Als erstes großes europäisches Land will sich Frankreich bei der UN-Vollversammlung in dieser Woche für eine Anerkennung eines Staates Palästina aussprechen.
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"Deutschland bekennt sich nachdrücklich zur Zwei-Staaten-Lösung": Bei seinem Besuch im Westjordanland sichert Joachim Gauck Palästinenserpräsident Abbas Unterstützung zu. Kritik an Israel vermeidet er aber.
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"Das ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit": Der türkische Premier Erdogan spricht sich auf einem Treffen der Arabischen Liga klar für einen Palästinenserstaat aus. Zwar stößt er damit bei den USA und Teilen der EU auf Widerstand und brüskiert auch Israel ein weiteres Mal, doch das kümmert ihn wenig. Er strebt nach einer Führungsrolle für die Türkei in der Region.
Von Tomas Avenariusmehr...
Die US-Regierung spricht sich gegen die einseitige Ausrufung eines unabhängigen Palästinenserstaates aus. Man plädiert für weitere Verhandlungen.
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Präsident Abbas plant die einseitige Ausrufung eines eigenen Palästinenserstaates - Israel will mit einer diplomatischen Kampagne die Anerkennung verhindern.
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Die Vereinten Nationen und die Weltbank halten die Voraussetzungen in den Palästinensergebieten für gut genug, einen stabilen Staat bilden zu können.
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Vor den Vereinten Nationen forderte der palästinensische UN-Gesandte Israel auf, dem Beschluss des Internationalen Gerichtshofs zur Sperranlage zu folgen. Inzwischen hat Palästinenserpräsident Arafat Israel vorgeworfen, mit einer "neuen Berliner Mauer" einen selbstständigen Palästinenserstaat verhindern zu wollen.
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Die Palästinenser sollen ein zusammenhängendes Gebiet bekommen, das sie ihre Heimat nennen können, forderte US-Präsident Bush im ägyptischen Scharm el Scheich von Israel. Morgen wollen sich Bush, Scharon und Abbas in Jordanien treffen, um über den internationalen Friedensplan zu sprechen.
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Israel und Palästina sprechen wieder über die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaates. US-Außenministerin Condoleezza Rice hat vermittelt.
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Ein eigener Palästinenserstaat wäre ein Grund zum Feiern - wenn er das Ergebnis direkter Verhandlungen zwischen Israel und der Autonomiebehörde wäre. Ein einseitiger Schritt dagegen belastet den Friedensprozess schwer - und stärkt die radikalen Kräfte auf beiden Seiten. Und alle tragen Schuld daran: Israels Premier Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas, aber auch Barack Obama.
Ein Gastbeitrag von Schimon Steinmehr...
Meinung
Die Aufnahme in die Unesco war ein kleiner Erfolg, doch die Zahl der Befürworter eines Palästinenerstaates schwindet: Frankreich und Großbritannien wollen sich bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat enthalten. US-Präsident Obama kann mit einem Veto den neuen Staat blockieren - und stärkt mit ihrer Nahost-Strategie langfristig dennoch die Palästinenser.
Ein Kommentar von Cathrin Kahlweitmehr...
Am zweiten Tag seiner Nahost-Reise ist Obama zu Gesprächen mit Palästinenserpräsident Abbas ins Westjordanland gereist. Nicht allen ist er willkommen: In Gaza werden Bilder des US-Präsidenten verbrannt - und militante Palästinenser feuern Raketen Richtung Israel.
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Seine Sprache ist klar, furchtlos, manchmal sogar poetisch. Seine Lieblingsthemen sind Freiheit und Zvilcourage - Bundespräsident Gauck hat sie in vielen Reden gepriesen. Doch er kann auch wütend werden.
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Deutschland wird sich bei der Abstimmung in der UN-Generalversammlung über den künftigen Status von Palästina bei den Vereinten Nationen enthalten. Der ehemalige israelische Regierungschef Ehud Olmert spricht sich hingegen für den palästinensischen Antrag auf staatliche Anerkennung aus.
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Meinung
Die einzige Demokratie im Nahen Osten? Das stimmt für die israelischen Bürger. Nicht aber für die Opfer der Siedlungspolitik. Um nicht als Apartheidsregime zu enden, muss Israel handeln. Sogar eine Neugründung des Staates ist denkbar.
Ein Gastbeitrag von Micha Brumlikmehr...
Nach der UN-Entscheidung, den Palästinensern einen Beobachtungsstatus einzuräumen, genehmigt Israel den Bau Tausender neuer Wohnungen in den Siedlungsgebieten im Westjordanland und Ost-Jerusalem. Die Palästinenser zeigen sich empört: Die Pläne seien ein "Schlag ins Gesicht der ganzen Welt".
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Erst hat Israel nach dem UN-Votum den Bau neuer Siedlungen in den Palästinensergebieten beschlossen, jetzt erhöht der Staat auch den wirtschaftlichen Druck: Das Kabinett hat verkündet, im Namen der Autonomiebehörde eingetriebene Steuern nicht auszubezahlen.
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Israels Siedlungsbau im Westjordanland provoziert eine heftige Reaktion der Palästinenser: Sie drohen mit einer Anklage wegen Kriegsverbrechen vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Israel gibt sich unbeeindruckt - und kündigt sogar noch weitere Ausbaupläne an.
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Eher hart als herzlich: Bei den deutsch-israelischen Regierungskonsultationen bemühen sich beide Seiten um zur Schau gestellte Harmonie. Doch es gibt Grund zur Annahme, dass Merkel an Israels Premier Netanjahu auch deutliche Worte richten wird.
Von Daniel Brössler, Berlinmehr...
Druck von weit rechts: Naftali Bennett wird als Chef einer national-religiösen Siedlerpartei zum schärfstem Widersacher für Israels Premier Netanjahu. Der junge Multimillionär erreicht nicht nur die erzkonservativen Siedler, sondern auch die politikverdrossenen Yuppies - mit biblischen Botschaften.
Von Peter Münch, Jerusalemmehr...
Auf einer Liste mit den Führern der ägyptischen Muslimbrüderschaft und der iranischen Regierung um Mahmud Ahmadinedschad: Der Journalist Jakob Augstein ist vom Wiesenthal Center unter die Top Ten der weltweit gefährlichsten antisemitischen und anti-israelischen Verleumdungen gewählt worden. Doch das Ranking erntet Widerspruch.
Von Lothar Müllermehr...
Exklusiv
Kein Platz für den Judenstaat: Mit seinem Twitter-Profil scheint der Berliner Rapper und Bambi-Preisträger Bushido zu zeigen, welche Zukunft des Nahen Ostens er sich wünscht. Deutsche Politiker sprechen von einem Skandal.
Von Oliver Das Guptamehr...
Nach der Wahl in Israel will Premier Netanjahu eine "möglichst breite" Koalition: Er wirbt um Überraschungssieger Yair Lapid und räumt sozialen Fragen Priorität ein. Netanjahu bleiben nun sechs Wochen Zeit für eine schwierige Regierungsbildung.
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US-Präsident Obama ist bisher gnadenlos im Nahen Osten gescheitert, jetzt soll sein neuer Außenminister John Kerry den Friedensprozess wieder in Gang bringen. Doch da ist er von der Bereitschaft Israels abhängig.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
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