In dem Büro einer Krediteintreibungsgesellschaft in Italiens Hauptstadt Rom ist ein mit Sprengstoff präpariertes Päckchen explodiert. Ein Mensch wurde nach Polizeiangaben verletzt - wer hinter dem Anschlag steckt, ist noch unklar. Erst gestern hatten Sicherheitskräfte den Briefbombenanschlag einer italienischen Anarchistengruppe auf Deutsche-Bank-Chef Ackermann vereitelt.
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An deutschen Flughäfen soll es massive Sicherheitsprobleme bei der Luftfracht geben. Laut einem Zeitungsbericht gelten 14 Airports als gefährdet. Die Probleme: Zu wenig Kontrollen per Hand, fehlende Spürhunde und nicht einsetzbare Sprengstoffdetektoren.
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Vier Tage nach den beiden Bomben-Anschlägen in Rom ist in der italienischen Hauptstadt ein weiterer Sprengsatz gefunden worden. Er konnte rechtzeitig entschärft werden.
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Der an Kanzlerin Merkel adressierte Sprengsatz wurde von Griechenland aus verschickt. Die Ermittler vermuten griechische Linksextremisten hinter dem versuchten Anschlag - sie hatten eine Buchsendung präpariert.
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Susanne Höll, Stefan Braun und Kai Strittmattermehr...
In zwei Regierungsgebäuden in der Nähe Washingtons sind zwei in Paketen versteckte Sprengsätze explodiert. Verletzt wurde offenbar niemand ernsthaft.
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Nach der Explosion einer Paketbombe in der Schweizer Botschaft in Rom ist auch in der Auslandsvertretung Chiles ein Sprengsatz explodiert. Bei beiden Anschlägen wurde jeweils eine Person verletzt. Die deutsche Botschaft hat die Sicherheitsvorkehrungen erhöht.
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Nach der Explosion einer Paketbombe in Rheinfelden hat die Polizei einen 41-Jährigen festgenommen - er fühlte sich von dem Opfer zurückgewiesen.
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Die Paketbombe im Kanzleramt wurde von Athen aus verschickt. Dort hat die griechische Polizei zwei Verdächtige festgenommen. Indessen wurde ein Sprengsatz an einen weiteren Regierungschef verschickt.
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Explosionen in Roms Diplomatenviertel: Paketbomben in der chilenischen und der schweizerischen Vertretung verletzen zwei Mitarbeiter. Anarchisten bekennen sich zu den Anschlägen.
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Andrea Bachstein, Rommehr...
Offenbar hat al-Qaida den Weg der zwei Paketbomben bereits Mitte September in einem Probelauf getestet. Indes kam scharfe Kritik aus dem Jemen: Das von Deutschland verhängte Einflugverbot sei "unlogisch".
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Eine Al-Qaida-Gruppe im Jemen hat sich zu den vor einer Woche versuchten Briefbombenanschlägen bekannt und weitere Aktionen gegen amerikanische Interessen angekündigt.
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Bei der Explosion einer Paketbombe ist ein Mann schwer verletzt worden. Ein Zustelldienst hatte das Paket am Morgen an einen Autohändler geliefert.
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Beate Wildmehr...
Einen Tag nach einem Paketbombenanschlag in Paris haben die französischen Ermittler Polizeikreisen zufolge einen Verdächtigen festgenommen - mit einem sehr persönlichen Motiv.
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Unbekannte haben dem EU-Kommissionspräsident ein Paket geschickt, das eine Bombe enthielt. Der Italiener öffente das an seine Frau Flavia adressierte Paket in seiner Wohnung in Bologna eigenhändig.
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In der Frankfurter Zentrale der Deutschen Bank ist offenbar eine Paketbombe eingegangen. Die verdächtige Sendung war an den Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann adressiert. Das Landeskriminalamt ermittelt.
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Harald Freibergermehr...
Einen Tag nach dem vereitelten Briefbombenanschlag auf Deutsche-Bank-Chef Ackermann in Frankfurt explodiert bei einem Unternehmen der staatlichen Steuerbehörde in Rom ein Päckchen - die italienischen Fahnder vermuten eine Verbindung. In Deutschland ermittelt jetzt die Bundesanwaltschaft.
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Andrea Bachsteinmehr...
"Explosionen gegen Bankiers, Zecken und Blutsauger": Die italienische Gruppe FAI hat sich zu dem vereitelten Anschlag auf Ackermann bekannt - die Ermittler befürchten, dass zwei weitere Bomben verschickt worden sein könnten. In der Deutschen Bank heißt es, die Drohungen gegen den Chef hätten zuletzt immer mehr zugenommen: "Man muss sich einmal überlegen, was eine solche Personalisierung anrichten kann."
Von
Harald Freiberger, Moritz Koch, Marc Widmann und Markus Zydramehr...
Der drastische Sparkurs des italienischen Regierungschef Mario Monti hat eine erste wichtige Hürde genommen. Bei einer Vertrauensabstimmung stellten sich am Freitag in Rom 495 Abgeordnete hinter Monti und das Anti-Krisen-Programm der Regierung, 88 votierten dagegen.
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War Deutschland in Gefahr? Eine der beiden Paketbomben aus dem Jemen hat deutschen Boden berührt. Mit dieser Erkenntnis hat der Terroralarm nun auch die Bundesrepublik erreicht.
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Nach den vereitelten Paketbomben-Anschlägen strebt Innenminister de Maizière schärfere Kontrollen in der EU an. Die Sicherheitslage in Deutschland bleibe allerdings unverändert.
Von
Susanne Höllmehr...
Welche Gründe mögen Deutschland bewegen, angesichts des "Arabischen Frühlings" Panzer an die herbstlichen Autokraten Saudi-Arabiens liefern zu wollen? "Made in Germany" auf in Städten einsetzbaren "Leos" senden ein fatales Signal - und widersprechen der von der Kanzlerin postulierten "historischen europäischen Verpflichtung", den Menschen, die für Freiheit auf die Straße gehen, beizustehen.
Ein Gastbeitrag von
Oliver Schlumbergermehr...
Die Furcht vor Anschlägen ist in Deutschland offenbar so groß, dass die Behörden allein zur Kontrolle von Luftfracht 800 neue Stellen geplant haben. Der Bundesrechnungshof hat wohl ein Problem damit - das empört die Regierung.
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Nach dem Fund von Paketbomben kündigte die Regierung verstärkte Kontrollen und mehr Personal an. Wenigstens eines dieser Versprechen will sie nun einlösen.
Kurzmeldungen
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Identitätsdiebstahl: Jemens Polizei muss eine Studentin wieder freilassen - Terroristen hatten mit ihren Daten eine der Paketbomben aufgegeben. In Deutschland tobt derweil eine Debatte um die Flugsicherheit.
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