Laut aktueller Umfragen bleibt die Union weiterhin stärkste Kraft und baut den Vorsprung gegenüber der SPD sogar aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel führt die Liste der beliebtesten Politiker Deutschlands klar an - die Zustimmung für den Bundespräsidenten ist dagegen noch weiter gesunken.
Prinz William im Militäreinsatz auf den Falklandinseln, ein neues Kriegsschiff auf dem Weg dorthin - für die Briten sind das Routinemaßnahmen. Argentinien will dagegen beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Protest einlegen - das Land kritisiert "die Militarisierung" des Südatlantiks.
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Die Union glänzt mit den besten Werten seit acht Monaten und die Piraten sowie die Linke halten ihre potentiellen Wähler laut einer Forsa-Meinungsumfrage - der Einzug in den Bundestag wäre ihnen derzeit sicher. Nur die FDP droht, in der Versenkung zu verschwinden.
Liberales Leid: Die FDP verliert in einer Umfrage noch mehr Zustimmung - derzeit würde die Piratenpartei mehr als viermal so viele Stimmen erhalten wie die Regierungspartei. Offenbar reagierten die FDP-Anhänger enttäuscht auf den Rücktritt von Generalsekretär Lindner und die Ränkespiele im Hintergrund.
Die euroskeptischen Töne von Vizekanzler Rösler schaden seiner Partei. Die Werte der FDP verschlechtern sich, auch CDU und CSU müssen sich sorgen. Nur noch jeder sechste der Unionsanhänger bewertet die Zusammenarbeit von Schwarz-Gelb positiv. Dass die Koalition bis 2013 durchhält, glaubt nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen.
Die Berlin-Wahl scheint Bundestrends zu setzen: Die jüngste Umfrage zeigt, dass die Piraten Chancen auf den Einzug in den Bundestag haben - auch auf Kosten der desolaten FDP.
Die FDP stürzt in den Umfragen ab, die Grünen fahren Rekordwerte ein - und die Werte für die Union bleiben stabil. Forsa-Chef Manfred Güllner erklärt, was da los ist.
Interview:
Markus C. Schulte von Drach
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Erbe Bin Ladens: Der ägyptische Ex-Offizier Saif al-Adel soll neuer Kopf des Terrornetzwerks al-Qaida sein. Er wird als Drahtzieher hinter mehreren verheerenden Anschlägen vermutet.
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Die Liberalen verlieren in einer Umfrage erneut einen Prozentpunkt. Forsa-Chef Güllner spricht von einem historisch einmaligen Trend, FDP-Chef Rösler sieht seine Partei dagegen auf dem richtigen Weg.
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Zwei Wochen nach dem Mordanschlag auf den Halbbruder von Präsident Hamid Karsai ist ein weiterer afghanischer Politiker ums Leben gekommen.
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Die FDP hatte für die Anliegen der Atom-, Pharma- und Hotelbranche ein offenes Ohr. Das hat ihr den Vorwurf der Klientelpolitik eingebracht. Jetzt liegen die Liberalen bei drei Prozent. Den Lobbyisten kann das nicht recht sein. Waren sie zu erfolgreich?
Von
Michael König
Die gute Nachricht für den designierten FDP-Chef Philipp Rösler: Es kann nur besser werden. Die Liberalen liegen im Forsa-Wahltrend bei drei Prozent. Die Grünen sind beliebter - sehr viel beliebter. Sie liegen in der Umfrage fast gleichauf mit der Union.
Mit dem Umbau an der Parteispitze erklärt der designierte FDP-Chef und Wirtschaftsminister Philipp Rösler die Personaldebatte für beendet. Doch da prescht schon der Nächste vor: Der neue Fraktionsvize Martin Lindner fordert eine schriftliche Abstimmung über den Verbleib Guido Westerwelles im Auswärtigen Amt.
Forsa-Chef Manfred Güllner über das Desinteresse der Menschen an einem hart geführten Wahlkampf, die Fehler der SPD und das Dilemma von Frank-Walter Steinmeier, kein Gerhard Schröder zu sein.
Interview:
Gökalp Babayigit
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Forsa-Chef Manfred Güllner erklärt im Gespräch mit sueddeutsche.de, warum die FDP die Wähler enttäuscht hat - und warum Panik dennoch fehl am Platz ist.
Interview:
Thorsten Denkler
In sieben Bundesländern wird in diesem Jahr gewählt, vielleicht kommt auch noch Nordrhein-Westfalen hinzu. Der FDP und ihrem Chef Westerwelle drohen Debakel - aber auch die Linkspartei büßt an Zustimmung ein. Verliert die CDU ihre Hochburg im Südwesten, wäre das auch für Merkel ein Menetekel mit Folgen.
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"Druck wird das Gegenteil bewirken": Iran verbittet sich ausländisches Engagement für die Freilassung der inhaftierten deutschen Reporter.
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Die Grünen liegen einer Umfrage zufolge in der Wählergunst erstmals vor der SPD. Die Partei von Claudia Roth und Cem Özdemir profitiert als einzige von der Unzufriedenheit der Wähler mit der Regierung.
Bei Kollegen und Politikern ist er berüchtigt: Jetzt steht Forsa-Chef Manfred Güllner vor Gericht - er warf einer Konkurrenzfirma vor, Umfragen zu schönen.
Von
Sebastian Beck
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik hat die CDU mehr Mitglieder als die SPD - aber auch nur, weil ihre Mitgliederverluste weniger dramatisch sind. Die Volkspartei scheint ausgedient zu haben - finden nicht nur Politikwissenschaftler.
Nach Ansicht des Forsa-Chefs Manfred Güllner ist die Krise der SPD mit Parteichef Beck nicht lösbar. Aus der Partei erhält Beck hingegen Rückendeckung.
Wenn Schröder der Gründungsvater der Linkspartei ist, dann ist Lafontaine ihr Taufpate. Wie die SPD sich selbst zerfleischte und so den Linken den Weg ebnete.
Von
Guido Bohsem
Deutlicher kann ein Meinungsforscher kaum werden: Forsa-Chef Güllner rät der SPD in Schleswig-Holstein dringend, Ralf Stegner als Spitzenkandidaten auszutauschen.