Kritik am Krisenmanagement nach Fukushima Japanischer Premier Naoto Kan tritt zurück Moody's senkt Bonität Japans um eine Note

Seine Umfragewerte waren miserabel, die Kritik am Krisenmanagement nach Fukushima riss nicht ab. Nun zieht Japans Premierminister Naoto Kan die Konsequenzen und tritt zurück. Seine Nachfolge scheint schon geregelt - auf den neuen Mann warten große Probleme. mehr...

Japan's Prime Minister Naoto Kan leaves at a news conference announcing his resignation, at his official residence in Tokyo Rücktritt von Premier Naoto Kan Japan versucht die Schnellheilung

Zwei Tage Wahlkampf, zwei Tage wählen: Japans regierende Demokratische Partei will nach dem Rücktritt von Premier Kan in vier Tagen eine neue Regierung aufstellen. So soll das Land schnell aus der Dauerkrise kommen - doch der Plan birgt Gefahren. Von Christoph Neidhart, Tokio mehr...

Yoshihiko Noda Nachfolger von Naoto Kan Nachfolger von Naoto Kan Yoshihiko Noda wird neuer Regierungschef Japans

Der bisherige Finanzminister Yoshihiko Noda ist in einer Stichwahl zum neuen Parteichef der regierenden Demokratischen Partei gewählt worden - als Favorit galt während des Wahlkampfs eigentlich ein anderer. Das gebeutelte Land dürfte Noda vor große Herausforderungen stellen. Sein Vorgänger war wegen schlechten Krisenmanagements zurückgetreten. mehr...

Japan's Prime Minister Kan attends a plenary session at the Lower House in Tokyo Japanische Regierung Ministerpräsident Kan kündigt Rücktritt an

Japan steht erneut vor einem Wechsel an der Regierungsspitze. Monatelang stand Naoto Kan wegen seines unzureichenden Umgangs mit der Natur- und Atomkatastrophe in der Kritik, die Umfagewerte des Premiers rutschten in den Keller. Nun zeigt er sich bereit zurückzutreten - sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind. mehr...

File picture of International Atomic Energy Agency (IAEA) inspection team members in Fukushima Prefecture Atomabfall von Fukushima Erst verstrahlt, dann verbrannt

Radioaktive Erde wird vergraben, verstrahlter Klärschlamm verheizt - und der noch geschäftsführende Premier Naoto Kan bittet um eine temporäre Deponie. Fünf Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima entsorgt Japan radioaktiven Müll höchst fragwürdig. Von Christoph Neidhart, Tokio mehr...

Schweres Erdbeben erschüttert Japan - Naoto Kan Japan: Krisenmanagement der Regierung Im Blaumann gegen die Bedrohung

Die Menschen in Japan fürchten den Super-GAU, Ministerpräsident Naoto Kan gibt sich tatkräftig. Doch seine Regierung informiert nur widersprüchlich über die Lage im AKW Fukushima. Das trägt nicht zur Beruhigung bei - im Gegenteil. Von Michael König mehr...

Japan Earthquake Tsunami Japan: Informationspolitik der Regierung "Was zum Teufel ist da los?"

Im AKW Fukushima-1 explodiert ein Reaktorgebäude - die Regierung schweigt. Stundenlang. Ihre Informationspolitik wird angesichts der Atomkatastrophe zusehends zur Blamage. Ministerpräsident Naoto Kan gibt die Schuld anderen. Von Michael König mehr...

Sarkozy und wie ihn die Welt sieht Internationale Politiker des Jahres 2011 Rettet Europa, rettet die Welt!

2011 war ein turbulentes Politik-Jahr: Tauwetter in Birma, Frühling in Arabien und ein heißer Herbst in Europa. Nicht nur der Euro, nein, die gesamte EU musste gerettet werden. Welcher Politiker hat 2011 die beste Figur abgegeben? Stimmen Sie ab! mehr...

Jahrestag der Fukushima-Katastrophe Chronologie der Katastrophe in Japan Als die Welt den Atem anhielt

Die Bilder waren aus weiter Ferne aufgenommen, unscharf. Die Meldungen überschlugen sich - wurden zunehmend prekärer. Vor einem Jahr hat die Welt gebannt nach Japan geblickt. Erdbeben, Tsunami, Atomkatastrophe - die dramatischen Ereignisse im Minutenprotokoll. mehr...

Atomkatastrophe in Japan Japan ein Jahr nach Fukushima Bilder
Japan ein Jahr nach Fukushima Shoganai - die Atomkraft kommt zurück

Zehntausende leben in Japan noch immer in Containern, viele Kinder werden in Schulen weit weg von ihrem früheren Wohnort unterrichtet. Zwar sind zum Jahrestag der Katastrophe Andachten geplant, doch die meisten Japaner begehen ihn mit Fatalismus, Und die Regierung will nach den Gedenkfeiern bald wieder Kernreaktoren in Betrieb nehmen. Von Christoph Neidhart mehr...

TEPCO's workers stand near the crippled TEPCO's Fukushima Daiichi nuclear power plant ractor buildings in Fukushima Untersuchungsbericht zu Fukushima-1 "Dann verlieren wir auch noch Tokio"

Panik, Verwirrung und Wutanfälle: Ein Untersuchungsbericht unabhängiger Experten zeigt, wie konfus die Kommunikation zwischen dem Fukushima-Betreiber und Japans Regierung war. Offenbar verhinderte erst das Eingreifen des damaligen Premiers Kan eine vollständige Evakuierung der Anlage - und damit noch schlimmere Folgen für das Land. mehr...

Atomkatastrophe in Japan Yakuza, Japans Mafia Yakuza, Japans Mafia Frauen für das Sexgewerbe und Männer für Fukushima

Die japanische Mafia-Organisation Yakuza ist eine Wirtschaftsmacht. Ihr Einfluss reicht von den größten Konzernen des Landes über Prostitution bis in die Tiefen des Atommüllgeschäfts in Fukushima-1. Seit kurzem machen die Mafiosis auch in Hedgefonds. Von Christoph Neidhart mehr...

WM 2011 Frauen-WM 2011: Reaktionen Frauen-WM 2011: Reaktionen "Das Herz der Frauen gepackt!"

Japanische Zeitungen bringen nach dem Erfolg der Frauen-Nationalelf bei der WM Sonderausgaben heraus, die Fans feiern auf den Straßen von Tokio. US-Präsident Barack Obama verfolgt das WM-Endspiel im Weißen Haus und schreibt unentwegt auf Twitter. Reaktionen zum WM-Finale. mehr...

Bilder Momentaufnahmen 01.08. - 31.08.2011 Momentaufnahmen 01.08. - 31.08.2011 Bilder des Tages

Von wichtig bis witzig oder einfach nur schön: Hier finden Sie die interessantesten und bewegendsten Bilder aus dem aktuellen Tagesgeschehen. mehr...

File photo showing Moody's sign on 7 World Trade Center tower in New York Ratingagentur Moody's wertet Bonität von Japan herab

Der Nächste, bitte: Die Ratingagentur Moody's stuft nun auch die Kreditwürdigkeit von Japan herab. Haushaltsdefizit zu hoch, Staatsschulden außer Kontrolle, labile Machtverhältnisse. Zudem das Erdbeben und die folgende Atomkastrophe - für die Analysten alles Gründe für eine Abwertung. mehr...

Fukushima Daiichi Nuclear Power Station Japan Fukushima-Gebiet bleibt unbewohnbar

Das Gebiet 20 Kilometer rund um das Kraftwerk Fukushima-1 darf seit dem Unglück nur mit Sondererlaubnis und Schutzanzug betreten werden. Die japanische Regierung versucht frühere Bewohner darauf vorzubereiten, dass das auch so bleibt. mehr...

Katastrophe von Fukushima Erdbeben in Japan Erdbeben in Japan Fukushima-1 - eine erwartbare Katastrophe

Japans Regierung und Tepco, der Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima-1, hätten mit dem heftigen Erdbeben vom 11. März rechnen müssen. Das Beben sei mit 99 Prozent Wahrscheinlichkeit erwartet worden, sagen japanische Seismologen. Und auch der starke Tsunami war nicht der erste seiner Art. Von Christoph Neidhart mehr...

Somali woman holds her malnourished child at the Banadir hospital in southern Mogadishu Politik kompakt USA bewilligen Millionenhilfe für Ostafrika

Zehntausende Kinder sind im Süden Somalias in den letzten Monaten verhungert. Weitere 640.000 haben noch immer nicht genug zu essen. Jetzt hat die US-Regierung 105 Millionen Dollar bewilligt, um die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Kurzmeldungen im Überblick mehr...

Politik kompakt Politik kompakt Politik kompakt Türkei besetzt Militärspitze neu

Ministerpräsident Erdogan festigt seine Kontrolle über die Armee: Wegen Putschvorwürfen gegen Hunderte Militärangehörige war die Armeeführung zurückgetreten - nun hat die Türkei die vakanten Posten neu besetzt. Kurzmeldungen im Überblick mehr...

Japan's Economy Contracted 3.5%, Less Than Previously Estimated Energiewende nach Fukushima Japans langsamer Weg zum grünen Strom

Die japanische Regierung will erneuerbare Energien stärker fördern und bis 2020 ein Fünftel des Stroms aus grünen Quellen erzeugen. Die Kernkraftlobby wehrt sich, gerät aber durch Enthüllungen über Kungeleien zwischen Atomfirmen und Behörden immer mehr in die Defensive. Von Christoph Neidhart, Tokio mehr...

Sport kompakt Sport kompakt Sport kompakt Lance Armstrong beschuldigt Behörden

Früherer Radprofi fühlt sich betrogen, Thor Hushovd gewinnt die 16. Etappe der Tour de France, deutsche Säbel-Männer holen EM-Silber, japanische Fußball-Nationalmannschaft wird euphorisch empfangen. Sport kompakt mehr...

Havariertes Atom-Kraftwerk Fukushima Daichii Japan: Energiepolitik nach Fukushima Doch kein voller Atomausstieg

Atomkraft, jein danke: Japans Ministerpräsident Kan denkt laut über einen Ausstieg aus der Kernenergie nach, doch Regierungssprecher Edano widerspricht: Die Abkehr von der Atomkraft sei nur eine "Hoffnung für die ferne Zukunft". mehr...

Atomkatastrophe in Japan Nach der Katastrophe von Fukushima Nach der Katastrophe von Fukushima Japan denkt über Atomausstieg nach

Kehrtwende in der Energiepolitik? Vier Monate nach dem Super-GAU in Fukushima-1 deutet die japanische Regierung einen Ausstieg aus der Atomenergie an. "Wir müssen eine Gesellschaft entwickeln, die darauf verzichten kann", fordert Ministerpräsident Naoto Kan. Dafür müsse Japan stärker auf Alternativen setzen - und Energie sparen. mehr...

Japan's newly appointed reconstruction minister Ryu Matsumoto speaks at a news conference after resigning his post, in Tokyo Japan: Wiederaufbau nach Fukushima Minister tritt nach einer Woche im Amt zurück

Schwerer Schlag für Japans Ministerpräsidenten Naoto Kan: Eine Woche nach Amtsantritt muss sein Minister für den Wiederaufbau der Katastrophengebiete seinen Posten bereits wieder räumen - wegen umstrittener Äußerungen in den zerstörten Regionen. mehr...

Mission in lebensgefährlicher Umgebung: Arbeiter vor einem explodierten Reaktor in Fukushima Japan: Atomruine Fukushima Bedrohlicher Rückschlag

Wettlauf gegen die Zeit: Ein Anstieg der Strahlung stoppt die Reinigung hochradioaktiven Wassers, die Brennstäbe müssen aber weiter gekühlt werden - wohin mit den verseuchten Wassermassen? mehr...