Ein steil vorspringendes Kinn, die Pfeife im Mund und der karierte Knickerbocker-Anzug: das sind die Markenzeichen des Nick Knatterton. Die Zeichnungen des Meisterdetektivs machten Manfred Schmidt zu einer nationalen Berühmtheit. Eine Ausstellung ehrt den Comic-Zeichner nun zum 100. Geburtstag.
Von Christoph Haasmehr...
Aus dem Affären-Dickicht des Bundespräsidenten lugt immer wieder ein Mann hervor: Manfred Schmidt. Er ist der Partykönig für die politische und wirtschaftliche Elite des Landes. Jetzt ist er wegen Bestechungsverdachts ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Einer seiner engsten Geschäftspartner: Michael Mronz, der Mann von Außenminister Guido Westerwelle.
Von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Manfred Schmidt war schon in der Wulff-Affäre eine zentrale Figur. Jetzt gerät auch Berlins Regierender Bürgermeister in Bedrängnis, weil er auf der Finca des Party-Veranstalters einen Urlaub verbracht hat. "Das war ein privater Besuch", betont Klaus Wowereit - geschäftliche Beziehungen habe es nicht gegeben.
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Vaterstetten will mögliche Bürgermeisterwahl aus Kostengründen mit der Landtagswahl am 15. September zusammenlegen. Die Verwaltung im Rathaus schätzt den finanziellen Vorteil auf 19 000 Euro.
Von Wieland Bögelmehr...
Auf einem Grundstück am Waldrand in Vaterstetten wurden Kies und Erde abgeladen - bereits zum zweiten Mal. Für die Beseitigung hat der Eigentümer nun zwei Wochen Zeit
Wieland Bögelmehr...
"Nichts dran", "keine Anhaltspunkte", "nicht nachvollziehbar". Wie alle Vorwürfe gegen Christian Wulff nach und nach in sich zusammenfielen. Ein Blick in die Akten der Staatsanwaltschaft.
Von Hans Leyendeckermehr...
"Ich möchte nicht Präsident in einem Land sein, wo man sich von Freunden kein Geld leihen kann", erklärte Christian Wulff einst. Freundschaften waren ein wichtiges Schmiermittel für den Aufstieg von Wulff. Doch viele der einst nützlichen Beziehungen erwiesen sich später als verhängnisvoll. Viele Freunde sind dem ehemaligen Präsidenten nicht geblieben.
Von Jens Schneider und Ralf Wiegand, Hamburgmehr...
Die Staatsanwaltschaft Hannover hat den früheren Sprecher von Ex-Bundespräsident Christian Wulff, Olaf Glaeseker, wegen Bestechlichkeit angeklagt. Glaeseker habe bei der Sponsorensuche für eine Promi-Party geholfen und sich von Partymanager Schmidt im Gegenzug zu kostenlosen Urlauben einladen lassen.
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Die Ermittler suchten in München und Berlin, auf Sylt und Norderney. Sogar bei einer Strandkorb-Vermietung fragten sie nach. Ex-Bundespräsident Wulff genoss bei der Staatsanwaltschaft keinen Prominentenbonus - im Gegenteil. Doch inzwischen ist von den strafrechtlich relevanten Vorwürfen kaum noch etwas übrig.
Von Hans Leyendeckermehr...
Hoher Besuch in Nürnberg: Bundespräsident Joachim Gauck besucht heute die Bundesagentur für Arbeit (BA) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die Gespräche stehen unter dem Thema "Integration und Arbeitsmarkt".
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Wer hat den teuren Rotwein bezahlt, gab es Präsente von der Kosmetikerin oder war die Strandkorb-Miete billiger: Die Ermittlungen zum Fall Wulff drehen sich um Spitzfindigkeiten. Längst ist klar, dass der Einsatz im Widerspruch zu den fraglichen Summen steht. Jetzt entscheidet die Staatsanwaltschaft, wie es für den ehemaligen Bundespräsidenten weitergeht.
Von Hans Leyendeckermehr...
Die Staatsanwaltschaft Hannover will in der Affäre um Ex-Bundespräsident Wulff offenbar demnächst dessen Ex-Sprecher Glaeseker und den Partyveranstalter Schmidt vor Gericht bringen. Inzwischen äußerte sich auch der Filmproduzent Groenewold zu den von ihm übernommenen Hotelkosten für einen Oktoberfest-Trip der Eheleute Wulff.
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Noch am Morgen hat Kurt Beck den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff gefordert. Wegen dessen Verstrickungen mit der Wirtschaft. Doch nur Stunden später sieht sich der rheinland-pfälzische Ministerpräsident plötzlich selbst mit einer Rücktrittsforderung konfrontiert. Auch er selbst profitierte von einer Verbindung zu Partykönig Manfred Schmidt - und flog umsonst im Privatjet zu einem Fest.
Von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Freiflüge und Gratis-Urlaube im Wert von 35.000 Euro: Olaf Glaeseker, der ehemalige Sprecher von Christian Wulff, ist nach Erkenntnissen der Ermittler in Niedersachsen von Party-Veranstalter Manfred Schmidt mit Geschenken "angefüttert" worden. Glaeseker widerspricht den Vorwürfen - und bringt damit seinen ehemaligen Chef in Bedrängnis.
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Ein Münchner Unternehmer baut in Vaterstetten ein seniorengerechtes Haus, und wird dafür von der Stellplatzpflicht befreit. Die meisten Mieter sind allerdings junge Leute
Von Wieland Bögelmehr...
Sie waren vor Gaddafis Terror geflohen - nun erreichen 195 Flüchtlinge aus Lybien Deutschland. In den nächsten Jahren sollen insgesamt 900 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aufgenommen werden. Hilfsorganisationen ist das zu wenig.
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Niedersachsens Ermittlungsbehörden ist es in den vergangenen Monaten nicht gelungen, ein mit einem Codewort gesichertes Laufwerk auf dem Computer des früheren niedersächsischen Regierungssprechers Olaf Glaeseker zu knacken.
mehr...Politicker
Christian Wulff gerät im Zusammenhang mit seiner Zeugenaussage bei der Staatsanwaltschaft Hannover womöglich in Erklärungsnot: Einem Medienbericht zufolge will die TV-Managerin Edda Kraft für Wulffs ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker aussagen - zu Lasten des Ex-Bundespräsidenten. Der streitet ein Vertrauensverhältnis zu Glaeseker ab.
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Ein Schritt zur Aufklärung der Affäre Wulff: Als Zeuge befragte die Staatsanwaltschaft Hannover den Ex-Bundespräsidenten zu Lobby-Partys, im Herbst soll Wulff dann wegen seiner umstrittenen Sylt-Urlaube aussagen. Davon unbelastet ist ein Vorschlag der CDU aus Wulffs-Heimatort Osnabrück. Sie schlägt ihn als Ehrenbürger der Stadt vor.
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Das Nachspiel in der Affäre um den Ex-Bundespräsidenten beginnt: Wulff soll als Zeuge im Korruptionsverfahren gegen seinen früheren Sprecher Glaeseker berufen werden. Dafür hat die Staatsanwaltschaft eigens eine Ausnahmegenehmigung eingeholt.
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Sieg für die SPD: Im Streit um die Promi-Sause Nord-Süd-Dialog hat die niedersächsische Landesregierung Informationen schleppend herausgegeben und damit ihre Auskunftspflicht verletzt. Das hat der Staatsgerichtshof gerügt - ganz im Sinne der klagenden Sozialdemokraten.
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Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die Wohn- und Geschäftsräume von Olaf Glaeseker durchsuchen lassen. Dem ehemaligen Sprecher von Bundespräsident Wulff wird Bestechlichkeit vorgeworfen. Auch bei dem Eventmanager Manfred Schmidt fand eine Razzia statt. Schmidt soll zu Wulffs Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident enge Kontakte zur Staatskanzlei in Hannover gehabt haben.
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Gerade hat sich Christian Wulff für die Kreditaffäre entschuldigt, schon droht neues Ungemach: Olaf Glaeseker, der geschasste Sprecher des Bundespräsidenten, machte kostenlose Urlaube - finanziert von Manfred Schmidt. Der Partyveranstalter war gleichzeitig einer der großen Profiteure unter Ministerpräsident Wulff.
Von Ralf Wiegandmehr...
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