Ein Gericht hat zwei Männer freigesprochen, die laut Anklage einen Molotowcocktail auf Polizisten geworfen haben sollen. Die Ermittlungen in dem Fall sind umstritten.
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Schwere Schlappe für die Staatsanwaltschaft: Neun Monate nach den Berliner Mai-Krawallen hat das Landgericht zwei junge Männer vom Vorwurf des versuchten Mordes freigesprochen.
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Mutmaßliche Mai-Randalierer kommen frei, Ermittler fordern Konsequenzen nach Airbus-Absturz und in Lyon wird ein Junge beim Brotkaufen erschossen.
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Bei den 1.-Mai-Demonstrationen in Berlin und Hamburg ist es am Abend zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten attackierten Polizisten mit Steinen und Flaschen und zündeten Knallkörper. In Berlin griff die Polizei ein und löste die Versammlung auf, in Hamburg ging die Polizei mit Wasserwerfen gegen Randalierer vor.
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Im Prozess um die Mai-Krawalle hat das Landgericht Berlin die Angeklagten freigesprochen. Die Verhandlung war eine einzige Blamage für die Ermittler.
Ein Kommentar von
Constanze von Bullionmehr...
Lust am Prügeln, Tanz, politischer Kampf: Am 1. Mai herrscht in Berlin Ausnahmezustand. Die Randalierer bejubeln nicht nur die Wunden der Polizisten, sondern auch die eigenen.
Protokoll einer Nacht von
J. Boie u. J. Reesemehr...
Alle Jahre wieder: Linke werfen Flaschen, Mülleimer brennen, Wasserwerfer rücken an. Dennoch blieb es vergleichsweise ruhig. Die Linken sind zufrieden - sie haben die Nazi-Demo blockiert.
Von
Johannes Boie, Berlinmehr...
Gewaltsame Auschreitungen und Festnahmen gab es - insgesamt hat die Bundeshauptstadt allerdings eine vergleichsweise ruhige Walpurgisnacht hinter sich.
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Das große Chaos blieb dieses Jahr aus: Bei den Demonstrationen und Krawallen am 1. Mai griff die Polizei in Berlin gezielter durch und nahm mehr Randalierer vorübergehend in Gewahrsam. Die Zahl der Sachschäden ging um Zweidrittel zurück.
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Gegen "gierige Eliten" und für gerechte Löhne, gegen das Kaputtsparen in der Krise und für eine Reichensteuer haben sich die Gewerkschaften am Tag der Arbeit stark gemacht. In der Nacht zum 1. Mai war es indes weitgehend ruhig geblieben - die befürchteten Krawalle in Berlin und Hamburg blieben aus.
Der 1. Mai
in Bildern.mehr...
Wegen des großen Bedarfs an Polizisten am 1. Mai 2011 wollen Politiker offenbar den drittletzten Bundesligaspieltag verlegen. Die DFL um Liga-Präsident Reinhard Rauball lehnt ab: Die Verlegung eines ganzen Spieltags sei "inakzeptabel".
Von
Moritz Kielbassamehr...
Nach vielen Misserfolgen im Kampf gegen die Drogenkriminalität treten immer mehr Politiker für die Freigabe des Rauschgifthandels ein.
Kurzmeldungen im Überblick.mehr...
Sie werden getreten, bespuckt und geschlagen: Die bayerische Polizei beklagt die zunehmende Gewalt gegen Beamte. Innenminister Herrmann fordert deshalb härtere Strafen - und bessere Ausrüstung.
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Marco Völkleinmehr...
Am 1. Mai-Wochenende kommt es zu weniger Krawallen als befürchtet. Am Sonntagabend fliegen in Berlin aber Steine und Flaschen - die Polizei antwortet mit Tränengas.
Von
Inga Rahmsdorf, Berlinmehr...
In Kreuzberg war von den Abgeordneten am 1. Mai nur der Grüne Christian Ströbele. Dennoch wussten selbst Nachwuchspolitiker der Union ganz genau, warum die Gewalt eskalierte.
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Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Brisante Brandstiftung: Auf die Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin ist ein Anschlag verübt worden. Als Hintergrund werden politische Motive vermutet.
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Berlins Innensenator Ehrhart Körting hat die 1.Mai-Krawalle mit einer Vergewaltigung verglichen. Die Opposition ist schockiert und fordert Körtings Rücktritt.
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Geert Wilders wird erst nach der Parlamentswahl vor Gericht stehen - der Rechtspopulist dröhnt derweil gegen "linke Machthaber". Kurzmeldungen im Überblick.
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Müllcontainer brennen, Steine fliegen: In der Walpurgisnacht ist es in Berlin und Hamburg zu Randalen gekommen, 51 Beamte wurden verletzt. Die befürchteten schweren Krawalle in Folge der Finanzkrise blieben bislang aus.
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Der Bundespolizist, der verdächtigt wird, sich an den Mai-Krawallen in Berlin beteiligt zu haben, ist an seiner Dienststelle auf dem Flughafen in Frankfurt am Main vom Dienst suspendiert worden.
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Finanzminister Steinbrück ist nicht gut auf Steuerhinterzieher zu sprechen, John Edwards steht vor den Trümmern seiner Karriere und ein Supermarkttycoon wird Panamas neuer Präsident.
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Trotz zahlreicher gewalttätiger Auseinandersezungen sind die Demonstrationen zum 1. Mai nach Einschätzung der Polizei so friedlich verlaufen wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr.
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Wende zum Besseren? Vor 20 Jahren gab es in Berlin erstmals Krawalle zum 1. Mai, diesmal hofft die Polizei auf einen friedlichen Verlauf.
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Philip Grassmannmehr...
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