NSU-Prozess in München Gedächtnislücken im Zeugenstand

Sie schweigen, sie mauern, sie beschönigen: Viele der Zeugen im NSU-Prozess können sich auffallend wenig an Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos erinnern. Die Vergesslichkeit bringt Richter und Anklage an den Rand der Verzweiflung. Von Annette Ramelsberger und Tanjev Schultz mehr...

Neues TV-Projekt ARD verfilmt die Geschichte des NSU

Journalist Stefan Aust und Produzentin Gabriela Sperl werden im Auftrag der ARD die NSU-Mordserie und ihre Hintergründe verfilmen. Geplant ist ein Dreiteiler, erzählt aus verschiedenen Perspektiven. mehr...

Die im NSU-Prozess Hauptangeklagte Beate Zschäpe NSU-Prozess Richter Götzl bringt Zschäpes Helfer zum Reden

Zum Verkauf einer Krankenversicherungskarte an Beate Zschäpe wollten ihre rechtsradikalen Freunde ursprünglich nichts sagen. Richter Götzl gelingt es dennoch, die Mauer des Schweigens zu brechen. Aus dem Gericht von Annette Ramelsberger mehr...

Hans-Peter Friedrich Verfassungsschutz-Reform Ermitteln ohne Erlaubnis

Hans-Peter Friedrich bleibt "hart". Der Bundesinnenminister will, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz künftig bei bestimmten Anlässen auch dann in Bundesländern ermitteln kann, wenn diese es nicht ausdrücklich erlauben. Und stößt auf den Widerstand der Länder. Von Susanne Höll, Berlin mehr...

Beate Zschäpe Mutmaßliche Rechtsterroristin Erfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Zschäpe

Im Mai beginnt der NSU-Prozess in München, die Hauptangeklagte ist Beate Zschäpe. Nun ermittelt auch die Staatsanwaltschaft Erfurt gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin: Es werde dem Anfangsverdacht des "versuchten mittäterschaftlichen Mordes oder Totschlags" nachgegangen. mehr...

NSU-Prozess - Gericht schon vor dem Start unter Druck Christian Ude über den NSU-Prozess "Die politische Dimension ist verkannt worden"

Griechische und türkische Medienvertreter brauchen beim NSU-Prozess Plätze im Gerichtssaal - das hält Münchens Oberbürgermeister Christian Ude für "unverzichtbar". Im Interview mit der SZ spricht Ude vom enormen Imageschaden - und hofft auf den guten Willen des Gerichts. Von Peter Fahrenholz mehr...

nsu+jetzt.de NSU-Prozess Hier passiert Geschichte

Am 17. April beginnt in München mit dem NSU-Verfahren einer der wichtigsten Prozesse in der jüngeren Geschichte Deutschlands. Alles, was man darüber wissen muss - von A wie Antifa bis Z wie Zschäpe, Beate. Von Kathrin Hollmer mehr... jetzt.de

Akkreditierungsverfahren im NSU-Prozess Münchner Gericht bleibt stur

Videoübertragung des Verfahrens oder Tausch der Akkreditierung: Den Alternativvorschlägen zum Trotz will das Münchner Oberlandesgericht nichts am Akkreditierungsverfahren im NSU-Prozess ändern. Türkische Journalisten haben demnach keinen garantierten Platz im Gerichtssaal - könnten aber von der Solidarität ihrer deutschen Kollegen profitieren. mehr...

NSU-Untersuchungsausschuss Innenministerium lenkt bei Zeugenbefragung ein

Sein Name stand auf einer Liste, die 1998 bei dem späteren NSU-Terroristen Uwe Mundlos gefunden wurde. Jetzt soll der Beamte, der für den V-Mann "Corelli" zuständig war, doch vor dem Untersuchungsausschuss zur Nationalsozialistischen Terrozelle als Zeuge befragt werden. mehr...

Verfahren gegen Beate Zschäpe Vertreter der Türkei wollen am NSU-Prozess teilnehmen

In zwei Monaten beginnt in München das Verfahren gegen die mutmaßliche Rechtsextremistin Beate Zschäpe. Vertreter der Türkei möchten den Prozessauftakt verfolgen, der NSU-Untersuchungsausschuss will diesem Wunsch nun nachkommen. mehr...

Urteilsverkündung Strafprozess Siemens-Schmiergeld-Affäre Prozess gegen Beate Zschäpe Wenn es eng wird im Gerichtssaal

Die Münchner Justiz kämpft mit einem Platzproblem: Bei großen Prozessen ist der Andrang oft so stark, dass viele Zuschauer keinen Platz mehr im Gerichtssaal bekommen. Das zeigt sich auch beim Verfahren gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe. Von Christian Rost mehr...

Prozess gegen Zschäpe Wie akribisch der NSU seine Morde plante

Spähen, planen, töten - auf 488 Seiten gibt die Anklageschrift gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Helfer des "Nationalsozialistischen Untergrunds" einen tiefen Einblick in die Vorgehensweise der Mörder. So monströs die Verbrechen des NSU sind, so aufwendig ist nun der Versuch, diese Taten zu ahnden. Von Hans Leyendecker und Tanjev Schultz mehr...

Gruene: Henkel muss Widersprueche aufklaeren Pannen bei NSU-Ermittlungen Berlins Innensenator Henkel schließt Rücktritt aus

Nach widersprüchlichen Aussagen zu angeblich zurückgehaltenen Informationen über die Kontakte der Polizei zu einem V-Mann ist Berlins Innensenator Henkel erneut in die Kritik geraten. Von einem Rücktritt wegen der Pannen bei den NSU-Ermittlungen will er aber nichts wissen. mehr...

Pannen bei NSU-Aufklärung Polizeigewerkschaft fordert Aussagen aller Innenminister

Appell an ehemalige und amtierende Innenminister: Alle sollten ihr Wissen über die "unsäglichen Verbrechen" der rechtsextremen Mordtruppe NSU offenbaren, fordert die Gewerkschaft der Polizei. Der Druck auf die Berliner Landesbehörden scheint zu wirken: Bis Mittag sollen fehlende Akten dem Untersuchungsausschuss geliefert werden. mehr...

Fahndung nach NSU-Terroristen Berliner Polizei behielt Hinweis für sich

Exklusiv Wenn Behörden einander behindern: Nach SZ-Informationen bekam das Berliner Landeskriminalamt 2002 von einem Spitzel einen Hinweis auf den Aufenthaltsort des NSU-Trios Zschäpe/Mundlos/Böhnhardt. Doch die zuständigen Zielfahnder in Thüringen erfuhren davon nichts. Von Tanjev Schultz mehr...

Uwe Mundlos NSU-Terrorist im WDR-Krimi Fahndungsfoto von Mundlos im "Tatort" gibt Rätsel auf

Im "Tatort" war sein Bild 2001 in der Akte eines fiktiven Sexualstraftäters zu sehen - im wirklichen Leben hatte Uwe Mundlos mit seinen Komplizen damals bereits vier Leute umgebracht. Woher kam das Bild und wie geriet es in den Krimi? Von Katharina Riehl mehr...

Aufklärungspanne in Sachsen-Anhalt Verfassungsschutz-Chef tritt wegen MAD-Affäre zurück

Ein weiterer Geheimdienst-Chef stolpert über die Pannen bei der Aufklärung der NSU-Morde: Volker Limburg, oberster Verfassungsschützer von Sachsen-Anhalt, tritt zurück. In den Archiven seiner Behörde wurde eine Kopie der MAD-Akte zum Terroristen Uwe Mundlos gefunden, die zuvor übersehen worden war. Auch der NSU-Untersuchungsausschuss beklagt weitere Pannen. mehr...

Bundesgerichtshof in Karlsruhe Beate Zschäpe bleibt in Untersuchungshaft

Die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe bleibt in Untersuchungshaft. mehr... Politicker

Opposition sieht Behörden-Versagen bei Kasseler Neonazi-Mord Verfassungsschutz und der NSU Als Andreas T. chattete und die Nazis mordeten

Andreas T. war am Tatort, als die Terroristen vom NSU den Besitzer eines Internetcafés ermordeten. Der Verdacht gegen den Verfassungsschützer erhärtete sich nicht - doch die Episode zeigt, wie der Geheimdienst die Polizei ausbremste und der hessische Ministerpräsident das ganze Land in Gefahr sah. Von Tanjev Schultz, Kassel mehr...

Terrorgruppe NSU Aufklärung zur Terrorgruppe NSU Verfassungsschutz erneut in Erklärungsnot

Exklusiv Die nächste mutmaßliche Ermittlungspanne: Schon 2003 soll ein Mitarbeiter den Geheimdienst in Baden-Württemberg über die Existenz der NSU-Terrorgruppe informiert haben. Doch das Amt ging den Hinweisen nicht nach. Von Hans Leyendecker und Tanjev Schultz mehr...

Polizist soll Thueringer Neonazis Informationen gesteckt haben Rechtsextremismus in Thüringen Vorwurf des Spitzels

Ein Thüringer Polizist soll mit Neonazis aus dem NSU-Umfeld kooperiert haben, so der Vorwurf eines Spitzels aus dem Jahr 1999. Trotzdem arbeitete der Beamte weiter für die Polizei, später sogar als V-Mann-Führer beim Verfassungsschutz. Das Innenministerium hält das für Denunziation. Von John Goetz und Tanjev Schultz mehr...

Verfassungsschutz Gelöschte Akten hatten doch mit NSU zu tun

Kurz bevor die Zwickauer Terrorzelle aufflog, hat der Verfassungsschutz Akten vernichtet. Nun räumt das Innenministerium ein, dass einige der geschredderten Unterlagen doch mutmaßliche Helfer der Zwickauer Neonazi-Zelle betreffen. Allerdings seien die wichtigen "Fallakten" noch vorhanden. Von Tanjev Schultz mehr...

Nach Pannen bei der NSU-Aufklärung Baustellen deutscher Sicherheit

Bei der Aufdeckung der Neonazi-Morde haben die Sicherheitsbehörden versagt. Umstrukturierungen sind unabdingbar, darin sind sich alle Parteien einig. Nicht so bei der Frage, wie die Reform aussehen soll - die wichtigsten Überlegungen im Überblick. Von Tanjev Schultz mehr...

NSU-Untersuchungsausschuss Parteiübergreifendes Entsetzen

Meinung Ausschüsse des Parlaments haben keinen guten Ruf. Skandale werden darin nicht aufgeklärt, sondern für Parteipolitik genutzt. Im Fall der Zwickauer Neonazi-Zelle ist das anders. Hier ziehen die Politiker an einem Strang und erschweren es den Behörden, durch Tricksereien wichtige Dokumente vorzuenthalten. Ein Kommentar von Tanjev Schultz mehr...

NSU-Aufklärung Hinweise im Karton

Bereits 1998 lag Fahndern eine Liste mit Bekannten des NSU-Terrortrios vor, doch ein Kriminalkommissar ließ sie im Pappkarton verschwinden. Eine krasse Fehleinschätzung, denn die Liste liest sich wie ein "Who is Who" der rechten Szene. Von Christiane Kohl, Erfurt mehr...