Sie sind teurer, als es scheint - und in manchen Ländern werden sie nicht einmal angenommen. Die EU hat ein paar Ideen, wie sie Ein- und Zwei-Cent-Münzen aus dem Verkehr ziehen könnte. Alternativ könnten sie auch aus billigerem Material hergestellt werden.
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"Ich habe nie behauptet, seine Mutter sei ein Hamster": Der bloggende Nobelpreisträger Paul Krugman ist richtig böse auf EU-Kommissar Rehn. Der vertrete Ideen, die sich im Klo nicht runterspülen lassen. Brüssel antwortet via Twitter - und versucht sich ebenfalls im Bösesein.
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Angela Merkel flötet beim Antrittsbesuch des neuen italienischen Ministerpräsidenten, wie wohl sie sich mit ihm fühlt. Auch Enrico Letta vermeidet jede Kampfansage an die Bundeskanzlerin. Unterschiede gibt es zwar. Sie sind sogar unverkennbar, doch sie sollen bloß nicht zu groß erscheinen.
Von Nico Fried, Berlinmehr...
Ist Sparen der Tod oder die Hoffnung? Der neue italienische Ministerpräsident Enrico Letta überbringt Angela Merkel eine Botschaft, die sie nicht gerne hört. Er spricht für italienische Kleinunternehmer, Griechen ohne Krankenversicherung und für Kinder, die unter Sozialkürzungen leiden.
Von Jannis Brühlmehr...
Die zweitgrößte Wirtschaft der Euro-Zone rutscht tiefer in die Krise: Die EU-Kommission erwartet, dass Frankreich 2013 in einer Rezession steckt. Deswegen will die EU dem Land mehr Zeit zum Sparen geben.
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Die Reformen greifen nicht: Griechenland ist immer noch tief in den Schulden. Dahinter stehen innenpolitische Probleme, sagt EU-Währungskommissar Rehn - die Sanierung des Staates versickert im Parteienstreit. Um das zu ändern, wünscht sich Rehn Druck von außen.
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Privatisierungen, Bankenzerschlagung, höhere Steuern: In Dublin segnen die EU-Finanzminister die Vereinbarung für Zypern ab. Nur ihr Gold will die Zentralbank des Landes wohl vorerst nicht antasten. Der Preis für die Radikalkur wird ein dramatischer Einbruch der Wirtschaft sein. Was der geteilten Insel bevorsteht.
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Er mag die 90-Prozent-Warnung: Olli Rehn verteidigt den Sparkurs der EU in der Schuldenkrise - obwohl Ökonomen Rechenfehler in der 90-Prozent-Studie gefunden haben, die Rehn so oft zitiert hat. Ein bisschen bewegt sich der Kommissar nun doch.
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In den Krisenstaaten leiden die Menschen - doch die Bundesregierung will weiter sparen. Den Krisenmanagern der EU reicht es jetzt. Ratspräsident Van Rompuy und Kommissionschef Barroso fordern, endlich das Wachstum mehr zu fördern.
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Ob zyprischer Rentner oder reicher russischer Anleger - zur Kasse gebeten werden alle, wenn es um die Rettung Zyperns geht. In den Geldinstituten der Mittelmeerinsel haben sich hektische Szenen abgespielt. Doch das Privatvermögen der Bankkunden ist bereits eingefroren. Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Brüsseler Beschluss.
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Sind wieder mal die Deutschen schuld? Europäische Verhandlungsführer werfen der Bundesregierung vor, sie habe auf der Zwangsabgabe für zyprische Kleinsparer bestanden. Finanzminister Schäuble wehrt sich: Das sei allein Sache der Zyprer. Nun wird klar, wie in der Nacht von Brüssel die Nerven blank lagen.
Von Cerstin Gammelin, Brüssel, und Guido Bohsem, Berlinmehr...
Jetzt ist es offiziell: Angesichts der drohenden Staatspleite Zyperns bleiben die Banken des Landes noch bis Dienstag geschlossen. Gleichzeitig wird weiter nach Lösungen gesucht, um den Bankrott des Inselstaates doch noch abzuwenden.
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Langsam werden die Unterhändler nervös: Die Regierung in Nikosia muss irgendwie sieben Milliarden Euro auf den Tisch legen - "praktisch sofort", wie EU-Diplomaten sagen. Eine unvorstellbare Summe. Ist es also denkbar, dass Zypern den Euro zurückgibt?
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Bis Montag müssen die zyprische Regierung und die EU eine Lösung zur Rettung finden, sonst droht dem Land die Zahlungsunfähigkeit. Doch die Verhandlungen der Euro-Finanzminister starten mit Verzögerung. Und noch bevor das Hilfspaket verabschiedet ist, könnte es überholt sein: Aus Kreisen der Troika heißt es, die bislang kalkulierten 17 Milliarden Euro könnten nicht reichen.
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Rettung ohne Zwangsabgabe: Die zyprische Regierung hat sich mit der Euro-Gruppe über das Rettungspaket für den vom Bankrott bedrohten Staat geeinigt. Zypern will die beiden größten Banken des Landes drastisch verkleinern und so den benötigten Eigenanteil auftreiben. Ungeschoren kommen Bankguthaben über 100.000 Euro dennoch nicht davon.
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Europa erholt sich langsamer als erwartet, die EU-Kommission muss ihre Vorhersage korrigieren: Statt endlich wieder zu wachsen, schrumpft die Wirtschaft in der Währungsunion weiter. Die Arbeitslosigkeit steigt und und auch im Kampf gegen die Schulden gibt es schlechte Nachrichten.
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Der Euro ist in der Krise, trotzdem wollen die Balten dabei sein: Die lettische Regierung hat offiziell Antrag auf Mitgliedschaft in der Währungsunion gestellt. Von 2014 an will das Land mit Euros zahlen. Forderungen, erst einmal die Letten selbst zu fragen, ignoriert Ministerpräsident Dombrovskis.
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Die Zeit wird knapp: Im Mai hat Zypern kein Geld mehr, wenn keine Hilfe kommt. Die Euro-Finanzminister arbeiten an einem Rettungspaket - und das pleitebedrohte Land zeigt sich nun kooperativ: Eine unabhängige Stelle soll die Regeln zur Geldwäsche vor Ort überprüfen.
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Das gab es noch in keinem europäischen Krisenland: Wer Geld bei einer zyprischen Bank liegen hat, zahlt für die Rettung vor der Staatspleite mit. Bei Beträgen ab 100.000 Euro ist fast ein Zehntel weg. Auch deutsche Kunden, die auf der Insel Geld angelegt haben, sind betroffen.
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Was sind die Zypern-Vereinbarungen wert? Wegen der empörten Reaktionen könnte die Regierung des angeschlagenen Landes Kleinsparer weniger belasten als geplant - oder sie sogar ganz von der umstrittenen Zwangssteuer befreien. Wütende Reaktionen auf die Abgabe kommen nun auch aus Moskau.
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Außenminister Westerwelle warnt davor, zyprische Kleinanleger bei der Rettungsaktion des Landes mit einem Zwangsbeitrag zu belasten. "Man muss aufpassen, dass man nicht die Falschen trifft", sagte der FDP-Politiker der "Süddeutschen Zeitung".
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Ein maroder Bankensektor und wachsende Staatsschulden: Die Ratingagentur Moody's senkt die Bonitätsnote für Zypern um drei Stufen. Die Entscheidung fällt in eine Zeit hitziger Diskussionen um internationale Hilfen für das krisengeschüttelte Land.
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König Juan Carlos wirkt wie eine Witzfigur, Regierungschef Rajoy steht unter Korruptionsverdacht, die oppositionellen Sozialisten wegen eigener Skandale unter Beschuss und die Justiz ist nach fragwürdigen Lustreisen diskreditiert. Immer neue Affären erschüttern die Glaubwürdigkeit der Staatsorgane in Spanien.
Von Sebastian Schoeppmehr...
Meinung
Gefährdet ein Bankrott Zyperns die Stabilität der Eurozone? Oder muss die EU angesichts des Verdachts auf Geldwäsche aufhören, das Bankensystem zu retten?
Pro und Contra kommentieren Markus Zydra und Marc Beisemehr...
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