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Die internationale Koalition eint ein Motiv: Zivilisten vor dem mörderischen Gaddafi-Regime zu schützen. Doch mancher Staatschef verfolgt eigene Ziele, die mit der Innenpolitik zu tun haben - und auch die Risiken sind ungleich verteilt.
Eine Übersicht von
Lena Jakat
Frankreich will militärisch gegen Gaddafi vorgehen, Deutschland möchte das Regime finanziell austrocknen. Dabei käme es beim EU-Sondergipfel vor allem auf gemeinsames Handeln an.
Von
Thorsten Denkler
Live
Der libysche UN-Vizebotschafter spricht von mehreren tausend Toten bei den Protesten in Libyen. In Tripolis wendet sich Gaddafi an seine Anhänger - und ruft sie zum bewaffneten Kampf auf: "Wir werden kämpfen und wir werden siegen", kündigt er an. In der libyschen Hauptstadt eröffnen Gaddafis Truppen das Feuer auf die Demonstranten.
Die Ereignisse im
Live-Ticker
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Frankreichs Außenministerin Michèle Alliot-Marie hat ihren Rücktritt erklärt. Sie steht wegen ihrer Kontakte zum tunesischen Ex-Diktator Ben Ali in der Kritik - neuer Außenminister wird Alain Juppé.
Ein interessantes Gespräch, doch die Einordnung fehlt: Bei Anne Will geht es eigentlich um Libyen, aber eine wahrlich abenteuerliche These handelt von der Schweiz und den Konten von Mubarak, Gaddafi und Co.
Eine kleine Nachtkritik von
Marlene Weiss
"Bild" trauert, bei der "Welt" hält sich das Mitleid in Grenzen und für die "NZZ" kommt der Rücktritt zu spät: Die Presse über den Guttenberg-Abgang - und was Justin Bieber damit zu tun hat.
Französische Frauen haben es satt, im Berufsleben ständig eine Stufe unter männlichen Kollegen zu stehen: Auf der Webseite "Frauenleben" sammeln sie Beispiele sexueller Diskriminierung.
Er gilt als "Máximo Líder" - doch Anführer der kommunistischen Partei Kubas mag Fidel Castro nicht mehr sein. Er habe das Amt bereits vor vier Jahren abgegeben, sagte der 84-Jährige in Havanna. Kurzmeldungen im Überblick
Wirkt Chinas Druck? Russland und fünf andere Länder wollen nicht zur Übergabe des Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo kommen. Kurzmeldungen im Überblick.
Russland bietet den USA offenbar den Austausch gefangener Agenten an: Den Nuklearexperten Igor Sutjagin für mutmaßliche russische Spione.
Kurzmeldungen im Überblick
Tunesien in Aufruhr: In der Hauptstadt patrouilliert die Armee, während die Menschen gegen die Perspektivlosigkeit protestieren. Alleinherrscher Ben Ali versucht zu deeskalieren: Er feuert den Innenminister und lässt Inhaftierte frei.
Gemeinsame Euro-Bonds im Kampf gegen die Krise? Nicht mit Deutschland und Frankreich. Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy haben stattdessen eine ganz andere Idee.
Von
C. Hulverscheidt, M. Balser u. M. Kläsgen
Der gefallenen Diktator Ben Ali hat sich Europas Unterstützung gesichert, indem er mit dem Schreckbild des Islamismus drohte. Auch Deutschland hat den Despoten gehätschelt - ein folgenreicher Fehler.
Ein Gastbeitrag von
Sihem Bensedrine
Die tunesische Regierung lässt die Proteste brutal niederschlagen. Europa toleriert die Unterdrückung durch Präsident Ben Ali - aus Angst vor Flüchtlingen und Islamisten.
Ein Kommentar von
Rudolph Chimelli
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Gerne inszeniert sich der französische Präsident Sarkozy als glamouröser Macher. Doch Kabinettsquerelen und die Bettencourt-Affäre kratzen sein Image als starker Mann an. Seine Karriere in Bildern.
Der französische Geheimdienst hat seine Spionageabwehr auf einen Politiker angesetzt, der Journalisten brisante Informationen weitergegeben hat. Die Zeitung Le Monde hat Anzeige erstattet.
Von
Michael Kläsgen
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Am Donnerstag entscheidet der französische Senat über die umstrittene Rentenreform von Präsident Sarkozy. Seit Wochen laufen die Franzosen Sturm gegen eine Anhebung des Rentenalters. Die Proteste sind keineswegs nur friedlich. Die Bilder
Die französische Außenministerin lässt sich vom tunesischen Ben-Ali-Clan einladen, der Premier macht Urlaub auf Kosten des ägyptischen Präsidenten Mubarak. Präsident Sarkozy schreibt seinen Ministern deshalb Ferien in Frankreich vor.
Von
Lilith Volkert
Der alte Ministerpräsident ist auch der neue. Frankreichs Präsident Sarkozy hat den am Samstag zurückgetretenden François Fillon erneut zum Regierungschef ernannt. Er soll jetzt ein neues Kabinett zusammenstellen.
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28 Regierungschefs treffen sich in Baden-Baden und verursachen den größten Polizei-Einsatz in der Geschichte Baden-Württembergs. Der NATO-Gipfel in Zahlen.
Fünf Journalisten kommunizieren fünf Tage lang nur über Facebook und Twitter mit der Außenwelt. Ihr Fazit: Soziale Netzwerke können traditionelle Medien nicht ersetzen.
Von
Victor Henle
85 Millionen Euro Beute: Der größte Raub in Frankreichs Geschichte scheint aufgeklärt. 25 Verdächtige wurden festgenommen, ein Teil der Beute ist sichergestellt.
Er gilt als die Nummer eins der baskischen Untergrundorganisation Eta: der als "Thierry" bekannte Francisco Javier López Peña. Jetzt wurde er in Frankreich gefasst.