Über 30 Jahre nach seiner Ausbürgerung aus der DDR polarisiert er noch immer: Wie Wolf Biermann nach den Verrenkungen von SPD und PDS im Berliner Senat die Ehrenbürgerwürde erhält.
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Marcus Jauermehr...
Der jetzt entdeckte Schießbefehl für Stasi-Kommandos gegen DDR-Flüchtlinge ist nicht neu, sorgt aber dennoch für Bestürzung. Nur Ex-DDR-Staatschef Krenz bestreitet nach wie vor die Existenz des Befehls.
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Das Berliner Landgericht hat zwei frühere ranghohe DDR-Funktionäre der Beihilfe zu dreifachem Mord Ende der Achtzigerjahre für schuldig befunden. Mit diesem Urteil endet der vermutlich letzte Prozess wegen der Todesschüsse an Mauer und Stacheldraht.
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Ein Souverän seiner selbst: Linke-Fraktionschef Gregor Gysi hat an der Parlamentdebatte über seine angebliche Spitzel-Vergangenheit teilgenommen - ohne daran teilzunehmen.
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Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Medienberichten zufolge hing der Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze schon seit geraumer Zeit im Dokumentationszentrum der Birthler-Behörde.
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Der Anwalt Gregor Gysi war ein wendiger Grenzgänger zwischen DDR Funktionären und Opposition - doch mit der Stasi will er nie kooperiert haben.
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Constanze von Bullionmehr...
Wahlkampfleiter Bodo Ramelow hält die Stasi-Unterlagenbeauftragte Marianne Birthler für politisch unsachlich. Grund sind Äußerungen Birthlers über mehrere Stasi-Spitzel unter den Bundestagsabgeordneten der Linkspartei.
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Der Immunitätsausschuss des Bundestages will die neuen Vorwürfe gegen Gregor Gysi genauer unter die Lupe nehmen. Ein Gespräch mit der Stasiunterlagen-Beauftragten Marianne Birthler soll mehr Klarheit bringen.
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Offensichtlich waren Erschießungen an der innerdeutschen Grenze nicht nur letztes Mittel: Jetzt wurde ein Dokument entdeckt, dass zum rücksichtslosen Schusswaffengebrauch auffordert.
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Gregor Gysi kann oder will bis heute nicht erklären, wie sein Name in die Stasi-Akten kam. Doch mauert er weiter, wird ihm keiner mehr vertrauen.
Ein Kommentar von
Constanze von Bullionmehr...
Der PDS-Spitzenkandidat in Sachsen darf nicht mehr an Hochschule lehren - das zuständige Ministerium hat Peter Porsch deshalb fristlos entlassen.
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Von Jens Schneidermehr...
Die Chefin der Bundesbehörde für Stasi-Unterlagen ist der Ansicht, dass Personen der Zeitgeschichte wie der Altkanzler eine Veröffentlichung hinnehmen müssen.
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Mehr als 1000 Seiten umfassen die nun freigegebenen Stasi-Unterlagen über Alt-Kanzler Kohl. Marianne Birthler warnt vor übertriebenen Erwartungen. Allerdings könnten die Akten Aufschluss über die Arbeitsweise der Stasi geben.
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Immer mehr Bürger wollen wissen, was in ihrer Stasi-Akte steht. Im vorigen Jahr stellten fast 100.000 Deutsche den entsprechenden Antrag. Zugleich registriert die Birthler-Behörde, dass frühere Stasi-Täter "immer ungenierter" auftreten.
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Deutliche Worte aus der Union: Vor der Aktuellen Stunde im Bundestag zu Gregor Gysis angeblichen Stasi-Verbindungen wächst die Kritik am Linke-Fraktionschef. Dieser geht mit juristischen Mitteln gegen das ZDF vor - und der Sohn des DDR-Regimekritikers Havemann würdigt Gysis Arbeit.
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Oskar Lafontaine nimmt Gregor Gysi wegen dem Vorwurf, für die Staatssicherheit gearbeitet zu haben, in Schutz - und geht sogar noch einen Schritt weiter. Er fordert die Absetzung von Marianne Birthler, der Beauftragten für die Stasi-Unterlagen.
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Die juristischen Auseinandersetzungen um die Herausgabe der Stasi-Akten über Altkanzler Helmut Kohl begannen im Frühjahr 2000. Nach Bekanntwerden der CDU-Spendenaffäre beantragten mehrere Journalisten Einsicht in die DDR-Geheimdienstunterlagen über den früheren Parteivorsitzenden in der Hoffnung auf Informationen über mögliche Geldflüsse an die Unionspartei.
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Während Innenminister Otto Schily die Bürgerrechte gestärkt sieht, wertet Behörden-Chefin Marianne Birthler wertet das Urteil als eine "alarmierende" Entscheidung gegen die Pressefreiheit.
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Die Stasi-Unterlagenbehörde steht offenbar doch nicht vor dem Aus. Kulturstaatsministerin Christina Weiss widersprach damit Medienberichten, wonach bereits zum Januar Aufgaben auf andere Institute verteilt werden sollten.
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Giftpfeile in Richtung der Behördenleiterin: In der Debatte um das Schießbefehl-Papier habe Marianne Birthler die Angelegenheit "hochgejubelt", um zu zeigen, wie wichtig ihr Apparat sei. "Ansonsten wäre ihr Auftreten ein Zeichen von Inkompetenz."
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Allein in der neu gebildeten Fraktion der Linkspartei sitzen nach Angaben der Birthler-Behörde sieben bereits bekannte ehemalige Informelle Mitarbeiter. Die Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen Birthler vermutet weitere Fälle.
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Ausgerechnet er: Der Saubermann par excellence, der sich der Erniedrigten und Beleidigten annahm, Günter Wallraff soll für die Stasi in Westdeutschland geschnüffelt haben. Er weist diese Vorwürfe zurück und auch sein Verlag steht zu ihm.
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