Er ist der drittreichste Mann Russlands, besitzt einen amerikanischen Basketball-Klub und ist Chef eines Investmentfonds. Jetzt will Michail Prochorow angeblich Wladimir Putin herausfordern und Präsident werden. Aber längst nicht alle sind von seiner politischen Unabhängigkeit überzeugt. Ist er gar ein Kandidat des Kreml?
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
Die amerikanische Basketballliga NBA geht in eine neue Spielzeit - doch Dirk Nowitzki muss vorerst verletzt zuschauen. Wie stehen die Chancen seiner Dallas Mavericks? Wer bildet die neuen Los Angeles Lakers? Und wie sieht es mit TV-Übertragungen aus? Zehn wissenswerte Infos zum Saisonstart.
Von Jonas Beckenkampmehr...
In Moskau holte der Milliardär Michail Prochorow bei der Präsidentschaftswahl 20 Prozent der Stimmen - nun will er eine eigene Partei gründen. Auf dem Weg zur Macht könnte er nun eine Abkürzung nehmen: Der designierte Präsident Putin hat ihm indirekt einen Posten in der Regierung angeboten - vor allem aus Selbstschutz.
Von Hannah Beitzermehr...
Er forderte den Kreml heraus - und wurde abgesägt. Der russische Milliardär Michail Prochorow wollte seine Partei "Gerechte Sache" bei der Wahl im Dezember ins Parlament führen. Nach einer parteiinternen Revolte wurde ihm der Vorsitz entzogen. Wer steckt dahinter?
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
Kein Angst vor Putin: Multimilliardär Prochorow will den Premier bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr herausfordern - und als erste Amtshandlung Kreml-Kritiker Chodorkowski begnadigen. Allerdings wittern Skeptiker bereits eine Verschwörung der Regierung hinter der Kandidatur.
Kurzmeldungen im Überblickmehr...
Russlands Oligarchen sind nach der Krise wieder da. Doch bekannte Namen wie der Fußball-Zar Roman Abramowitsch sind abgestürzt, andere liegen in der Reichen-Rangliste vorne. Alles, was Sie über Russlands Großverdiener wissen müssen. Ein Überblick in Bildern.
Von Johannes Aumüller und Oliver Bilgermehr...
Russlands Noch-Präsident Medwedjew hat für eine Überraschung gesorgt: Das Schuldurteil gegen Chodorkowskij soll auf seine Rechtmäßigkeit überprüft werden. Hat der Ex-Yukos-Chef eine tatsächliche Chance auf Freiheit? Oder dient die Ankündigung nur als Beruhigungspille für die Kreml-Kritiker?
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
Meinung
Bei allen Klagen über Wahlmanipulationen bezweifeln nicht einmal die Demonstranten Putins Sieg. Doch die Dynamik der Opposition ist beachtlich und deshalb muss Russlands gewählter Präsident eine politische Versöhnung anstreben, ansonsten emigrieren die besten Köpfe des Landes - oder sie radikalisieren sich.
Ein Kommentar von Julian Hansmehr...
Attacke mit Tränen in den Augen: Noch in der Nacht hat ein bewegter Wahlsieger Putin, der mit 64 Prozent der Stimmen zum Präsidenten gewählt wurde, seine Gegner scharf angegriffen. Russland habe eine offene und ehrliche Wahl erlebt. Die Opposition fällt ein anderes Urteil: Beobachter sprechen von tausendfachem Wahlbetrug, die OSZE von "ernsthaften Problemen". An diesem Montag wollen Zehntausende gegen die unfaire Wahl protestieren.
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Gegner des gewählten Präsidenten Wladimir Putin wollten das Ergebnis der Abstimmung nicht akzeptieren und versammelten sich zu Tausenden in Moskau und Sankt Petersburg. Die Polizei griff daraufhin durch und nahm Hunderte Demonstranten fest. In der Hauptstadt wurden 250 Putin-Gegner jetzt wieder auf freien Fuß gesetzt - drei Oppositionsführer sollen noch heute vor Gericht erscheinen.
Von Hannah Beitzermehr...
Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat die Präsidentschaftswahl vorläufigen Ergebnissen zufolge schon im ersten Wahlgang für sich entschieden. Nach ersten Auszählungen kommt der amtierende Ministerpräsident auf knapp 62 Prozent der Stimmen. Massive Fälschungsvorwürfe begleiteten die Wahl, die Opposition hat für den morgigen Montag Massenkundgebungen angekündigt.
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Nach dem Wahlsieg Wladimir Putins zeigen sich seine Gegner entschlossener denn je. Da hilft es auch nicht, dass Noch-Präsident Medwedjew ihnen mit dem Versprechen, das Chodorkowskij-Urteil überprüfen zu lassen, ein Zuckerli hinwirft. Für den Abend planen die Putin-Gegner eine Massenkundgebung in Moskau. Zur neuen Hoffnung für die Bewegung könnte Milliardär Prochorow werden.
Von Hannah Beitzermehr...
Für oder gegen Putin: Kurz vor der Präsidentenwahl in Russland verteilen sich die Künstler des Landes auf zwei Lager. Zu den 540 prominenten Unterstützern des früheren Geheimdienstlers zählt auch Opernsängerin Anna Netrebko und Schauspielerin Tschulpan Chamatowa. Viktor Jerofejew, der auch in Deutschland bekannte Autor des Buches "Der gute Stalin", zählt hingegen zu Putins Gegnern.
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Aller Kritik zum Trotz: Die Mehrheit der russischen Bevölkerung will Wladimir Putin als neuen Präsidenten haben. Und man kann es ihr nicht verdenken, denn seine Konkurrenten um das Amt sind allesamt nicht geeignet, das Land nach vorne zu bringen. Doch dank der Protestbewegung besteht die Chance, dass sich das ändern könnte.
Von Hannah Beitzermehr...
Vor 20 Jahren ging Olga Smirnowa das erste Mal für den politischen Wandel in Russland auf die Straße. Lange Zeit war sie eine von wenigen, die gegen Wladimir Putin und seinen Kontrollstaat protestierten. Jetzt ist die 65-Jährige mit ihrem Traum von der Demokratie nicht mehr allein - Tausende demonstrieren im ganzen Land.
Ein Porträt von Jessica Schober, Moskaumehr...
Alle sprechen von Putin - vom formal mächtigsten Mann in Russland redet kaum jemand: Präsident Medwedjew bleibt nur eine Art Schattenpolitik, Wahlkampf macht allein Premier Putin. Einst galt Medwedjew als politische Reform-Hoffnung. Nun prophezeien manche, dass auch sein angestrebter neuer Job schnell gefährdet sein könnte.
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
Hunderttausend Russen demonstrieren in Moskau gegen Wladimir Putin. Doch auch 100.000 versammeln sich in Eiseskälte zu Pro-Putin-Kundgebungen. Doch alle freiwillig? Selbst der jetzige Ministerpräsident und kommende Präsident hält es für möglich, dass viele Beamte mit Druck zur Teilnahme an einer Unterstützungskundgebung gebracht wurden. Lakonisch kommentiert er: "Bei so vielen Menschen können unmöglich alle gezwungen worden sein."
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Massen in Moskau: Zehntausende Menschen fordern einen Monat vor der russischen Präsidentenwahl eine faire und freie Abstimmung. Seit 20 Jahren soll es keine derart großen Proteste mehr gegeben haben - sie richten sich gegen den Politikstil von Ministerpräsident Wladimir Putin. Seine Anhänger wagen sich ebenfalls bei Minusgraden auf die Straße und skandieren: "Putin ist super!" und "Chaos - nein, Putin - ja!".
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Die Kandidaten für das Rennen um das Amt des russischen Präsidenten stehen fest - unter ihnen eine Art Polit-Clown, der Chef der Kommunistischen Partei und einer, den die Russen als wankelmütig bezeichnen. Die drei Kandidaten im Kurzportrait.
Von Jessica Schobermehr...
Mehr Geld für Rentner und kostenlose Flüge zur Fußball-EM: Wladimir Putin lockt mit Wahlgeschenken und macht Zugeständnisse - prompt steigen seine Umfragewerte, er könnte abermals Präsident werden. Zwar kann die russische Führung die kürzlichen Massenproteste nicht ignorieren. Doch Russlands Demokratie hat noch immer ihre eigenen Gesetze.
Von Frank Nienhuysenmehr...
Nur noch wenige Zeitzeugen des Holocaust sind am Leben. Und je weniger sie werden, desto mehr schwindet auch das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Verbrechen der Nazis im Dritten Reich. So kann jeder fünfte Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren einer Umfrage zufolge nichts mit dem Begriff Auschwitz anfangen.
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Hunderttausende Menschen protestierten gegen die Fälschungen bei der russischen Parlamentswahl im Dezember, jetzt soll es weitergehen: Die neu gegründete "Liga der Wähler" will verhindern, dass Putin im März wieder Staatschef wird - und erzielt bereits erste Erfolge.
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
Mit so viel Bürgerbeteiligung hat Wladimir Putin wohl nicht gerechnet: Seine Kandidatenseite für die Präsidentschaftswahl nutzen viele seiner Gegner, um ihre Kritik loszuwerden. Zensurversuche wissen Hacker geschickt zu umgehen - und dank des Internets gibt es nun auch Hinweise, dass Putin seine Rückkehr als Präsident früher geplant hat als bisher bekannt.
Von Jessica Schobermehr...
Ein Hauch von russischer Frühling: Auf einer Großkundgebung in Moskau fordern Zehntausende Menschen den politischen Umbruch. Sie haben genug von der "Arroganz der Machthaber". Erstmals unterstützen auch Prominente aus Kultur und Politik die Demonstranten - Michael Gorbatschow fühlt sich an alte Zeiten erinnert.
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Die Affäre um verkaufte Schrottimmobilien hat für den zurückgetretenen Berliner Senator Braun möglicherweise ein juristisches Nachspiel. Die Schutzgemeinschaft für geschädigte Kapitalanleger erstattete Anzeige gegen den CDU-Politiker.
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