Zwölf Medikamente in 19 Dosierungen zu fünf verschiedenen Tageszeiten: Etliche Senioren bekommen viele und noch dazu ungeeignete Medikamente. Dabei gibt es längst eindeutige Empfehlungen und Alternativen für jene Pillen, die alte Menschen gefährden.
Von
Werner Bartens
Meinung
Die wechselhaften Empfehlungen der zuständigen Behörde in Sachen Brustimplantate zeigen einmal mehr: Die Zulassung sogenannter Medizinprodukte in Deutschland ist ein Witz, und zwar ein schlechter. Ein staatliches Verfahren gibt es nicht - und ist wohl auch nicht gewollt. Entsprechend grotesk sind die Verfehlungen.
Ein Kommentar von
Werner Bartens
Vitamintabletten haben sich als herbe Enttäuschung erwiesen - sie können die Gesundheit sogar gefährden. Doch für Vitamin D korrigiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ihre Einschätzung. Vor allem Senioren sollten eine Extraportion einnehmen. Die Empfehlung stößt allerdings auf Kritik.
Von
Kathrin Burger
Oft wird Osteoporose erst diagnostiziert, wenn es bereits zu Knochenbrüchen gekommen ist. Wie es um die Knochendichte steht, lässt sich jedoch bereits vorher bestimmen. Einer Osteoporose vorzubeugen verspricht in jedem Fall bessere Erfolge, als eine bestehende Osteoporose zu behandeln.
Von
Bert Ehgartner
Osteoporose, eine "Frauenkrankheit"? Wenige Männer wissen, dass sie zur Risikogruppe dieser mitunter tödlichen Volkskrankheit gehören.
Interview:
Mirja Kuckuk
Zement in Wirbelkörpern, Biomarker, Neurostimulatoren - viele neue Therapien werden vermarktet, ohne dass ein Nutzen für die Patienten erwiesen ist. Die Dreistigkeit, mit der angebliche Vorteile angegeben werden, ist Experten zufolge erstaunlich.
Von
Werner Bartens
Gluten und Laktose gelten als krankmachende Bösewichte in unseren Lebensmitteln. Und immer mehr Menschen bilden sich ein, Diätnahrung täte ihnen oder ihren Kindern gut. Doch über Lebensmittelunverträglichkeiten kursieren jede Menge falsche Gerüchte und Annahmen.
Von
Kathrin Burger
Jeder zweite Osteoporosekranke muss selbst unter optimaler medikamentöser Therapie mit Knochenbürchen durch Stürze rechnen. Eine Behandlung sollte deshalb auch körperliches Training einschließen.
Video
Sie galt als die letzte große Diva des alten Hollywood: Die US-Schauspielerin Elizabeth Taylor ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Die Leinwand-Ikone war wegen Herzproblemen in ein Krankenhaus gebracht worden.
Arteriosklerose ist offenbar keine moderne Krankheit. Schon die die alten Ägypter litten vor 3500 Jahren unter schweren Herzkrankheiten, wie CT-Untersuchungen von 52 Mumien zeigen.
Von
Christina Berndt
Was darf's sein: Alzheimer, weibliche Unlust, Depression, Prä-Diabetes oder doch nur Cellulite? Diagnosen sind für alle da. Die Medizinwirtschaft ist darauf angewiesen, ständig neue Krankheiten zu erfinden oder bestehende Leiden auszuweiten. Gesund ist das ganz sicher nicht.
Von
Werner Bartens
Der vorbeugende Nutzen von Kalzium-Präparaten ist fraglich. Jetzt zeichnet sich auch noch ein möglicher Schaden ab: Sie können das Risiko für Herzinfarkte um bis zu 30 Prozent erhöhen.
Von
Werner Bartens
Die Borstentiere sind dem Menschen so ähnlich, dass Wissenschaftler sie in vielen Versuchen den üblichen Mäusen und Ratten vorziehen.
Von
Christian Weber
Maca, "der Casanova unter den liebestollen Knollen", regt nicht nur die weibliche Fruchtbarkeit an und erhöht die männliche Spermienproduktion. Die Pflanze kann offenbar mehr.
Von
Werner Bartens
Es wird immer einfacher und preisgünstiger, das Erbgut eines Menschen zu entziffern. Das Gendiagnostik-Gesetz wird dem nicht gerecht, kritisieren Forscher - und fordern eine Debatte über Erbgut-Daten.
Von
Patrick Illinger
Prinz Charles' Frau hat sich beim Wandern in Schottland das Wadenbein gebrochen. Dass sie an ihrem Hochzeitstag einen Gips trägt, ist für sie aber kein Beinbruch.
Der Chirurg Bernd Hontschik darüber, was Patienten wollen, Ärzte können sollten, wann Heilung misslingt und über den Grund mancher Operation.
Interview:
Werner Bartens
Vor 25 Jahren stieg Deutschland mit einer eigenen Mission in die bemannte Raumfahrt ein. Die anfänglichen Hoffnungen haben sich zerschlagen, die Bilanz bleibt gemischt.
Von
Alexander Stirn
Herr Verboekend war schon lange tot, doch der Hausarzt hörte nicht auf, Post an den Verstorbenen zu schicken. Die Witwe wollte sich das nicht länger gefallen lassen - und griff zur Urne.