Sachsens Ministerpräsident Tillich will das Wort "Jahrhunderthochwasser" nicht hören. Doch die sächsische Stadt Görlitz leidet unter den schlimmsten Überschwemmungen seit mehr als 100 Jahren. In Sachsen, Polen und Tschechien sind ganze Städte überflutet, Sensationslustige bringen sich selbst in Gefahr.
Von
Christiane Kohl und Klaus Brill
Mehr als 4000 Baudenkmäler machen Görlitz nicht nur zu einer der schönsten Städte Deutschlands, sondern auch zur begehrten Kulisse für Hollywood-Filme.
Die Via Regia, eine der bedeutendsten Handelsstraßen des Mittelalters, reichte von Spanien bis in die heutige Ukraine und weiter bis nach Litauen. Wo einst Heere marschierten, Raubritter lauerten und Sagen ihren Ursprung haben, erleben Urlauber auf der deutschen Teilstrecke bis heute eine faszinierende Zeitreise.
Von
Daniela Dau
Die unterirdische Kohlendioxid-Speicherung ist am Widerstand der Länder im Bundesrat gescheitert. Die Technik, die den Klimawandel bremsen soll, macht vielen Menschen Angst: Kritiker fürchten ein unkontrolliertes Entweichen des Gases aus dem Boden.
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Mit einem Pegelstand von mehr als sieben Metern wälzt sich die Neiße durch Sachsen. Normal ist ein Wert von 1,70 Metern. Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und Schaulustige auf Brücken.
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Pegelstände auf Rekordniveau, Katastrophenalarm und mehrere Todesopfer: Helfer kämpfen verzweifelt gegen das Hochwasser im Osten Sachsens. In Görlitz steigt der Pegel der Neiße um vier auf sieben Meter. Im Krisengebiet werden Erinnerungen an die Jahrhundertflut von 2002 wach.
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Gassen, durch die der Hauch der Geschichte weht, Landschaften zwischen Idylle und Dramatik: Diese Altstädte, Parks und Naturdenkmäler sind so einzigartig, dass sie zum deutschen Unesco-Welterbe zählen.
Von
Daniela Dau
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Vor 20 Jahren unterzeichneten Polen und Deutschland den Nachbarschaftsvertrag. Seitdem arbeiten die Regierungen eng zusammen, viele Unternehmen investieren beiderseits der Grenze. Eine Umfrage unter Polen verrät nun, welche Vorurteile noch immer lebendig sind und wen sie für den bedeutendsten Deutschen halten.
Die Antworten
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Von der Handgranate bis zum Minensuchgerät: Auf einem Privatgrundstück in Brandenburg hat ein ehemaliger Sportschütze ein riesiges Waffenarsenal angelegt.
Die großen Versicherer können die Schäden durch das Hochwasser an Neiße und Spree noch nicht konkret abschätzen und Goldman verdient kräftig mit Derivaten. Das Wichtigste in Kürze.
"Viel gravierender als im Sommer 2002": Während man in Ostsachsen immer noch nicht fassen kann, wie schnell das Hochwasser kam, bereitet man sich in Brandenburg auf die Flut vor.
Von
Christiane Kohl
Nach heftigen Regenfällen sind drei Menschen in einem überfluteten Keller gestorben. In Polen kam ein Mann nach einem Gewittersturm ums Leben. Im Raum Görlitz wurde Katastrophenalarm ausgelöst.
Die Lage ist stabil, aber noch immer angespannt. Das Hochwasser in Brandenburg hat aufgehört zu steigen. Um die Deiche wird immer noch gekämpft.
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Erst im August hatten Überschwemmungen in Sachsen Millionenschäden verursacht und vier Menschen das Leben gekostet. Nun treten im Freistaat erneut Flüsse über die Ufer - in zwei Landkreisen herrscht Katastrophenalarm.
Playlist mit menschenverachtendem Inhalt: Die Polizei nimmt deutschlandweit 21 Betreiber des rechtsextremen "Widerstand-Radios" fest.
Kurzmeldungen im Überblick.
Die Hochwasserlage in Brandenburg bleibt angespannt: Hunderte Menschen werden evakuiert, Kinder bekommen "flutfrei". Der erste Deich ist schon gebrochen. Inzwischen gilt auch für die Städte an der Oder Hochwasseralarm.
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Mit ihren kontroversen Thesen sorgte sie immer wieder für Diskussionen. Jetzt zieht sich Erika Steinbach aus der CDU-Führung zurück. Die Stationen ihrer Karriere
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Brände, Sturm und Fluten - diese Woche ist geprägt von klimatischen Extremen, schlimmer als ein Tsunami. Finden manche. Nur Brandenburg bleibt entspannt. Die Worte der Woche.
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Nur wenige Wochen nach den letzten verheerenden Überschwemmungen in Sachsen regnet es im Freistaat erneut unaufhörlich. In zwei Landkreisen wurde bereits Katastrophenalarm ausgerufen. In Bildern