Israel lässt palästinensische Gefangene frei "Mörder, die wieder morden werden"

Ein Dutzend Jahre und mehr haben die 26 Palästinenser im Gefängnis gesessen, unter anderem wegen Mordes. Jetzt sollen sie freigelassen werden. Die Angehörigen der Opfer sind empört - und die israelische Regierung relativiert ihre Geste des Entgegenkommens gleich wieder. mehr...

Israelische Siedlung im Westjordanland Nahost-Friedensverhandlungen Israelische Minister beschließen Freilassung von Palästinensern

Widersprüchliche Signale: Kurz vor den geplanten Friedensgesprächen billigen israelische Minister die Freilassung von zunächst 26 Palästinensern. Zugleich treibt die Netanjahu-Regierung den Siedlungsbau im Westjordanland weiter voran. Das empört auch die Opposition im eigenen Land. mehr...

Siedlungsbau südlich von Jerusalem Vor Nahost-Friedensgesprächen Israel plant neue Wohnungen für Siedler

"Kein Land der Erde lässt sich von anderen Staaten vorschreiben, wo es bauen darf": Israel verkündet Baupläne für mehr als tausend neue Wohnungen in Siedlungen in Jerusalem und im Westjordanland - und das kurz vor den geplanten Friedensgesprächen. mehr...

Politicker Netanjahu: Iran hat 7000 neue Zentrifugen

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Iran vorgeworfen, 7000 neue Zentrifugen für sein Atomprogramm in Betrieb genommen zu haben. mehr... Politicker

Vor Amtseinführung Hassan Ruhani Irans neuer Präsident vor der Amtseinführung Verwirrung um Rohanis Aussagen zu Israel

Am letzten Freitag des Ramadan veranstaltet die Regierung in Iran seit 1979 den sogenannten Jerusalem-Tag. Der designierte Präsident Rohani äußerte sich dabei auch zum Nahostkonflikt. Zunächst waren seine Äußerungen als Hetze gegen Israel interpretiert worden, doch möglicherweise wurde er falsch zitiert. mehr...

Israeli member of parliament Bar sits next to Abdullah, head of Palestinian Legislative Council, and Madani, member of Central Committee of Fatah, during their meeting at Israeli parliament in Jerusalem Nahostkonflikt Knesset knüpft Volksabstimmung an möglichen Friedensvertrag

Drei Jahre haben die Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern auf Eis gelegen. Nun geht es vorsichtig vorwärts. Zum ersten Mal war eine palästinensische Delegation zu Gast in der Knesset. Diese öffnete den Weg für ein Referendum zur Frage möglicher Gebietsabtretungen. mehr...

Friedensgespräche im Nahostkonflikt Parteifreundin Netanjahus lehnt Zwei-Staaten-Lösung ab

Noch bevor die Friedensgespräche richtig begonnen haben, bekommt Israels Regierung Widerstand aus den eigenen Reihen zu spüren. Die Mehrheit der Likud-Fraktion lehne eine Zwei-Staaten-Lösung ab, sagt eine Abgeordnete aus der Partei von Regierungschef Netanjahu. Israels Verhandlungsführerin Livni zeigt sich unbeeindruckt. mehr...

Secretary Of State John Kerry Speaks On The Middle East Peace Process Nahost-Gespräche in Washington Kerry rechnet mit Friedensabkommen binnen neun Monaten

"Ich verstehe zwar die Skepsis, aber ich teile sie nicht": US-Außenminister Kerry geht davon aus, dass Israelis und Palästinenser in den kommenden neun Monaten eine umfassende Friedensvereinbarung schließen. An deren Ende müsse auch ein unabhängiger Palästinenser-Staat stehen. mehr...

John Kerry, Tzipi Livni, Saeb Erekat, Yitzhak Molcho, Nahostkonflikt Washington auf der Jagd nach Moby Dick

Meinung US-Außenminister Kerry will einen Friedenschluss zwischen Israelis und Palästinensern erreichen. Präsident Obama dagegen bricht mit einem jahrzehntealten Dogma. Ein Kommentar von Hubert Wetzel mehr...

Nahostgespräche Washington Washington Israelis und Palästinenser beginnen Nahost-Gespräche

Es ist ein "sehr besonderer Augenblick": Nach drei Jahren Unterbrechung treffen sich Israelis und Palästinenser erstmals wieder zu direkten Gesprächen. Die Chefunterhändler beider Seiten brechen gemeinsam das Fasten - mit US-Außenminister Kerry, der das Treffen in monatelanger Pendeldiplomatie vorbereitet hat. mehr...

Palästinenser klettern mit einer Leiter über eine Mauer, um aus einem Vorort Jerusalems zur in der Altstadt gelegenen Al-Aksa-Moschee zu kommen. Verhandlungen zwischen Israel und Palästinensern Knackpunkte des Friedensprozesses

Es gibt Hoffnung: Israel und Palästinenser wollen wieder ernsthaft versuchen, Frieden zu schließen. Doch schon vor den ersten Gesprächen in Washington ist klar: Die zu überwindenden Probleme sind gewaltig. Es geht um neue Grenzen, alte Flüchtlingsprobleme - und ums Wasser. Ein Überblick. Von Sebastian Krass mehr...

Nahostkonflikt Israel und Palästinenser nehmen Friedensgespräche auf

Nun kommt Bewegung in den Nahost-Friedensprozess. Nach einer wichtigen Entscheidung in Jerusalem beginnen heute in Washington die ersten Verhandlungen. Ein möglicher Friedensvertrag soll durch ein Referendum abgesegnet werden. mehr...

Nahostkonflikt Israel erschwert EU-Hilfe für Palästinenser

Diplomaten der Europäischen Union dürfen nicht mehr von Israel aus nach Gaza einreisen. Damit erschwert Israels Regierung EU-Hilfen für die dort lebenden Palästinenser. Die Repressalien gelten als Reaktion auf eine EU-Klausel, die illegale israelische Siedlungen von Wirtschaftsförderung ausschließt. mehr...

Freilassung palästinensischer Gefangener Israels erster Schritt für Friedensgespräche

Sie sitzen schon seit vielen Jahren in israelischen Gefängnissen, nun könnte sich das ändern: Im Zuge der Anbahnung neuer Friedensverhandlungen will Israel palästinensische Gefangene freilassen, darunter auch "einige Schwergewichte". Die Palästinenser fordern das seit Langem. Es ist eine hochemotionale Angelegenheit - für beide Seiten. Von Paul-Anton Krüger mehr...

Saeb Erekat Saeb Erekat Harter Diplomat mit Hang zum Sarkasmus

Saeb Erekat ist ein Altgedienter: Der palästinensische Unterhändler half schon Arafat bei den Oslo-Verträgen, jetzt nimmt er für Abbas an den Nahost-Friedensgesprächen teil. Seine Sache will er gewaltfrei voranbringen, kann dabei aber auch polemisch werden. Besonders, wenn es um Israels Regierungschef Netanjahu geht. Von Tomas Avenarius mehr...

In israelischem Gefängnis möglicherweise älteste Kirche ausgegraben Wiederaufnahme von Gesprächen im Nahost-Konflikt Netanjahu bekräftigt Friedensprozess

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu begrüßt die Wiederaufnahme von Gesprächen mit den Palästinensern, ein binationaler Staat zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan müsse aber verhindert werden. Kurz nach der Ankündigung neuer Verhandlungen hat ein israelischer Minister Details der Vereinbarung verraten: Israel wird palästinensische Häftlinge freilassen. mehr...

Nahostkonflikt Neue Friedensgespräche in Nahost Neue Friedensgespräche in Nahost Kerry ist am richtigen Ort

Meinung Seit 40 Jahren versuchen Staatsmänner, den Nahost-Konflikt zu lösen - bislang ohne Erfolg. Dass US-Außenminister Kerry die Verhandlungspartner jetzt wieder zusammenbringt, ist sehr begrüßenswert. Die Voraussetzungen für erfolgreiche Gespräche sind aber aus vielerlei Gründen schlecht. Ein Kommentar von Paul-Anton Krüger mehr...

US Secretary of State Kerry Visits The West Bank US-Außenminister Kerry kündigt neue Nahost-Friedensgespräche an

Die seit drei Jahren unterbrochenen direkten Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern sollen wieder aufgenommen werden. Das kündigte US-Außenminister John Kerry in der jordanischen Hauptstadt Amman an. Die Verhandlungen könnten schon kommende Woche in Washington beginnen. mehr...

Streit um Fördergelder für israelisch besetzte Gebiete Signal an die Siedlungsbauer

Meinung Israels Premier Netanjahu poltert, weil EU-Fördergeld nicht für Projekte in jüdischen Siedlungen jenseits der Grenzen von 1967 ausgegeben werden darf. Überraschen kann diese Entscheidung für die Regierung in Jerusalem aber nicht gekommen sein. Ein Kommentar von Paul-Anton Krüger mehr...

Benjamin Netanjahu Israel Streit um Fördergelder für besetzte Gebiete Israel empört sich über "wirtschaftliche Terrorattacke" der EU

Die Reaktionen in Israel sind heftig. Auch Rassismus wird der EU unterstellt. Grund für die Aufregung: Die EU will Siedlungen in den besetzten Gebieten von Fördergeldern aus Brüssel ausschließen. Das könnte das Land hart treffen. Noch dazu ärgert die Regierung von Netanjahu wohl das Timing. Von Benjamin Romberg mehr...

Kampf gegen Assad Syrien Machtkampf in syrischer Opposition Aus Verbündeten werden Feinde

Lange haben die Assad-Gegner darauf bestanden, dass sie die gleichen Ziele verfolgen. Doch nun gehen die Rebellen aufeinander los. Moderate Kämpfer liefern sich Gefechte mit Gotteskriegern. Von dieser neuen Front im syrischen Bürgerkrieg profitiert nur das Regime. Von Sonja Zekri, Kairo mehr...

Israelische Siedler protestieren im Jahr 2006 gewaltsam gegen den staatlichen Abriss ihrer Häuser. Israelische Siedlung im Westjordanland Im Kampf um Amona zeigt sich der Nahostkonflikt

Am Montag droht der illegalen jüdischen Siedlung Amona im Westjordanland die Räumung. Doch die Bewohner bleiben gelassen. Noch nie war eine israelische Regierung ihnen so gewogen wie diese. Der Konflikt zeigt, warum eine Einigung zwischen Israelis und Palästinensern weiter entfernt ist denn je. Von Peter Münch, Amona mehr...

Nahostkonflikt Israelische Soldaten halten Fünfjährigen fest

Ein weinender Fünfjähriger, umringt von schwerbewaffneten Soldaten: Ein Video zeigt die israelischen Streitkräfte in Hebron, wie sie einen kleinen Jungen festhalten und abtransportieren - weil er Steine geworfen haben soll. Menschenrechtler erheben schwere Vorwürfe gegen die Armee. mehr...

Israel Hardliner übernehmen wichtige Posten in Likud-Partei

In der Partei von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu haben Hardliner mehrere Schlüsselposten übernommen. mehr... Politicker

Palästinenser Präsident Abbas ernennt Regierungschef

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat Rami Hamdallah mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt - dieser hat angenommen. Der Präsident der Uni Nablus hat nun drei Wochen Zeit, ein neues Kabinett aufzustellen. Die USA begrüßen den Schritt, Kritik kommt von der Hamas. mehr...