Deutliches Votum für den Wechsel: Bei den Oberbürgermeisterwahlen in Lindau schneidet die parteilose Amtsinhaberin Petra Seidl am schlechtesten ab. Die meisten Stimmen bekommt Gerhard Ecker - doch der Sozialdemokrat muss noch in die Stichwahl.
Der Politikersohn muss sich erneut wegen Prozessbetrugs verantworten. Hintergrund ist die Affäre um die Anlageberatungsfirma, für die Strauß als Justiziar tätig war.
Die Staatsanwaltschaft hält den Politikersohn Max Strauß nach 28 Verhandlungstagen vor dem Augsburger Landgericht für schuldig, Steuern in Millionenhöhe hinterzogen zu haben. Dabei habe der 45-Jährige ein hohes Maß an krimineller Energie an den Tag gelegt und "auf höchst raffinierte Weise versucht, den Staat auszutricksen".
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Von Hans Holzhaider
Punkt für die Staatsanwaltschaft im Dauerprozess gegen Max Strauß: Ein Ex-Manager hat ausgesagt, der Angeklagte habe 130.000 Mark für die Vermittlung von Subventionen erhalten.
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Hans Holzhaider
Der Prozess gegen Max Strauß muss neu verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof sieht das Treuhandverhältnis zwischen dem Politiker-Sohn und dem Waffen-Lobbyisten Schreiber nicht als erwiesen an.
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Hans Holzhaider
Nach fast zwölf Jahre ist das Strafverfahren gegen den Politikersohn Max Strauß wegen angeblicher Schmiergeldzahlungen des Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber endgültig zu Ende: Die Staatsanwaltschaft verzichtet auf eine Revision gegen den Freispruch des Augsburger Landgerichts.
Die Frau von Ex-Staatsekretär Erich Riedl hat vor der Augsburger Strafkammer den Sohn von Franz Josef Strauß belastet: "Der Angeklagte stand plötzlich da und warnte uns vor einer bevorstehenden Hausdurchsuchung". Grund: eine 500.000 Mark-Provision von Thyssen.
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Von Peter Fahrenholz
Das Augsburger Landgericht hat den Druck auf den wegen Steuerhinterziehung angeklagten Politikersohn erhöht. Da Strauß seine Aussage beharrlich verweigert, schließt der Vorsitzende Richter eine Abkürzung des Verfahrens aus.
Neben dem Steuerhinterziehungs-Verfahren in Augsburg wartet auf Max Strauß nun auch ein Prozess vor dem Münchner Landgericht: Die Staatsanwaltschaft München I hat gestern Anklage in der so genannten "Wabag-Affäre" erhoben.
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Von Stephan Handel
Happy End für den Sohn von Franz Josef Strauß: In der Neuauflage des Prozesses um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe ist Max Strauß vom Landgericht Augsburg freigesprochen worden - und erhält obendrein eine Entschädigung.
Der Sohn des einstigen bayerischen Ministerpräsidenten hat für Projekte der Firma Wabag Geldgeber belogen und angeworben und sich bei Politikern für Fördergelder eingesetzt - obwohl er wusste, dass das Geld nicht in die Projekte, sondern in die Taschen der Wabag-Inhaber fließen sollte.
Der tiefe Sturz des Max Strauß scheint unaufhaltsam zu sein. Gesundheitlich angeschlagen, mit dem Fiskus in der so genannten Gruft-Affäre über Kreuz, droht dem 44-Jährigen nun noch ein prozessualer Zwei-Fronten-Kampf.
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Von Alexander Krug
In der Affäre um die Anlagefirma Wabag wollen rund 300 geprellte Anleger vier Millionen Euro Schadensersatz von dem ehemaligen Anwalt einklagen.
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Von Alexander Krug
Vor dem Landgericht Augsburg sagte Holzer, die 1994 von dem Schweizer Geheimkonto "Maxwell" an seine Firma geflossenen 200.000 Mark stammten von dem Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber. Strauß habe mit dem Geld nichts zu tun.
Monika Hohlmeier sagte, ihr Bruder sei "schwer angeschlagen", es handle sich nicht um ein Verzögerungsmanöver. Strauß muss sich Anfang nächsten Jahres wegen Steuerhinterziehung vor dem Landgericht Augsburg verantworten.
Der wegen Steuerhinterziehung angeklagte Max Strauß ist offenbar nun doch verhandlungsfähig. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung hat dies ein zweites medizinisches Gutachten ergeben.
Das Augsburger Landgericht hat die juristisch-medizinische Diskussion über die Verhandlungsfähigkeit des Ex-Rechtsanwalts beendet: Das Verfahren gegen den Strauß-Sohn wegen Steuerhinterziehung beginnt am 20. Januar.
Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung hat dies ein zweites medizinisches Gutachten ergeben. Der wegen Steuerhinterziehung Angeklagte war vor drei Monaten zusammengebrochen und laut einem ersten Gutachten praktisch verhandlungsunfähig.
Unmittelbar vor dem morgigen Prozessbeginn gegen den Ex-Rechtsanwalt hat sich dessen Gesundheitszustand nach Angaben seines Verteidigers "stark zugespitzt".
Wenn ein Mitglied der Familie Strauß vor Gericht steht, ist dieser Prozess allein deswegen schon nicht wie jeder andere. Und für den einen oder anderen mag es eine Genugtuung gewesen sein, den Sohn des verstorbenen Ministerpräsidenten auf der Anklagebank zu sehen.
Ein Kommentar von
Hans Holzhaider
Acht Monate hat der Prozess gegen Max Strauß in Augsburg gedauert. Jetzt hat das Gericht den Politiker-Sohn freigesprochen - zu Recht. Ein Kommentar von Hans Holzhaider
Ein Kommentar von
Hans Holzhaider