Mit knappem Vorsprung liegt die konservative Nea Dimokratia vor den radikalen Sparkurs-Gegnern. Damit könnten die Griechen in der europäischen Währungsunion bleiben. Eine Regierungsbildung dürfte dennoch schwierig werden.
Von Christiane Schlötzer und Cerstin Gammelinmehr...
Nach den Parlamentswahlen ist klar: Die Griechen wollen Europäer bleiben. Sie haben begriffen, dass ihr Land an tiefgreifenden Reformen nicht mehr vorbeikommt und den europäischen Gläubigern verpflichtet ist. Nun ist es an der Europäischen Union, diesen Kräften Zeit zu geben, um die nötigen Reformen auf den Weg zu bringen. Nur auf diesem Weg lebt die europäische Idee.
Eine Analyse von Martin Winter, Brüsselmehr...
In Griechenland kommt es zu Neuwahlen, doch wird das Ergebnis wirklich anders ausfallen? Oder kommt es zum nächsten Stillstand? Und wie wirkt sich die Staatskrise auf Europa aus? SZ-Außenpolitikchef Stefan Kornelius analysiert.
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Fast eine Woche nach den Parlamentswahlen in Griechenland scheint eine Regierungsbildung unmöglich. Dem hoch verschuldeten Land drohen Neuwahlen. Eine weitere Chance für die Radikalen? Wahlforscher sehen das anders: Die Regierungsparteien könnten von der aktuellen Situation sogar profitieren.
Eine Analyse von Hannah Beitzer und Antonie Rietzschelmehr...
Meinung
Gut möglich, dass nach der Wahl am Sonntag in Griechenland die alte auch die neue Regierung ist. Junge Visionäre, die den Karren aus dem Sumpf ziehen, sind nirgends in Sicht. Dennoch ist die Abstimmung ein erster Schritt in Richtung Umbruch. Das Land wird ein anderes sein - nur muss der aufgestaute Ärger der Menschen positiv genutzt werden.
Ein Kommentar von Kai Strittmatter, Athenmehr...
Stellen Sie sich vor, es ist Wahlkampf und keiner traut sich, eine Rede zu halten: In Griechenland stehen die wichtigsten Wahlen seit Jahrzehnten an, doch aus Angst vor dem Zorn des Volkes will kaum ein Politiker öffentlich auftreten. Die Bürger hingegen wollen sich beteiligen, die Zahl der Wahlverweigerer ist drastisch gesunken. Und das, obwohl sie eigentlich keine wirkliche Wahl haben.
Von Kai Strittmatter, Athenmehr...
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