"Mein deutsches deutsches Land" Nazis auf drei Ebenen Mein deutsches deutsches Land

In seinem Stück "Mein deutsches deutsches Land", uraufgeführt in Dresden, erzählt Thomas Freyer von einem Nazi-Trio, das dem NSU sehr ähnelt. Wer von der teilweisen Überforderung des Ensembles absieht, erlebt einen gut funktionierenden Theaterabend. Von Christine Dössel mehr... Theaterkritik

NSU-Mordserie Landtage in Düsseldorf und Stuttgart setzen Ausschüsse ein

Seit Jahren durchleuchten die Parlamente im Bund und den Ländern das NSU-Ermittlungsdebakel - jetzt auch in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. In München wird bald ein Helfer der Nazi-Terroristen vernommen. mehr...

Bundesamt für Verfassungsschutz Mordserie des NSU Die Fotos des toten V-Manns

Der Verfassungsschutz besitzt schon seit 2005 eine Daten-CD, die angeblich auf den NSU hinweist. Übergeben wurde sie von "Corelli". Der V-Mann soll früh Kontakt zu Uwe Mundlos gehabt haben. Von Tanjev Schultz, Annette Ramelsberger und Lena Kampf mehr...

NSU Prozess NSU-Mordserie Neonazi-CD bringt Verfassungsschutz in Bedrängnis

Neue Hinweise legen nahe, dass der Verfassungsschutz schon 2005 den Namen "NSU" hätte kennen müssen. Auf einer Daten-CD vom V-Mann "Corelli" taucht der Begriff nebst alten Fotos aus dem Dritten Reich auf. Die Behörde gerät unter Druck. Von Tanjev Schultz mehr...

NSU-Prozess Zschäpes Großmutter sagt Zeugenaussage ab

Sie gilt als die wichtigste Bezugsperson der Angeklagten: Die Aussage der Großmutter von Beate Zschäpe war mit Spannung erwartet worden - doch sie findet nicht statt. Die Zeugin hat sich krank gemeldet. mehr...

Rechtsextremismus Schweizer Richter erlauben Hitlergruß

Ein Mann zeigt in der Schweiz öffentlich den Hitlergruß und wird dafür zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Bundesgericht hebt die Entscheidung auf. Begründung: Der Rechtsextreme habe nur seine Ideologie gezeigt, aber nicht dafür geworben. mehr...

NSU-Prozess Beate Zschäpe Befangenheitsantrag im NSU-Prozess Scharmützel um drei Buchstaben

Darf man vom "NSU"-Prozess sprechen - oder ist das schon eine Vorverurteilung? Weil der Aktenordner eines Richters die Beschriftung "NSU" trägt, stellen Beate Zschäpes Anwälte einen Befangenheitsantrag. Wieder mal geht es in München erst an zweiter Stelle um die Aufklärung einer Mordserie. Aus dem Gericht von Tanjev Schultz mehr...

NSU-Morde Geheimdienst-Kontrolleure fordern Akten über V-Leute an

Welche Rolle spielte der Verfassungsschutz bei den Morden der Terrorgruppe NSU? Das parlamentarische Kontrollgremium verlangt nun Einsicht in die umfangreichen Akten über zwei Informanten aus der rechten Szene. Einer von ihnen war im April überraschend gestorben. mehr...

Video des Nationalsozialistischen Untergrundes NSU Ermittlungen zu Terrorgruppe NSU GSG 9 nimmt weiteren verdächtigen Neonazi fest

Ein weiterer mutmaßlicher Helfer der rechtsextremen Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" ist in Brandenburg festgenommen worden. Der Tatverdächtige soll die DVD mit dem Bekennervideo produziert haben und der Terrorgruppe Bahncards zur Verfügung gestellt haben. mehr...

Prozess gegen mutmaßliche Rechtsterroristin Kleiner Erfolg für Zschäpes Verteidiger

Die NSU ist aufgelöst - wenigstens nach Ansicht der Richter am Münchner Oberlandesgericht. Zschäpe könne aus der Haft also nicht mehr zugunsten dieser Gruppe agieren. Deshalb erlaubten die Richter, dass Zschäpe mit ihren Anwälten ohne Trennscheibe und Postüberwachung kommunizieren darf. Jetzt will die Verteidigung auch erreichen, dass die Anklageschrift nicht zugelassen wird. Von Hans Leyendecker mehr...

Thüringer Rechtsextremist in Bayern Unbehelligt von der Polizei

In Thüringen war der Rechtsextremist als V-Mann registriert. Und in Bayern half er mit, die Neonazi-Szene aufzubauen. Die Polizei ließ Tino Brandt gewähren - auch, nachdem der Zoll an ihn adressierte Bücher mit der Anleitung zum Bau von Rohrbomen gestoppt hatte. Von Tanjev Schultz mehr...

Maaßen verkündet Veränderungen Verfassungsschutz will "Querdenker-Gruppe" aufbauen

Konsequenzen aus dem NSU-Debakel: Die Sicherheitsbehörde des Bundes wird grundlegend umgebaut. Mitarbeiter sollen Fortbildungen zum richtigen Umgang mit Daten besuchen und stärker vom Parlament kontrolliert werden. Doch vielen Politikern reicht das noch nicht. Von Tanjev Schultz mehr...

Ermittlungen zur Neonazi-Mordserie Neue Durchsuchung bei weiterem NSU-Beschuldigten

Ein alter Bekannter des Trios des "Nationalsozialistischen Untergrunds" rückt offenbar erneut ins Visier der Ermittler: Andre K. verübte Gewalttaten, gilt in der Szene als Mann der Faust. Aber hatte er überhaupt Kenntnis vom NSU? Von Tanjev Schultz mehr...

CSU-Vorstandssitzung NSU-Ausschuss im Bundestag Alte Liste bringt BKA und Friedrich in Bedrängnis

"Super-Kommunikations-GAU": Mit heftiger Kritik haben Politiker im NSU-Ausschuss auf die verspätete Weitergabe einer Adressenliste durch das Bundeskriminalamt reagiert. Sie war beim Neonazi Uwe Mundlos gefunden worden und von den Thüringer Behörden als bedeutungslos eingestuft worden. Aus dem Innenministerium heißt es, Hans-Peter Friedrich habe das BKA zum Bericht aufgefordert. Von Tanjev Schultz, Berlin mehr...

Zwischenbericht des NSU-Untersuchungsausschusses Erschreckende Bilanz auf 554 Seiten

Tausende Akten, Dutzende Zeugen: Thüringens Behörden haben im Kampf gegen Neonazis versagt. Rechtsextreme, insbesondere die Terrorzelle NSU, seien verharmlost worden. Das Land müsse gar "die Verantwortung dafür übernehmen, dass sie zu Mördern wurden." Von Tanjev Schultz, Erfurt mehr...

NSU-Ausschuss - Otto Schily Ex-Innenminister vor NSU-Ausschuss Schilys späte Einsichten

Der frühere Innenminister Schily gibt sich im NSU-Ausschuss ungewohnt reumütig. Er selbst und die Behörden hätten bei den Ermittlungen schwere Fehler gemacht. Für seine offenen Worte erntet der SPD-Politiker Lob selbst von den CDU-Leuten. Nur eine kleine Hakelei zerstört die nachdenkliche Stimmung. Von Tanjev Schultz, Berlin mehr...

NSU-Prozess München, Oberlandesgericht München Münchner NSU-Prozess Kreativität? Guter Wille? Mangelware

Dass beim Verfahren gegen die Nazi-Terrorgruppe NSU kein türkischer Journalist einen festen Platz im Gerichtssaal bekommt, ist peinlich. Obwohl der Einlass bei Prozessen strikt geregelt ist, haben Gerichte anderswo längst vorgemacht, wie flexible Lösungen aussehen können. Von Hans Holzhaider mehr...

Polizei München Au Jahresrückblick München 2013 Turbulent, aufregend, unfassbar

Gorillas gegen die Wohnungsnot, das Triple des FC Bayern, ein grausamer Mord, Prügelvorwürfe gegen die Polizei und der Schwabinger Kunstschatz: 2013 war viel los in München. Ein Rückblick auf ein bewegtes Jahr. Von Beate Wild mehr...

Beate Zschäpe am ersten Tag des NSU-Prozesses nach der Sommerpause. Fortsetzung im NSU-Prozess Ein Mann mit Baseballkappe schiebt die Bombe

Am ersten Verhandlungstag nach der Sommerpause wird im NSU-Prozess der Nagelbombenanschlag von Köln gezeigt. In dem Video ist zu erkennen, wie die Täter den Sprengsatz platzieren. Beate Zschäpe schaut genau hin - sie sieht die Männer, mit denen sie jahrelang zusammengelebt hat. Aus dem Gericht von Annette Ramelsberger mehr...

Bundesverfassungsgericht Türkische Zeitung will Platz beim NSU-Prozess in Karlsruhe einklagen

"Sabah" zieht vor das Bundesverfassungsgericht: Die türkische Zeitung will in Karlsruhe gegen die Platzvergabe beim NSU-Prozess klagen. Die Presse- und Informationsfreiheit müssten auch für türkischsprachige Journalisten gelten. mehr...

Debatte um NSU-Prozess Innenminister Herrmann übt indirekt Kritik an Platzvergabe

Die Debatte um die Vergabepraxis von Plätzen im NSU-Prozess reißt nicht ab. Nun hat sich auch Bayerns Innenminister Herrmann eingeschaltet und sich für neue Lösungen ausgesprochen. Auch die Mehrheit der Deutschen wünscht sich einer neuen Umfrage zufolge einen Kurswechsel. mehr...

BKA veroeffentlicht neue Bilder der Zwickauer Terror-Zelle NSU-Prozess Gericht lässt Anklage gegen Zschäpe zu

Das Münchner Oberlandesgericht hat die Anklage gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe in allen Punkten zugelassen. Auch vier ihrer mutmaßlichen Helfer müssen sich in dem Prozess, der im April beginnen soll, vor Gericht verantworten. mehr...

Gerichtsverfahren gegen Beate Zschäpe Deutsche Muslime fordern Platz beim NSU-Prozess

Die Debatte um die Vergabe der Plätze im NSU-Prozess reißt nicht ab. Auch der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland verlangt nun einen festen Sitzplatz im Verhandlungssaal. Verbandssprecher Mazyek spricht von einer "Selbstverständlichkeit". mehr...

Vor NSU-Prozess Richterbund kritisiert Angriffe auf Justiz

Heftige Vorwürfe von türkischen Medien, deutschen Politikern und Journalisten weltweit: Vor dem NSU-Prozess steht das OLG München wegen der umstrittenen Vergabe der Presseplätze massiv in der Kritik. Nun solidarisiert sich der Richterbund mit dem Gericht. Die Anwürfe seien "nicht mehr hinnehmbar". mehr...