nikolaus Piper
Der in der Kritik stehende Weltbankpräsident will zur Tagesordnung übergehen - und gerät prompt unter neuen Druck, auch von Deutschlands Entwicklungsministerin.
Für Weltbank-Präsident Paul Wolfowitz wird es eng. Ein Untersuchungsausschuss kam zu dem Ergebnis, dass Wolfowitz eigene Interessen über die der Bank gestellt hat. Am heutigen Dienstag will ein Gremium über eine mögliche Absetzung entscheiden.