Ihn erhofft man, vor ihm fürchtet man sich, deswegen weint oder kämpft man. Der Wahnsinn "Übertritt". Seit die Schultüte ausgepackt wurde, kennt man diesen dramatischen Termin: Wer schafft es auf das Gymnasium? Wer nicht? Viertklässler werden derzeit irre, Eltern hysterisch und Lehrer laut.
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Gerhard Matzigmehr...
Meinung
Die Kultusminister bemühen sich seit Jahren, etwas an der Kluft zwischen den Abschlüssen in den einzelnen Bundesländern zu ändern. Der nun vermeldete Durchbruch ist aber wahrlich keine Bildungsrevolution in den Klassenzimmern der Kinder - er zielt vor allem auf die Eltern.
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Johann Oselmehr...
In den meisten EU-Staaten nimmt das Interesse der Schüler an der deutschen Sprache ab. Besonders unpopulär ist Deutsch an den Oberschulen Südeuropas. Allerdings sorgen die Erwachsenen dort für einen Gegentrend.
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Tanjev Schultzmehr...
Klassenfahrten am Wochenende und Präsenzpflicht: Kultusminister Spaenle will den Unterrichtsausfall an Schulen bekämpfen. Die Lehrer haben Angst, dass sie sich bald wie ausgequetschte Zitronen vorkommen und Referendare trotz eines Examens mit 1,0 nicht eingestellt werden.
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Tina Baiermehr...
Viele Eltern würden alles dafür tun, um ihr Kind von der Hauptschule fernzuhalten. Die CDU will die schon lange als "Restschule" verschriene Schulform nun bundesweit abschaffen und in einer Oberschule als zweite Säule neben dem Gymnasium aufgehen lassen. Doch Bayern und Baden-Württemberg bleiben stur, Lehrerverbände reagieren frustriert.
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Johann Oselmehr...
Bayerns Kultusminister Spaenle will das Schulsystem durchlässiger machen - und so mehr Schülern einen höheren Schulabschluss ermöglichen. Durch eine bessere Kooperation von Mittel- und Realschulen und besondere Einführungsklassen sollen alternative Wege zum klassischen Gymnasial-Abi gestärkt werden.
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Tina Baiermehr...
Oberschule statt Haupt- und Realschule, ein Vorschuljahr für alle - mit ihrem neuen Schulkonzept plant die CDU den großen Wurf. Doch bei der Schwesterpartei CSU stoßen die Reformpläne auf deutliche Ablehnung. Vom "Gouvernantenstaat" und von "Retro-Pädagogik" ist die Rede.
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Langjährige Wegbegleiter Joachim Gaucks streiten darüber, was einen Bürgerrechtler in der DDR ausmacht - und ob der künftigte Bundespräsident dazugehört. Am Mythos kratzen viele frühere Freunde, und manch einer stellt gar Gaucks Empathiefähigkeit in Frage.
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Jens Schneidermehr...
Vergessen die Deutschen, was im Nationalsozialismus passiert ist? Jeder fünfte Erwachsene unter 30 weiß nicht, was Auschwitz ist. Judenfeindliche Ressentiments halten sich hartnäckig in der Gesellschaft. Die Geschehnisse gehen in der Informationsflut des Internets unter - und ritualisierte Gedenktage wie der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz wirken beim Nachwuchs nicht.
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Oliver Das Guptamehr...
Der tägliche Kampf gegen Vorurteile, Ausgrenzung und Rassismus: Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt Ausstellung an FOS/BOS. Man muss Stärke zeigen, sagt Horst Schmidt
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Thomas Dallermehr...
Wer es nicht aufs Gymnasium schafft, der muss das Ziel Hochschulreife noch längst nicht aufgeben. Auch die Berufs- und Fachoberschulen haben sich als Sprungbrett an die Uni erwiesen. Drei Menschen und ihre Bildungsgeschichte.
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Tina Baiermehr...
Bereits im Herbst soll in Dachau eine Fach- und Berufsoberschule für Technik und Wirtschaft starten - wenn sich genügend Schüler finden.
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Matthias Pölsmehr...
Kampf gegen den Berliner Geist: In Bayern hat man sich in die Bildung noch nie reinregieren lassen - weder von den Amis noch von den Preußen. Doch jetzt hat sich auch die CDU auf das Zwei-Säulen-Modell aus Gymnasien und Oberschulen festgelegt. Die CSU sollte mitziehen. Nicht wegen der CDU, sondern wegen der Kinder.
Ein Kommentar von
Tanjev Schultzmehr...
Angela Merkel krempelt die CDU um. Unter ihrer Führung haben die Christdemokraten Kinder in Krippen gebracht, die Wehrpflicht abgeschafft, den Papst kritisiert und sich von der Atomenergie verabschiedet. Jetzt lässt die Kanzlerin auf dem Parteitag sogar über Mindestlöhne diskutieren. Acht ehemalige Kernpositionen - und wie die CDU sich von ihnen verabschiedet.
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Jakob Kienzlemehr...
Die CDU will tatsächlich ihre heilige Kuh, die Hauptschule, schlachten. Widerstand leistet nur noch die bayerische Schwesterpartei. Im Interview mit sueddeutsche.de erklärt Bildungsexperte Ernst Rösner, dass der CSU-Kultusminster nur die Vergangenheit beschwört, was ein modernes Schulsystem bräuchte und warum Eltern, die ihr Kind keinesfalls auf die Hauptschule schicken wollen, einfach nur rational sind.
Interview:
Sebastian Gierkemehr...
Lange Zeit hat die CDU am traditionellen dreigliedrigen Schulsystem in Deutschland festgehalten. Jetzt scheint sie umzuschwenken. In einem Leitantrag fordert die Partei das Ende der Hauptschule - zu viele Schulformen seien verwirrend für Eltern, Lehrer und Schüler.
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... dennoch sieht Bayerns CSU-Kultusminister Ludwig Spaenle keinen Grund, sich - wie die Schwesterpartei CDU - von der Hauptschule zu verabschieden. Bleibt den Christsozialen nur die Rolle der Ewiggestrigen?
Interview:
Tobias Dorfermehr...
Monatelang haben die Christdemokraten um das künftige Schulsystem gestritten, nun haben sie einen Beschluss gefasst - allerdings einen vagen: Die Partei empfiehlt die Zusammenführung von Haupt- und Realschulen. Hauptschulen soll es weiter geben - "wo diese funktionieren und dem Elternwillen entsprechen".
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Hauptschule abschaffen - ja oder nein? Die CDU entscheidet heute über ihren künftigen Kurs in der Bildungspolitik. In Augsburg stemmen sich Lehrer derweil gegen das schlechte Image der sogenannten "Restschule" - und bemühen sich, auch die schwächsten Kinder bestmöglich zu fördern.
Von
Johann Oselmehr...
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