Er hat geredet, er hat gedroht, er hat gefleht, doch es hat alles nichts genützt. Staatspräsident Papoulias konnte die Parteichefs nicht davon überzeugen, eine Expertenregierung einzusetzen. Im Juni wird es Neuwahlen geben. Die wirtschaftliche Lage spitzt sich weiter zu - in drei Wochen droht den griechischen Banken die Pleite.
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Christiane Schlötzer, Istanbulmehr...
Griechenland am Scheideweg: Präsident Papoulias schlägt nach einem Treffen mit drei Parteivorsitzenden vor, ein Experten-Kabinett zu bilden. Heute soll über diese letzte Möglichkeit zur Regierungsbildung entschieden werden - sonst wird neu gewählt.
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Am Sonntag will Staatspräsident Karolos Papoulias ein letztes Mal versuchen, mit den Parteiführern der Konservativen, der Sozialisten und der radikalen Linken eine mehrheitsfähige Regierung zustande zu bringen. Scheitert er, sind Neuwahlen unvermeidlich. Davon könnten vor allem die Linksradikalen profitieren. Umfragen sehen die Partei unter der Führung von Alexis Tsipras bereits als stärkste Kraft aus dem zähen Ringen um eine Regierung hervorgehen.
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Nachdem kurz neue Hoffnung aufgekeimt war, sind die Koalitionsgespräche in Griechenland nun wohl endgültig gescheitert. Die Linksradikalen verweigern sich einer Regierung mit Konservativen und Sozialisten. Jetzt liegt die Zukunft des Landes in den Händen von Staatspräsident Papoulias.
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Präsident Papoulias hat am Sonntag erneut mit zahlreichen Parteien gesprochen, um eine Neuwahl noch zu verhindern. Die Hängepartie Griechenlands nach den Parlamentswahlen geht damit in die nächste Runde.
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Die erste Gesprächsrunde zur Bildung einer Regierung in Griechenland ist gescheitert - wieder haben die Linksradikalen die Gespräche platzen lassen. Staatspräsident Papoulias will nun mit kleineren Parteien verhandeln. In Deutschland sehen Experten andere Schreckensszenarien: Selbst wenn sich Athen aus der Euro-Zone verabschiede, werde dies Deutschland Milliarden kosten.
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In Griechenland soll am 17. Juni ein neues Parlament gewählt werden. Entsprechende Angaben aus Kreisen der Demokratischen Linken wurden am Mittwoch nach einem Treffen der Parteichefs mit Präsident Karolos Papoulias bekannt.
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Alle Versuche, eine Regierung zu bilden, waren vergebens. Die Spitzen der führenden griechischen Parteien konnten sich nach Angaben des Präsidialamtes nicht auf eine Koalition einigen. Damit sind Neuwahlen unausweichlich.
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Nach der Wahl ist vor der Wahl: Weil die Regierungsbildung in Athen gescheitert ist, stimmen die Griechen nun am 17. Juni erneut über die Zusammensetzung ihres Parlaments ab. Bis dahin soll eine Übergangsregierung mit dem höchsten Verwaltungsrichter an der Spitze das Land führen. Angesichts des drohenden Staatsbankrotts steht Griechenland eine Schicksalswahl bevor.
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Sparer ziehen Geld von den Banken ab, die Wirtschaft fasst nicht Tritt und politisch steht das Land vor einem Scherbenhaufen. In Griechenland ist die Lage chaotisch. Eine Übersicht über die größten Probleme des Landes.
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Die großen Parteien in Griechenland scheitern der Reihe nach bei dem Versuch, eine Regierung zu bilden. Aber nun will Pasok-Chef Venizelos doch noch zu einer Koalition kommen. Mit einem ungewöhnlichen Schritt könnte er Erfolg haben. Denn die Furcht ist groß, dass Neuwahlen die radikalen Parteien weiter stärken würden.
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Christiane Schlötzermehr...
Ein letztes Mal will der griechische Staatspräsident heute versuchen, einer Regierung der nationalen Einheit den Weg zu ebnen. Doch die Chancen stehen schlecht. Nachdem der Chef der radikal linken Syriza abwinkte, will nun auch die Demokratische Linke Dimar keine Koalitionsgespräche mehr. Neuwahlen scheinen unvermeidbar.
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Die Frage nach einem Referendum schwirrt durch die Eurozone: Soll das griechichische Volk entscheiden, ob es den Euro behalten will? Mit allen Konsequenzen des Sparpakets. Europa sehnt sich nach einer eindeutigen Willensäußerung der Griechen. Die Chefs der großen Parteien sind dagegen. Sie hoffen auf einen Sieg bei der Parlamentswahl.
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Cerstin Gammelinmehr...
Einer Umfrage zufolge können die Konservativen und die Sozialisten bei der griechischen Parlamentswahl mit einer Mehrheit rechnen. Das Volk scheint nach der gescheiterten Regierungsbildung wieder den gemäßigten Parteien zu vertrauen. Doch das war auch beim letzten Mal so - bis eine Einmischung von außen Tsipras und die Linksradikalen nach vorn katapultierte.
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Christiane Schlötzermehr...
In Athen und anderen europäischen Hauptstädten wird darüber nachgedacht, die griechischen Bürger in einem Volksentscheid über den Verbleib in der Euro-Zone abstimmen zu lassen. Für Verwirrung sorgt ein angeblicher Vorschlag von Bundeskanzlerin Merkel.
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Die Suche nach einer regierungsfähigen Koalition in Athen wird immer komplizierter. Die Parteichefs der Konservativen und der gemäßigten Linken, Samaras und Kouvelis, fordern eine Beteiligung der radikalen Linken Syriza an einer neuen Regierung. Am Abend soll es weitere Gespräche mit deren Parteispitze geben.
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Fast eine Woche nach den Parlamentswahlen in Griechenland scheint eine Regierungsbildung unmöglich. Dem hoch verschuldeten Land drohen Neuwahlen. Eine weitere Chance für die Radikalen? Wahlforscher sehen das anders: Die Regierungsparteien könnten von der aktuellen Situation sogar profitieren.
Eine Analyse von
Hannah Beitzer und Antonie Rietzschelmehr...
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Alle Versuche, eine Regierung zu bilden, waren vergebens. Die Spitzen der führenden griechischen Parteien konnten sich nach Angaben des Präsidialamtes nicht auf eine Koalition einigen.
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Der deutsche Finanzminister rügte die mangelnde Ernsthaftigkeit der griechischen Parteien bei der Euro-Rettung - und bekommt dafür eine gepfefferte Antwort aus Athen: Niemand geringeres als der griechische Staatspräsident Papoulias watscht Wolfgang Schäuble ab. Die Antwort aus der Unions-Fraktion lässt nicht lange auf sich warten.
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In Griechenland ist Alexis Tsipras, der Vorsitzende der linksradikalen Syriza-Partei, mit der Bildung einer Regierung beauftragt worden.
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Es waren "Wahlen des Zorns": Die Griechen haben das etablierte politische System
abgewählt, ohne dass jemand eine Ahnung hat, was jetzt kommt. Wenn die Parteien so zerstritten bleiben, bekommt Griechenland keine Regierung - sondern Neuwahlen.
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Kai Strittmatter, Athenmehr...
Das Regierungschaos in Athen erschüttert weltweit die Börsenkurse. Bis Freitagmittag haben die radikalen Linken Zeit, um eine Regierung zusammenzubekommen. Die Partei will den Sparkurs aufkündigen und verärgert damit nicht nur die internationalen Geldgeber. Immer mehr deutsche Politiker fordern jetzt einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone.
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Alexis Tsipras gilt als gnadenloser Populist - vor allem die frustrierte Mittelschicht Griechenlands machte den erst 37-Jährigen zum Wahlgewinner. Die Stimmenzahl der Radikalen Linken hat der Politiker durch die Protestwahl der Griechen vervierfacht und bekommt nun den Auftrag zur Regierungsbildung.
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Christiane Schlötzermehr...
Die erste Runde der Sondierungsgespräche zur Bildung einer Koalitionsregierung in Athen ist gescheitert. Offiziell hätte der konservative Wahlsieger Samaras drei Tage zur Konsensfindung gehabt, aber ein halber Tag reichte ihm offenbar, um festzustellen, dass es aussichtslos ist. Nun kommt der Chef der radikalen Linken zum Zug.
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Die Sondierungsgespräche in Griechenland dürften schwierig werden: Die koalitionsbereiten Parteien verfügen nicht über die benötigten Mehrheiten. Dabei müssen sich die Griechen beeilen - bis Anfang Juni müssen sie über eine handlungsfähige Regierung verfügen, sonst könnte die Geldgeber-Troika den Geldhahn zudrehen.
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