Teure Altlasten aus der Übernahme der Dresdner Bank: Nach drei Jahren Rechtsstreit soll die Commerzbank Boni in Höhe von 50 Millionen Euro an ehemalige Mitarbeiter zahlen. Dabei hat die Bank schon genug Probleme.
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Sie sollte die Macht der großen Drei brechen: Doch es wird keine Europäische Ratingagentur geben. Das Projekt schien Investoren nicht lukrativ genug.
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Die Regierung in Paris schlachtet das italienische Wahlergebnis zu ihren Gunsten aus und verschärft damit den Konflikt, der Frankreich und Europa spaltet. Das Ansehen des Landes bei den Anlegern schwindet - und die Glaubwürdigkeit von Präsident Hollande auch.
Von Michael Kläsgen, Parismehr...
Wütend, enttäuscht, fassungslos: Mit der Wahl in ihrem Land sind vor allem junge Italiener unzufrieden. Warum, verraten fünf von ihnen in kurzen Interviews.
Von Kathrin Hollmer und Lena Niethammermehr...jetzt.de
Erst musste sich die Commerzbank mit wütenden Aktionären herumschlagen und nun das: Die Ratingagentur Moody's hat die Bewertung der zweitgrößten deutschen Bank um eine Stufe herabgesetzt.
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Griechenland kämpft darum seine Schulden abzubauen: Die Steuern werden erhöht, Ausnahmeregelungen im Steuerrecht gestrichen. Angesichts der Anstrengungen Griechenlands hat Kanzlerkandidat Steinbrück mehr deutsche Solidarität mit dem Land gefordert.
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Die Regeln für Rating-Agenturen werden geändert, doch ihre Macht bleibt ungebrochen. Kritiker bemängeln, dass die neuen Regeln "nur ein bisschen besser" als die alten seien. Außerdem fehle ein echter Konkurrent zu den drei dominierenden US-Agenturen.
Von Cerstin Gammelin, Straßburgmehr...
Meinung
Es ist verständlich, wenn EU-Staaten die Macht der Rating-Agenturen brechen wollen. Doch die jetzt vom Europaparlament beschlossenen Regeln sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen. Sie nützen weder Staaten noch Kleinanlegern.
Ein Kommentar von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Exklusiv
"Wir sind noch lange nicht so weit": Finanzminister Wolfgang Schäuble sagt im SZ-Interview, Hilfen für Zypern seien keine ausgemachte Sache. Es sei unklar, wie wichtig der Staat überhaupt für die Euro-Zone sei. Für Deutschland schließt er ein Sparpaket im kommenden Jahr aus.
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Wer eine Vorstellung bekommen möchte, was eine Finanzkrise so kostet, erhält nun eine Zahl aus Brüssel: Allein in der Zeit von 2008 bis 2011 stützten die Länder der Europäischen Union die Bankbranche mit der praktisch nicht mehr vorstellbaren Summe von 1,6 Billionen Euro.
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Irische Staatsanleihen gelten nach der Ratingagentur Moody's ab sofort als "nicht geeignet für ein Investment". Die Bewertung wurde um eine Note abgesenkt. Damit erfasst das Misstrauen der Finanzmärkte nach Portugal und Italien innerhalb weniger Tage ein weiteres Land. Die EU äußert Bedauern, Dublin reagiert mit Unverständnis - und verweist auf die deutlich besseren Einstufungen anderer Agenturen.
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Unternehmen und Staaten zittern vor den Ratingagenturen und ihren Urteilen. Thierry Philipponnat von der Lobbygruppe Finance Watch sagt: Das ganze System hat Angst vor seiner eigenen Inkompetenz. Er plant eine Revolution. Ein Gespräch über das Ende der Buchstaben-Bewertungen und warum wir mehr Langeweile brauchen.
Interview: Jannis Brühlmehr...
Der Ausblick für Deutschland, die Niederlande und Luxemburg wurde schon gesenkt - jetzt folgt der nächste Warnschuss für die Euro-Zone: Moody's stuft den Ausblick für den Rettungsschirm EFSF auf negativ herab. Zudem zweifelt die Ratingagentur die Kreditwürdigkeit mehrerer Bundesländer an.
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Die zweitstärkste Wirtschaftsregion Spaniens kann sich aus eigener Kraft kaum mehr finanzieren. Nun denkt Katalonien laut darüber nach, Unterstützung von der Regierung in Madrid zu beantragen. Es wäre schon die dritte Region, die um Hilfe ruft.
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Portugal habe "lobenswerte" Fortschritte gemacht, urteilt der Internationale Währungsfonds - und gibt eine weitere Tranche des Hilfspakets für das angeschlagene Land frei. Die Organisation hält die für 2012 angepeilten Ziele für erreichbar, mahnt aber zugleich zu weiteren Anstrengungen.
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Halb Europa spart eisern, der Finanzmarkt bleibt jedoch gnadenlos. Für die Herabstufung Italiens hat die EU nun die Ratingagentur Moody's nun kritisiert. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Agentur einen fragwürdigen Zeitpunkt für eine Abwertung wählt. Das könnte Konsequenzen haben.
Von Javier Caceres, Madrid, und Alexander Hagelükenmehr...
Italiens Ministerpräsident nährt Spekulationen über einen Antrag seines Landes auf EU-Rettungsgelder: "Italien könnte interessiert sein", orakelt Monti. Freilich nicht jetzt, sondern in der Zukunft. Während der Internationale Währungsfonds seine Schulden-Prognose für Italien weiter nach oben schraubt, gibt es indes einen unerwarteten Lichtblick in der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone.
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Die Aussichten für die deutschen Banken sind wenig rosig. Grund sind auch die große Zahl der Banken in Deutschland und der harte Wettbewerb. In einer neuen Studie warnt die Ratingagentur Moody's deshalb vor einem weiteren Rückgang der ohnehin schwachen Einnahmen vieler Institute.
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Tragen Moody's, Fitch & Co eine Mitschuld an der Krise? Die EU will jetzt erstmals kontrollieren, ob die Ratingagenturen sauber arbeiten. Im Visier der Aufsicht: die massenweise Herabstufung von Banken.
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Die Renditen für spanische Staatsanleihen steigen weiter. Nachdem der Staat internationale Bankenhilfe beantragt hat und die Kreditwürdigkeit einiger Banken weiter herabgestuft wurde, muss Spanien nun noch höhere Zinsen für Kredite zahlen. Italien geht es ähnlich.
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Wenn die Krise übermächtig wird: Die Situation spanischer Banken hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch verschärft, nun rechnen Händler damit, dass die Ratingagentur Moody's noch in der Nacht viele Geldhäuser auf Ramsch herabstuft.
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Unter den Euro-Rettungsschirmen wird es wohl bald ein bisschen enger. Schon kommende Woche könnte Zypern als fünftes Land Finanzhilfen fordern, heißt es aus Diplomatenkreisen. Aber nicht nur aus Europa, auch aus Russland sollen Milliarden kommen.
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Moody´s, Standard and poor´s und fitch - ihre Bewertungen beeinflussen die Schuldenkrise in Europa. Wie objektiv wird hier beurteilt? Wer steckt eigentlich hinter diesen Unternehmen? Einblicke in die Kapitalmacht der Gegenwart gibt das neue Buch von Werner Rügemer.
Von Franziska Augsteinmehr...
Erst verzockt ein Händler Milliardensummen, nun rücken die Kontrolleure an. Die britische und die schweizer Finanzaufsicht durchleuchten jetzt die Krisenbank UBS: Gibt es ein Sicherheitsleck, das Händler Kweku Adoboli seine Fehlspekulationen ermöglichte? Für Bank-Chef Oswald Grübel kommt ein Rücktritt Berichten nicht infrage.
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