Der Fall des fünfjährigen Kristian, der seine zweijährige Schwester erschoss, bewegt Amerika. Solche Tragödien geschehen in den USA immer wieder, denn hier ist es nicht ungewöhnlich, dass schon Kleinkinder mit Handfeuerwaffen hantieren: Die Industrie umwirbt die junge Zielgruppe offensiv.
Von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Der weltweite Waffenhandel ist ein Milliardengeschäft. Die Vereinten Nationen wollen jetzt Vorschriften festlegen, die die Verbreitung von Waffen einschränken. Der Amoklauf von Newtown gibt den Befürwortern solcher Regulierungen neue Argumente - doch die mächtige Lobbygruppe NRA kämpft auch auf internationaler Ebene.
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Der amerikanische Vizepräsident Joe Biden bestellt Vertreter der Spiele-Industrie nach Washington: Es soll über schärfere Gesetze gegen gewalttätige Computerspiele beraten werden. Das begrüßen auch die Waffenlobbyisten von der NRA.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Stetes Lächeln, silberner Haarschopf, flotte Brille: Manche halten NRA-Präsident Keene für die Marionette hochbezahlter Funktionäre. Doch obwohl er den stramm rechten Charakter der NRA in den vergangenen Jahrzehnten nicht erschaffen hat, so kämpft er doch mit allen Propagandamitteln für die Waffenlobby.
Von Christian Wernickemehr...
Irre Logik: Waffen gegen Waffen fordert die amerikanische Waffenlobby NRA eine Woche nach dem Amoklauf in Newtown. Für den Vorstoß wird sie aufs Schärfste kritisiert - von Prominenten, Medien und Politikern.
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Statt abzuwarten, hat US-Präsident Obama nach dem Newtown-Massaker die Verschärfung des Waffenrechts eng mit seiner Person verknüpft. Nun hat er eine Niederlage kassiert und muss einsehen: Die Waffenlobby ist zu mächtig und viele US-Senatoren sind zu feige, um selbst eine stumpfe Verschärfung der Gesetze zu verabschieden.
Von Johannes Kuhnmehr...
Angehörige der Opfer des Massenmords von Newtown haben skeptische US-Senatoren überzeugt, über strengere Kontrollen für Waffenkäufer zumindest zu beraten. Doch dieser Lobby-Erfolg ist keine Garantie, dass die Politiker etwas beschließen werden. Denn vielen ist vor allem eins wichtig: die eigene Wiederwahl.
Von Matthias Kolbmehr...US-Blog
In einer emotionalen Rede kritisiert Barack Obama den demokratisch beherrschten Senat und die Waffenlobby. Der US-Präsident scheiterte zuvor mit seinem Kompromiss zur Verschärfung der Waffengesetze. Zugleich versicherte er, dass er den Kampf nicht aufgeben werde.
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Wer auf Messen oder über das Internet Waffen kauft, soll sich in Zukunft ausweisen. Das schlagen ein demokratischer US-Senator und sein republikanischer Kollege vor. Die strengere Überprüfung von Waffenkäufern könnte allerdings im Senat scheitern.
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Es ist eine der weitreichendsten Reformen des US-Waffenrechts: Monate nach dem Amoklauf an einer Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut haben sich Demokraten und Republikaner dort auf schärfere Regelungen geeinigt. Die Waffenlobby fordert dennoch, dass Lehrer und Hausmeister aufrüsten.
Von Vanessa Steinmetzmehr...
Er gilt als einer der besten jungen Autoren Amerikas, spürt in seinen Essays den Befindlichkeiten seiner Landsleute nach. Doch über die Spardiktat-Krise kann auch John Jeremiah Sullivan nur den Kopf schütteln. Die US-Gesellschaft sei zutiefst verunsichert, doch der neue Obama gefällt ihm. Ein Treffen im Zentrum der Krise.
Von Matthias Kolb, Norfolk, Virginiamehr...US-Blog
Wer schneller schießt, lebt sicherer? Ein neues Gesetz in South Dakota erlaubt erstmals flächendeckend in einem US-Bundesstaat, dass Schulpersonal bewaffnet wird und folgt damit einem Vorschlag der Waffenlobby.
Von Christopher Pramstallermehr...
Wie gut sich Politiker und die Nerds aus dem Silicon Valley verstehen, zeigt sich derzeit auf dem SXSW-Festival, einem Treffen der Technikbegeisterten. Da preist Al Gore schon mal die Technik als Lösung für den Klimawandel an. Und ein Politiker, der sich kaputte Straßen per Tweet melden lässt, wird als zukünftiger US-Präsident gehandelt.
Von Matthias Kolb, Austinmehr...
Texaner lieben Cowboyhüte, sind ultrakonservativ und kokettieren mit Abspaltung - so weit das Klischee. Über sie zu lachen, wäre dennoch falsch, sagt Autorin Gail Collins. Viele politische Tendenzen begannen hier: die Deregulierung der Banken, der Verzicht auf Sexualkunde. Und auch jetzt verweisen Entwicklungen im Lone Star State auf die Zukunft der USA.
Von Matthias Kolb, Austinmehr...US-Blog
Mit 3-D-Druckern lässt sich fast jeder Gegenstand herstellen. Cody Wilson arbeitet besessen daran, die Einzelteile eines Sturmgewehrs drucken zu können. Die Daten stellt er online, damit sich jeder gegen den Staat verteidigen kann. Damit provoziert der selbsternannte Krypto-Anarchist viel Widerstand.
Von Matthias Kolb, Austinmehr...
Rückschlag für den US-Präsidenten: Barack Obama wollte Sturmgewehre verbieten lassen. Doch das Vorhaben wird wohl nicht einmal in einen Gesetzentwurf einfließen. Selbst die Demokraten sehen keine Chancen.
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"Stapelweise Briefe von stolzen Waffenbesitzern", die auf seiner Seite stehen, hat der US-Präsident erhalten. Politisch allerdings verliert Obama mit einer Verschärfung des Waffenrechts mehr und mehr an Boden. Immerhin hat nun Connecticut knapp vier Monate nach dem Amoklauf von Newtown das schärfste Waffengesetz der USA verabschiedet.
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Fünf Tage lang hat er geschwiegen, jetzt meldet sich der größte Waffen-Fanclub der Welt zu Wort: "Schockiert und tieftraurig" zeigt sich die NRA nach dem Amoklauf von Newtown. Die vier Millionen Mitglieder starke Organisation steht unter Druck. Ihr Ruf, die amerikanische Politik unter Kontrolle zu haben, könnte sich als Mythos erweisen.
Von Michael Königmehr...
Joe Biden drückt aufs Tempo: Am Dienstag will der Vizepräsident mit Obama Vorschläge für schärfere Waffengesetze vorlegen. Die Waffenlobby konnte er bei einem Treffen jedoch nicht überzeugen. NRA-Chef Keene sprach von einer Show-Veranstaltung - und warf der Regierung vor, anständige Bürger mit Verrückten gleichzusetzen.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Das Aus droht, es geht für die FDP in Niedersachsen um jede Stimme. Diese Unterstützung ist ihr trotzdem nicht recht: Der Waffenfreunde-Verein "Prolegal" ruft zur Wahl der Liberalen auf. Er pflegt Kontakte zur umstrittenen US-Waffenlobby NRA und preist deren kompromisslose Haltung nach dem Schulmassaker von Newtown.
Von Oliver Das Gupta, Hannover, und Oliver Klasenmehr...
Mehr Waffen, mehr Sicherheit - auch nach dem Amoklauf von Newtown wiederholt die US-Waffenlobby ihr Mantra. Jetzt bietet die mächtige NRA ein Gratis-Ballerspiel im iTunes-Store von Apple an, ursprünglich freigegeben ab vier Jahren. Im Netz regt sich Protest. Inzwischen wurde das Freigabealter heraufgesetzt.
Von Tobias Dorfermehr...
Nach dem Amoklauf von Newtown meldet sich die NRA zu Wort: Sie will jede Schule in den USA mit bewaffnetem Sicherheitspersonal ausstatten - gerne auch mit Ex-Soldaten. Die Verantwortung für Gewalttaten schiebt sie den Medien und brutalen Videospielen zu. Während die Lobbyisten vor der Presse sprechen, tötet ein Amokschütze 200 Kilometer entfernt vier Menschen.
Von Jakob Schulzmehr...
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