Drohgebärden auf der koreanischen Halbinsel: Südkorea hat Marschflugkörper in Stellung gebracht, die Raketenstützpunkte und Atomtestgelände in Nordkorea zerstören könnten. Nach dem Test der nordkoreanischen Langstreckenrakete und dem indischen Test, geht das Wettrüsten in Asien damit weiter.
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Die Menschenrechtsgruppe Pscore hilft in Südkorea Flüchtlingen aus dem Norden. Generalsekretär Bada Nam hofft, dass sich mit dem Tod des Diktators die Lage in dem abgeschotteten Land bessert. Ein Gespräch über das Erbe des Despoten, seinen Sohn und neuen Machthaber Kim Jong Un und die Hoffnung auf eine Wiedervereinigung der beiden Koreas.
Interview:
Bastian Brinkmann, Seoulmehr...
Pop-Diven-Dublikate in Seoul \\\ kopflose Blaumänner in Mailand \\\ trauriger Blick auf einen Kriegsverbrecher \\\ Lümmeln auf blankem Stahl \\\ und mehr, ständig aktualisiert
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Der Nachfolger für Kim Jong Il steht gerade erst fest, da testet Kim Jong Un einem südkoreanischen Bericht zufolge eine Kurzstreckenrakete. Südkorea hat nach dem Tod des nordkoreanischen Machthabers sein Militär in Alarmbereitschaft versetzt.
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Die neue nordkoreanische Führung greift hart durch: Bürger sollen in Arbeitslager gesteckt worden sein, weil sie bei den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Ex-Diktator Kim Jong Il nicht genug geweint haben.
Kurzmeldungen
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Die Fußballerinnen aus Nordkorea überraschen mit einer kuriosen Erklärung für ihre Niederlage gegen die USA, der FC Bayern gibt Torwart Maximilian Riethmüller einen Profivertrag, neue Jobs für Frank Rijkaard und Johan Neeskens.
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Weltverband schließt Nordkoreas Fußballfrauen wegen Doping-Vergehen aus, Lionel Messi zu "Europas Fußballer des Jahres" gewählt, deutsche Hockeyfrauen erreichen EM-Finale, Renault streicht Nick Heidfeld für das Rennen in Spa-Francorchamps, Schalke 04 kündigt Albert Streit fristlos.
Sport kompaktmehr...
Das "Time"-Magazin hat die 100 einflussreichsten Menschen der Welt gekürt - darunter Politiker, Popstars und politische Aktivisten. Neben Kanzlerin Merkel und Fußballstar Messi schafft dieses Mal auch ein Hackerkollektiv den Sprung auf die Liste.
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Chen Guangcheng ist geflohen - der bekannte Menschenrechtsaktivist sitzt jetzt wahrscheinlich in der US-Botschaft in Peking. Die chinesische Polizei nimmt sich nun sein Umfeld vor, während die sozialen Netzwerke offenbar zensiert werden. Die Flucht von Chen bringt die USA in Bedrängnis.
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Er war das Schreckensbild der liberalen Dichter und Denker und akzeptierte Grenzen ebensowenig wie das Wort "Realität": Am 2. Mai würde Axel Springer 100 Jahre alt. Sich selbst betitelte der Verleger der "Bild" einst ironisch als "Radikalinski der Mitte". Heute wird er als Popstar inszeniert. Das hat Kalkül.
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Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat sich erstmals zur Menschenrechtsproblematik im EM-Gastgeberland Ukraine geäußert. Löw kritisiert zwar die Situation in der Ukraine, erklärt jedoch, die DFB-Elf reise nicht als "Weltpolizei" zum Turnier. Einen Boykott lehnt er klar ab.
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Die deutsche Politik diskutiert über einen Boykott der Fußball-EM in Polen und der Ukraine. Proteste gegen Sport-Großveranstaltungen gab es früher schon - sogar bei Olympischen Spielen. Und die waren politisch noch brisanter als der Fall der ukrainischen Oppositionsführerin Julia Timoschenko.
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Carsten Ebertsmehr...
Der chinesische Bürgerrechtler Chen will China "so schnell wie möglich" verlassen. In einem dramatischen Appell fleht der Aktivist US-Präsident Obama um Hilfe an und schildert, wie die Polizei seine Familie bedroht haben soll. Auch gegen US-Diplomaten erhebt Chen schwere Vorwürfe.
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Meinung
Die Fußball-EM in der Ukraine, die Eishockey-WM in Weißrussland, der Eurovision-Songcontest in Aserbaidschan: Selten zuvor wurden derartig viele Großereignisse gleichzeitig in Frage gestellt. In den Debatten treffen Sport und Kultur auf Politik und wirtschaftliche Interessen. Doch so verständlich die aktuellen Boykott-Drohungen auch sein mögen - an ihrer Wirksamkeit im Kampf gegen die Autokraten dieser Welt ist zu zweifeln.
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Frank Nienhuysenmehr...
Indien lässt die Muskeln spielen: Am Morgen hat das Land eine atomwaffenfähige Langstreckenrakete getestet, die Ziele in China und erstmals auch Europa treffen könnte. Was bezwecken die Inder damit? Welche Auswirkungen hat der Test auf das Machtgefüge in der Region? Und wie reagieren die Chinesen auf die neue Bedrohung?
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Kathrin Haimerl und Christoph Giesenmehr...
Meinung
Sportliche Großveranstaltungen sind Mega-Partys der globalisierten Welt. Das macht sie attraktiv für Diktaturen und Despoten, die sich dort als nette Nachbarn präsentieren können. Doch darf die deutsche Nationalmannschaft in einem Stadion spielen, unweit dessen Julia Timoschenko Opfer politischer Rachejustiz ist?
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Daniel Brösslermehr...
Bilder
Nach dem Tod des Diktators Kim Jong Il bleibt Nordkorea vorerst ein abgeschottetes Land, das Besuche nur unter strengen Auflagen zulässt. Und doch: Fotograf David Guttenfelder gelangen Aufnahmen auch in entlegenen Ecken.
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Anna Fischhabermehr...
Auf Kim folgt Kim folgt Kim. Kim Jong Un, dritter und jüngster Sohn von Kim Jong Il, soll der neue starke Mann in Nordkorea werden. Doch wie geht es weiter in dem hermetisch abgeschotteten Land mit seiner steinzeitlichen kommunistischen Ideologie? Wie verhalten sich die Nachbarn Südkorea und Japan? Was kann der Verbündete China bewegen? Und wie weit ist Nordkoreas Atomprogramm? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
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Bastian Brinkmann, Seoulmehr...
Der Diktator ist tot, es lebe die Diktatur: Mit einem pompösen Trauerzug nimmt Nordkorea Abschied vom gestorbenen Machthaber Kim Jong Il - und die Welt fragt sich, wie es in dem abgeschotteten Land nun weitergeht. Wird sich Kim Jong Un, der Sohn des Despoten, durchsetzen? Und ist die Atommacht nun noch gefährlicher?
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Der "Große Nachfolger" sammelt weiter Ämter und Ehrentitel: Nach dem Tod seines Vaters wird Kim Jong Un in Nordkorea als "Oberbefehlshaber" und Generalsekretär der regierenden Arbeiterpartei geführt. Sein Onkel, ein einflussreicher Strippenzieher, präsentiert sich als General. Unterdessen sind zwei südkoreanische Delegationen in dem isolierten Land eingetroffen - und wurden von Kim Jong Un empfangen.
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Bei seiner Geburt, so geht die Legende, soll ein Stern und ein doppelter Regenbogen am Himmel erschienen sein: Kim Jong Il blieb der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, umso mehr Mythen ranken sich um sein Leben. Nordkoreas verstorbener Diktator galt als Playboy mit Vorliebe für Tänzerinnen, Cognac und Hollywoodfilme. Er trieb das Atomprogramm voran, während Hunderttausende Landsleute verhungerten. Porträt eines exzentrischen Herrschers.
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Martialisch rasselt Pjöngjang mal wieder mit dem Säbel und droht Südkorea. Außerdem schmäht das stalinistische Regime die USA - und weist eine UN-Resolution zur Menschenrechtssituation im Land zurück.
Kurzmeldungen
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Nordkorea stellt seine Urananreicherung vorerst ein und verzichtet auf Atom- und Raketentests. Das entspannt die Beziehungen zwischen dem kommunistischen Land und dem Westen. Die USA belohnen das Entgegenkommen mit Lebensmittellieferungen. Vor allem für die Monate Mai und Juni befürchten Hilfsorganisationen eine neuerliche Hungersnot in dem verarmten Land.
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Paul-Anton Krügermehr...
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