Kritik an geplantem Patientenrechte-Gesetz —
Opposition stichelt gegen "Trostpflaster" für Patienten
Die Opposition hält das von der Bundesregierung geplante Patientenrechte-Gesetz für eine Mogelpackung. SPD-Experte Lauterbach sagt, es sei falsch, dass nur bei schweren Behandlungsfehlern die Beweislast beim Arzt liegen solle. Die CDU warnt davor, das Verhältnis zwischen Arzt und Patient zu belasten.
Von
Thomas Öchsner
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Kabinett stärkt Patientenrechte —
Ärzte müssen besser über Risiken informieren
Das Bundeskabinett erteilt Patienten mit einem neuen Gesetz mehr Rechte gegenüber Ärzten, Kliniken und Krankenkassen. Medizinern sollen künftig bei einer Behandlung verständlich und umfassend informieren - auch über die Risiken.
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Neuer Rechtsschutz für Patienten —
Gesetzliche Krankenkassen sollen Versicherte nach Ärztepfusch unterstützen
Exklusiv
Tausende Menschen sterben jedes Jahr an ärztlichen Behandlungsfehlern, Millionen leiden an Folgeschäden. In Zukunft sollen in einem solchen Fall die Krankenkassen ihre Versicherten unterstützen. So sieht es ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung vor, der die Patientenrechte völlig neu ordnet. Die Regelung soll zunächst nur für Kassenpatienten gelten.
Von
Guido Bohsem und Charlotte Frank
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Neuregelung der Patientenrechte —
Ein guter Vorsatz schafft noch kein Vertrauen
Meinung
Dem Patienten bleibt keine andere Wahl, als sich seinem Arzt auszuliefern. Er versteht die Fachsprache nicht und kann sich wegen der Sorge um seine Gesundheit nicht auf seinen Verstand verlassen. Das Vertrauensverhältnis zwischen beiden ist sehr wichtig. Man muss die schwarz-gelbe Regierung deshalb für ihren Vorstoß loben, die Patientenrechte neu regeln zu wollen - das Ergebnis ist leider enttäuschend.
Ein Kommentar vjon
Guido Bohsem
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