Er kommt, um zuzuhören: US-Präsident Obama ist schon mal mit einem Friedensplan für den Nahen Osten gescheitert. Einen neuen Versuch plant er auf seiner Israel-Reise nicht. Seine Gastgeber sind alles andere als friedensbewegt.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Er wurde aus einem israelischen Gefängnis entlassen - aber in seine Heimat im Westjordanland darf er nicht zurückkehren: Israel hat einen palästinensischen Hamas-Aktivisten freigelassen, der sich seit Monaten im Hungerstreik befand. Der willigte dafür ein, sich an eine strikte Auflage zu halten.
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Arafat Dscharadat saß in einem israelischen Gefängnis, dort ist er gestorben. Nach der Familie des Toten spricht nun auch ein palästinensischer Pathologe von Folter als Todesursache. Die Lage ist angespannt, 4500 palästinensische Häftlinge traten in den Hungerstreit, im Westjordanland kam es zu Ausschreitungen.
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"Beitar bleibt für immer rein": Weil zwei muslimische Spieler beim Jerusalemer Traditionsverein Beitar anfangen wollen, laufen militante jüdische Fans Sturm. Am Wochenende brannte der Vereinssitz. Nun warnt selbst Regierungschef Netanjahu vor Rassismus in Israel.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Ein "diplomatisches Problem": Der Sicherheitsberater von Israels Premier Netanjahu ist offenbar alarmiert über die wachsende Kritik am israelischen Siedlungsbau. Wie nun an die Presse durchsickerte, warnt der frühere General Amidror intern vor enttäuschten Verbündeten - und nennt Kanzlerin Merkel namentlich.
Von Oliver Das Guptamehr...
Ein Dreier-Treffen mit Netanjahu und Abbas während der Nahost-Stipvisite im Frühjahr. So könnte Barack Obamas Neustart im Nahen Osten zur zweiten Amtszeit aussehen. Israels Außenminister Ajalon hält damit auch wieder offizielle Friedensgespräche für möglich.
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US-Präsident Obama ist bisher gnadenlos im Nahen Osten gescheitert, jetzt soll sein neuer Außenminister John Kerry den Friedensprozess wieder in Gang bringen. Doch da ist er von der Bereitschaft Israels abhängig.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Israel müsse einen Stopp "aller Siedlungsaktivitäten" erklären und alle israelischen Siedler aus den besetzten Palästinensergebieten einleiten. Dies erklärte eine im Auftrag des UN-Menschenrechtsrats tätige Expertengruppe in Genf.
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Meinung
Die Knesset-Wahl hat Israels rechtem Lager den Wind aus den Segeln genommen. Doch eine Friedensinitiative wird es nur unter einer Bedingung geben: Wenn sich die USA engagieren.
Ein Gastbeitrag von Avi Primor, Tel Avivmehr...
Israels Ministerpräsident Netanjahu bekommt Druck aus der politischen Mitte. Der Liberale Yair Lapid hat Friedensverhandlungen mit den Palästinensern als Voraussetzung für den Eintritt seiner Partei in eine Koalitionsregierung genannt.
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Nach der Wahl in Israel will Premier Netanjahu eine "möglichst breite" Koalition: Er wirbt um Überraschungssieger Yair Lapid und räumt sozialen Fragen Priorität ein. Netanjahu bleiben nun sechs Wochen Zeit für eine schwierige Regierungsbildung.
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Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Israel bleibt das Bündnis um Ministerpräsident Netanjahu stärkste Kraft. Das geht aus Nachwahlbefragungen hervor. Ein Überraschungserfolg gelang der neugegründeten Zentrumsliste Jesch Atid des Fernsehmoderators Jair Lapid.
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Israelische Sicherheitskräfte haben ein palästinensisches Protestcamp auf dem Gelände einer künftigen israelischen Siedlung im Westjordanland abgerissen.
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Exklusiv
Während der Rapper Bushido zu seinem Twitter-Profil schweigt, das den Nahen Osten ohne Israel zeigt, greifen ihn Kritiker scharf an: Grünen-Chefin Claudia Roth spricht von einer "dreisten Leugnung des Existenzrechts Israels". Berlin-Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky vermutet: Bushido wolle sich bei antisemitisch denkenden Arabern "einschleimen".
Von Oliver Das Gupta, Berlinmehr...
Eine Welt ohne Israel - dieses Bild präsentiert Bushido auf seinem Twitter-Profil und zieht damit heftige Kritik auf sich. Jetzt hat sich auch ein alter Bekannter mahnend zu Wort gemeldet: Innenminister Hans-Peter Friedrich. Und womöglich soll dem Rapper noch der Bambi entzogen werden.
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Exklusiv
Kein Platz für den Judenstaat: Mit seinem Twitter-Profil scheint der Berliner Rapper und Bambi-Preisträger Bushido zu zeigen, welche Zukunft des Nahen Ostens er sich wünscht. Deutsche Politiker sprechen von einem Skandal.
Von Oliver Das Guptamehr...
Israelischer Wahlkampf mit Hindernissen: Von den Werbespots, die die Parteien schalteten, sind zwei schon verboten worden. Auch die politische Mitte kämpft mit Problemen - zwei Wochen vor der Wahl ist sie völlig zerstritten, von Lügen und bösen Absichten ist die Rede.
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Die Muslimbrüder werden im Nahen Osten zum entscheidenden Faktor. Palästinenserpräsident Abbas kann der Hamas nicht mehr viel entgegegensetzen. Paradoxerweise kommt die Haltung der Islamisten der Auffassung der israelischen Rechten sehr entgegen.
Ein Gastbeitrag von Joschka Fischermehr...
Mahmud Abbas will die Friedensgespräche mit Israel unbedingt wieder aufnehmen. Sollte sich Premier Netanjahu weigern, will der Palästinenser-Präsident zurücktreten - und die Verantwortung für das Westjordanland an die Israelis abgeben. Israels ehemaliger Außenminister Lieberman reagiert mit Spott.
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Irans Nuklearprogramm stoppen - so laute seine erste Mission: Israels Premier Netanjahu eröffnet seine Wahlkampagne mit einer klaren Zielsetzung. Auf den Siedlungsbau und die stockenden Verhandlungen mit den Palästinensern geht er dabei nur kurz ein.
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Am Rande Jerusalems will Israel fast 1000 weitere Wohneinheiten auf Palästinensergebiet bauen. Anheizen dürfte den Nahostkonflikt noch eine weitere Entscheidung: Eine Siedlungsakademie darf sich künftig Universität nennen - für die jüdischen Siedler ein Zeichen, dauerhaft im Westjordanland zu bleiben.
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John Kerry und Chuck Hagel kämpften einst in Vietnam. In Obamas Kabinett würden sie für eine zurückhaltende Außenpolitik stehen. Doch während Kerry von der Opposition akzeptiert wird, lehnen die Republikaner ihren Parteifreund Chuck Hagel ab.
Von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
In einer konzertiert anmutenden Aktion haben die UN-Spitze und Mitglieder des Weltsicherheitsrats den Druck auf die USA und Israel forciert. Demonstrativ kritisierte auch Deutschland den Bau jüdischer Siedlungen im palästinensischen Westjordanland.
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