Es muss nicht immer der Eiffelturm sein: SZ-Autoren haben besondere
Orte ausfindig gemacht, die den Charakter ihrer Stadt widerspiegeln. Vom Stadtpark bis zum Kaffeehaus. Acht Empfehlungen.
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Sie schlafen lange, schieben Wichtiges grundsätzlich auf - und tun manchmal tatsächlich gar nichts? Dann liegen Sie vollkommen richtig.
Von Petra Steinbergermehr...
Viertausend Seiten in vier Stunden: Es dürfte unmöglich sein, Marcel Prousts hochkomplexe Erzählung "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" angemessen zu verfilmen. Nina Companéez hat sich dennoch an den Stoff gewagt. Arte zeigt das Desaster in zwei Teilen.
Von Johannes Willmsmehr...
Nächste Woche kommt die lang erwartete Verfilmung des eigentlich unverfilmbaren Sprachrauschs von Jack Kerouacs "On the Road" in die deutschen Kinos. Zuvor aber schickt Arte vier Künstler auf die Suche nach dessen Lebensgefühl - und quer durch die USA.
Von Peter Sichmehr...
Ernest Hemingway lümmelte hier an der Bar rum, Coco Chanel empfing ihre Liebhaber. Nun schließt das legendäre Pariser "Ritz" wegen Renovierungsarbeiten für zwei Jahre seine Türen. Mit Investitionen in Höhe von mindestens 140 Millionen Euro will das Hotel zurück an die Spitze der internationalen Luxusherbergen.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
Alt werden in einer Umgebung, in der man sich nicht verstecken muss: In Berlin hat Europas erstes Mehrgenerationenhaus für Schwule und Lesben seine Pforten geöffnet. Die Wohnungen sind nicht ganz billig, aber sehr begehrt. Sogar junge Leute ziehen in den "Lebensort Vielfalt" ein.
Von Thorsten Schmitz, Berlinmehr...
Als der Tüftler Philipp Reis vor 150 Jahren das erste Telefonat führte, ahnte er noch nicht, was sein neues Medium auslösen würde: Gelbe Telefonzellen, R-Gespräche, schnarrende Wählscheiben und nun der Dauertratsch in der Öffentlichkeit: Eine kleine Kulturgeschichte.
Von Bernd Graffmehr...
Die literarische Ausbeutung intimer biographischer Details gehört inzwischen zum ästhetischen Programm vieler Autoren. Naiv ist es, wenn sie den ihren Lebensgefährten aufgezwungenen Exhibitionismus dann vor Gericht mit dem Ruf nach Kunstfreiheit verteidigen wollen - als ob ihre Werke von einem andern Stern seien. Von Andreas Zielcke
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Die Angst geht um: Bei den Pariser Schauen besinnen sich die Designer - gerade in Zeiten der Krise - auf die Essenz ihrer Kunst.
Von Peter Bäldlemehr...
Eleganz in konsequenter Einfachheit: Die Mode der Coco Chanel stand für die Moderne wie das Bauhaus, Le Corbusier oder die russischen Konstruktivisten. Dabei bildete ihre reduzierte Couture einen geradezu dramatischen Kontrast zu ihrem märchenhaften Leben. Eine neue Biographie entwirft das bisher genaueste Bild des Mythos Chanel.
Von Johannes Willmsmehr...
Hohe Berge, eiskalte Seen, einsame Wälder - in Sils-Maria im Engadin genießen Kreative und Intellektuelle seit mehr als 100 Jahren Ruhe und Raum für große Gedanken.
Von Marcel Burkhardtmehr...
Große Auftritte der Kleinen, kleine Gesten der Großen: Für ein paar aufgeladene Tage hat Heiligendamm die Weltenlenker und die Weltverbesserer angezogen - doch die Polarisierung kann fast nirgends überwunden werden.
Von Stefan Kleinmehr...
Nostalgischer Blick in die Zukunft: Regisseur Wong Kar Wai erzählt die Geschichte einer verlorenen Liebe in Hongkong - im Jahr 2046. Ein Interview über Erinnerungen, Realität und das Weitermachen.
Von Anke Sterneborgmehr...
Spanisch in der Schule boomt: Verunsicherte Eltern wollen ihren Kindern Geschäftskontakte mit Madrid ermöglichen. Doch die haben ganz andere Gründe, sich für die Sprache zu entscheiden: Sie heißen Kuba oder Teneriffa, Salsa oder Shakira.
Von Johan Schloemannmehr...
Yves Saint Laurent erfand die Mode, wie wir sie heute kennen und wie sie heute funktioniert. Nur eine Sache war ihm verwehrt: Er hätte so gerne die Jeans erfunden.
Von Rebecca Casatimehr...
Mal wieder ein neuer Gehaltsratgeber. Doch im Buch von Georges Perec fehlt der süße Cocktail aus Selbstoptimierung und Erfolgshypnose: ein Dokument der Sinnlosigkeit allen Ehrgeizes.
Von Alex Rühlemehr...
Aus diesem Anlass haben die sechs indischen Goethe-Institute zusammen mit den deutschen Literaturhäusern das Projekt ,,Akshar'' (,,Buchstabe'') ins Leben gerufen: Sieben indische und sieben deutsche Autoren besuchen für vier Wochen das jeweils andere Land, verfassen literarische Porträts, schrieben ein Tagebuch, bereiten gemeinsame Veranstaltungen auf der Buchmesse vor. In den vergangenen vier Wochen war der Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach zu Gast in Neu Delhi.
Von Martin Mosebachmehr...
Tee, Bücher, lärmdämmender Teppich: Mindestens 30 000 Menschen wollen in New York als Schrifsteller groß rauskommen. Einige tippen ihre Bücher in sogenannten "Writers Rooms", wo sie direkt an Agenten verkauft werden.
Von Hilmar Klutemehr...
Bei der Reform der Agenda 2010 geht es nicht darum, ob und wie an ein paar Stellschrauben der Schröderschen Politik gedreht wird. Es geht darum, die Demokratie zu sichern.
Ein Kommentar von Heribert Prantlmehr...
Woher kommt eigentlich das Wort? Wie dachten die Menschen in Altertum und Mittelalter darüber? Wie betteten sie sich? Wann schliefen sie? Was sagen Kunst und Philosophie dazu? Hier ist sie, die kurze Geschichte des Schlafes.
Von Von Bernd Graffmehr...
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