Neue Töne aus Teheran: Irans Revolutionsführer sieht keine Hinweise dafür, dass ausländische Staaten hinter den Aktionen stecken. Dies hatte Ahmadinedschad stets behauptet.
Russlands Präsident Medwedjew trägt die scharfe Erklärung des G-8-Gipfels mit - und bezeichnet das Atomprogramm Irans als große Gefahr.
Von
Guido Bohsem
Neue Runde im diplomatischen Ringen um das iranische Atomprogramm: Israels Ministerpräsident Olmert hat den russischen Präsidenten Putin bei einem Blitzbesuch zu einer härteren Haltung gegenüber Teheran aufgefordert.
Zähes Ringen um die politische Führung: Vor den Parlamentswahlen im Iran profiliert sich der geistliche Führer Chamenei mit Anschuldigungen gegen den Westen - seine konservative Mehrheit scheint damit gesichert. Doch welche Rolle spielt Präsident Ahmadinedschad? Er konzentriert sich auf die kommenden Wahlen - und fürchtet um sein politisches Erbe.
Von
Rudolph Chimelli
Obama zeigt, dass er den Nobelpreis nicht nur fürs Reden erhalten hat: Die USA wollen künftig prinzipiell auf den Einsatz von Atomwaffen verzichten - auch wenn das Land angegriffen wird.
Von
W. Jaschensky
Schwere Zusammenstöße in Teheran: Irans Opposition geht erneut auf die Straße und wirft den Behörden Folter vor. Unterdessen haben Menschen weltweit ihre Solidarität bekundet.
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Iran lenkt im Atomstreit möglicherweise ein. Präsident Ahmadinedschad zeigt sich bereit, Uran im Ausland anreichern zu lassen.
Von
Tomas Avenarius u. Paul-Anton Krüger
Der iranische Oppositionsführer Mussawi hat seine Bereitschaft erklärt, für die Rechte des Volkes zu sterben. Die Regierung droht den Protestführern mit hartem Vorgehen.
Erst griff Irans Präsident Ahmadinedschad Deutschland wegen des Mordes an einer Ägypterin in Dresden scharf an - jetzt legt der Justizchef nach. Die deutsche Bundesregierung weist die Vorwürfe zurück.
Während auf der Münchner Sicherheitskonferenz um eine Annäherung im Atomstreit gerungen wird, setzt Irans Präsident auf Konfrontation: Ahmadinedschad ordnete nun an, höher angereichertes Uran zu produzieren.
Eine neue Protestwelle erfasst Iran - jetzt muss Präsident Ahmadinedschad eine neue Niederlage hinnehmen: Der von ihm ernannte Stellvertreter ist zurückgetreten.
Irans Präsident Ahmadinedschad hat mit seinen Attacken gegen Israel vor den UN einen Eklat ausgelöst. Außenminister Steinmeier verurteilte den Auftritt - mit ungewöhnlich deutlichen Worten.
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Schwerer Anschlag auf Irans Revolutionsgarde: Ahmadinedschad glaubt an eine Verwicklung des pakistanischen Geheimdiensts. Islamabad bestreitet dies.
In Teheran ist ein Mitarbeiter der britischen Botschaft zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Während sich Innenminister Miliband empört zeigt, sind genaue Hintergründe des Urteils noch unklar.
Die Zeichen stehen auf Konfrontation: Iran informiert die Atomenergiebehörde offiziell, mit der Urananreicherung auf 20 Prozent zu beginnen. Gleichzeitig zeigt der islamische Staat militärische Schlagkraft.
Der oberste religiöse Führer Irans, Ajatollah Chamenei, hat Präsident Ahmadinedschad offiziell in dessen zweite Amtszeit eingeführt - ungeachtet aller Proteste.
Bei einem Angriff auf den Gazastreifen sterben drei Palästinenser, im südafghanischen Kandahar explodiert eine Bombe und Nordkorea lädt US-Gesandten ein.