Missbrauch, Ignoranz, Vertuschung: Ein Opfer der Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule hat unter dem Pseudonym Jürgen Dehmers ein Buch geschrieben. "Wie laut soll ich denn noch schreien" gibt einen Einblick in den Alltag der Schule und offenbart monströse Zustände.
Von
Tanjev Schultz
Fritz J. Raddatz über die Temperamentlosigkeit der Feuilletons, den "Spießer" Helmut Schmidt und warum der Papst als moralische Instanz versagt hat.
Von
Willi Winkler
Zeit-Magazin-Chef Christoph Amend über Angela Merkels Fingernägel, einen Anruf von Thomas Gottschalk und Cannabis im Kühlschrank.
Interview:
Christina Maria Berr
Bilder
"Wenn er nicht fährt, fällt er um" - so erklärt Weizsäckers Sohn, warum der Bundespräsident a.D. auch im hohen Alter so öffentlich präsent ist. Zum 90. Geburtstag von Richard von Weizsäcker: Seine Karriere in Bildern.
Journalist, Historiker, Diplomat: Die vielen Rollen der "Zeit"-Größe Theo Sommer. Beim Hamburger Wochenblatt schreibt er seit 52 Jahren. Der langjährige Chefredakteur wird 80 und empfiehlt Widerstandsgeist.
Von
Hans-Jürgen Jakobs
Von Tragik und Trauer, von Schuld und Größe: Fritz Sterns Rede zum Stauffenberg-Attentat vom 20. Juli 1944, gehalten im Ehrenhof der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
Wieso nur bezieht sich SPD-Chef Sigmar Gabriel auf die "deutsche Leitkultur", um das Parteiausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin zu rechtfertigen? Die aktuelle Debatte wäre besser geeignet, diese Idee zu kritisieren.
Von
Markus C. Schulte von Drach
Charity mit Glamour-Faktor und jede Menge "Affären": Was bleibt vom Münchner Verein Power-Child, nachdem sich die Galionsfigur Veronica Ferres als Schirmherrin verabschiedet hat?
Von
Wolfgang Luef
Zwei Lager bei der Berichterstattung: Um Willy Brandts Ostpolitik stritten die Journalisten - und die Leser. So sollte Journalismus aussehen.
Von
Manfred Bissinger
Der Spitzenkandidat der Hamburger SPD wurde berühmt als Staatsminister für Kultur und zur Institution als Herausgeber der Wochenzeitung Die Zeit. Sein Leben zwischen Kultur und Politik bietet Stoff für mehrere Biographien. Hier eine kurze.
"Wir haben keine Krise, wir haben nur hohe Preise." 1973 stürzte der Ölpreis die Republik in eine tiefe Sinnkrise und leerte sonntags die Autobahnen. Heute scheint das alles vergessen und irgendwie wurscht, und nicht mal Umweltschützer wissen, den neuerlichen Schock für sich zu nutzen.
Von
SONJA ZEKRI