Unesco-Bericht Jeden fünften Tag stirbt ein Journalist bei der Arbeit Russland erinnert an Politkowskaja-Mord

700 Berichterstatter seien seit 2006 weltweit getötet worden, meldet die Unesco. In einigen Regionen sind die Morde besonders zahlreich. mehr...

Dresden Journalisten auf Pegida-Demo geschlagen und bedroht

Pegida-Anhänger werden gegenüber Reportern und Fotografen in Dresden nicht nur verbal ausfällig. Die Polizei soll nicht eingegriffen haben. mehr...

Netzpolitik Maas und die Datenhehlerei

Justizminister Maas will ein Anti-Whistleblower-Gesetz durch den Bundestag schmuggeln. Was die Regierung plant, wäre ein Angriff auf Demokratie und Pressefreiheit. Von Ulf Buermeyer mehr... Gastbeitrag

Stasi-Verdacht Bericht aus Berlin

Noch ein Stasi-Vorwurf beim Deutschen Journalisten-Verband: Der Berliner Landesvorsitzende soll als IM tätig gewesen sein. Der Bundesvorstand fordert jetzt Konsequenzen für den gesamten Verband. Von Jens Schneider mehr...

Netzpolitik.org Doch kein Staatsgeheimnis

Sie hatten Generalbundesanwalt Harald Range den Job gekostet, jetzt werden die Landesverrats-Ermittlungen gegen die Blogger Markus Beckedahl und André Meister eingestellt. Von Jan Bielicki mehr...

Kartellamt Die Macht aus Bonn

Das Kartellamt stoppte den Deal schon einmal. Heute schauen die Vorzeichen anders aus. Würde es nun anders entscheiden? Von Caspar Busse mehr...

Trauerfeier für Marcel Reich-Ranicki Reaktionen zum Tod von Frank Schirrmacher "Die Kultur verliert einen Freund"

FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher ist im Alter von 54 Jahren gestorben. Unzählige Menschen bekunden in den sozialen Netzwerken ihre Trauer. Die Reaktionen im Überblick. mehr...

Christian Wulff stellt Buch vor Buch des Ex-Bundespräsidenten Wulff prangert "Bild" und andere Medien an

"Aufgeputscht durch Gerüchte, Halbwahrheiten und Unwahrheiten": Ex-Bundespräsident Christian Wulff macht in seinem neuen Buch "Ganz oben Ganz unten" den Jagdtrieb von Journalisten für seinen Rücktritt verantwortlich. Vor Reportern sagt er in Berlin, er "wäre auch heute der Richtige in dem Amt". Von Hannah Beitzer mehr...

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan Kritik an westlichen Medien in der Türkei Von "Speichelleckern" und "Agenten"

Seit den Gezi-Unruhen vor einem Jahr reagiert die türkische Regierung unter Premier Erdoğan überempfindlich auf die Berichterstattung westlicher Medien. Das bekam nun auch der US-Sender CNN zu spüren. mehr...

Umstrittene Überwachungsfirma Privatdetektive im Herzzentrum

Exklusiv Eine geschmuggelte Leiche, Sozialbetrug, illegale Transplantationen: An einer Privatklinik an der Schweizer Grenze sollen sich unglaubliche Dinge abspielen. Um Informanten unter den Mitarbeitern auszumachen, beauftragt das Herzzentrum Bodensee private Ermittler. Von Christina Berndt und Frederik Obermaier mehr...

A protester yells at policemen outside the headquarters of state television ERT at Agia Paraskevi suburb north of Athens Besetzte Sendezentrale geräumt Griechische Polizei stürmt Sitz des ehemaligem Staatsrundfunks

Wochenlang hielten Mitarbeiter des aufgelösten griechischen Staatsrundfunks ihren früheren Arbeitsplatz besetzt. Jetzt ließ die Regierung die Sendezentrale stürmen. Kritik an dem Vorgehen der Polizei kommt auch aus Deutschland. mehr...

Seehofer weist Kritik zurück "Es wurden Anstandsregeln verletzt"

CSU-Chef Horst Seehofer sorgt wieder einmal für Aufregung - dieses Mal mit der verärgerten Bemerkung über ein WDR-Kamerateam: "Die müssen raus aus Bayern." Der Ministerpräsident wird dafür heftig kritisiert, will jetzt aber sogar den Intendanten des WDR einschalten. mehr...

Alan Rusbridger Guardian Geheimdienst in der "Guardian"-Redaktion Szenen wie aus einem Spionagethriller

Britische Geheimdienstmitarbeiter bedrängen die Redaktion der Zeitung "Guardian" und lassen Festplatten und Computer mit Dokumenten von Edward Snowden zertrümmern. Was ist der Sinn hinter der staatlich beaufsichtigten Aktion und warum hat sich der Chefredakteur darauf eingelassen? Von Oliver Klasen mehr...

Künstlersozialkasse KSK Soziale Absicherung für Kreative ist in Gefahr

Sie soll Malern, Journalisten und Zauberern ein bisschen Sicherheit geben, doch jetzt ist ihre Zukunft selbst unsicher: Der Künstlersozialkasse für Freiberufler fehlen Millionen. Schuld sind: Politiker, Lobbyisten - und die Kasse selbst. Von Thomas Öchsner, Berlin mehr...

Insolvente Nachrichtenagentur dapd stellt Betrieb ein

Alle Verhandlungen blieben erfolglos: Die innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal insolvent gemeldete Nachrichtenagentur dapd stellt offenbar zum Ende der Woche ihren Betrieb ein. mehr...

DAPD News Agency Declares Bankruptcy Nachrichtenagentur dapd stellt erneut Insolvenzantrag

Wenige Wochen nach der vermeintlichen Rettung folgen ernüchternde Meldungen: Ende Januar schien die Zukunft der dapd noch gesichert, nun stellt die Nachrichtenagentur erneut einen Insolvenzantrag. Der Deutsche Journalisten-Verband reagiert mit Unverständnis. mehr...

Umstrittenes Leistungsschutzrecht Turbo-Gesetz mit eingebautem Bremsfaktor

Trotz Kritik von schwarz-gelben Netzpolitikern wird der Bundestag am Freitag mit seiner Regierungsmehrheit das umstrittene Leistungsschutzrecht verabschieden. Doch wird es jemals in Kraft treten? Der Bundesrat könnte das Gesetz blockieren - und Brüssel prüft inzwischen, ob es nicht ein Wörtchen mitzureden hat. Von Johannes Kuhn mehr...

Urteil zu Informationsrecht der Medien "Mit der Pressefreiheit nicht zu vereinbaren"

Journalisten dürfen gegenüber staatlichen Institutionen Auskunftsansprüche geltend machen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden und den Medien erstmals diesen verfassungsrechtlichen Anspruch zugesprochen. Den Prozess in dem Fall hat der klagende Journalist allerdings verloren, der Deutsche Journalistenverband kritisierte das Urteil. Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe mehr...

Bundesverwaltungsgericht Leipzig Pressefreiheit in Deutschland Bund will Schweigerecht für seine Behörden

Welche Informationen müssen Ministerien oder Behörden wie das Bundeskriminalamt an die Presse herausgeben? Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig könnte demnächst ein Urteil fällen, das Journalisten zu Bittstellern in Pressestellen macht. Von Thorsten Denkler, Berlin mehr...

Wohnungsdurchsuchungen bei Fotografen Staatsanwaltschaft spricht von Missverständnis

Bei einer Razzia in den Wohnungen von mehreren Fotojournalisten haben Polizisten unzählige Bilder beschlagnahmt. Die Beamten suchen nach Beweismaterial gegen unbekannte Angreifer, die bei einer Demonstration in Frankfurt einen Polizisten angegriffen hatten. Nun hat die Staatsanwaltschaft eine überraschende Erklärung abgegeben. mehr...

Frankfurter Rundschau Aus der "Frankfurter Rundschau" Vorläufige Kapitulation

Seit Jahren schreibt die "Frankfurter Rundschau" Verluste. Die aktuelle Krise auf dem Anzeigenmarkt bringt den Verlag jetzt an seine Grenzen: Er hat einen Insolvenzantrag gestellt. Die Redaktion soll vorerst weiterarbeiten, doch die Aussichten sind alles andere als rosig. Von Caspar Busse und Marc Widmann mehr...

Zeitungskrise "Frankfurter Rundschau" meldet Insolvenz an

Gerüchte kursierten schon länger, nun ist es offiziell: Die "Frankfurter Rundschau" steht vor dem Aus. Das Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main hat nach Angaben des Amtsgerichts Insolvenzantrag gestellt. mehr...

CSU-Sprecher Hans Michael Strepp Umstrittener Anruf in der "Heute"-Redaktion "Erbärmliches Verständnis von Pressefreiheit"

Hat ein CSU-Sprecher ernsthaft versucht, die Berichterstattung über den politischen Gegner zu verhindern? Hans Michael Strepp gerät nach seinem umstrittenen Anruf in der "Heute"-Redaktion in die Bredouille. ZDF-Chefredakteur Peter Frey fordert eine Erklärung, die SPD drängt auf "lückenlose Aufklärung". Und im Netz ergießt sich der Spott über die Christsozialen. mehr...

Wirbel um McAllister-Interview Vorgefertigtes Interview Niedersachsens Ministerpräsident McAllister fragt sich selbst

Schmeichelhafte Fragen und jede Menge Gelegenheit zur Selbstdarstellung: Die niedersächsische CDU verschickt ein vorformuliertes Interview mit dem Ministerpräsidenten an kleine Anzeigenblätter. Der Parteisprecher sagt, man habe den kleinen Zeitungen nur helfen wollen. Journalisten und die Opposition sind empört. mehr...

ARD will sich bei Uefa beschweren Montierte Tränen

Sie weinte nicht aus Enttäuschung über Balotellis Tore, sondern schon vor dem Spiel - aus wohliger Rührung. Dennoch zeigte die Uefa die Tränen einer Frau aus Düsseldorf während des Halbfinals von Warschau. Es war nicht die erste Montage während des Turniers. Die ARD will sich jetzt beschweren. Von Thomas Kistner/Katharina Riehl mehr...