Mit Ali Laridschani hat das neue iranische Parlament erneut einen Kritiker von Präsident Ahmadinedschad zu seinem Präsidenten gewählt.
mehr...Politicker
Ein niedersächsischer FDP-Funktionär hat sich mit einer Reise nach Teheran massiven Ärger eingehandelt. Er traf dort Präsident Ahmadinedschad - und behauptet nun, dieser würde nicht den Holocaust leugnen.
mehr...
Die Story ist so abenteuerlich, dass sich kaum ein Drehbuchautor darauf einlassen würde. Und doch kann sie die Wiederwahl von Barack Obama gefährden. Wenn Iraner tatsächlich versucht haben, auf amerikanischem Boden den saudi-arabischen Botschafter töten zu lassen, muss der US-Präsident jetzt handeln. Er muss demonstrieren, dass er durchgreifen kann. Das Wort "Dialog" ist aus Washingtons Maßnahmenkatalog gestrichen.
Ein Kommentar von
Christian Wernickemehr...
Ein oberlippenbärtiger Gebrauchtwagenhändler, ein mexikanischer Drogendealer und ein Mitglied einer iranischen Spezialeinheit sollen einen Anschlag auf einen Diplomaten in Washington geplant haben. US-Präsident Obama beschuldigt das Regime in Teheran, darin verwickelt zu sein. Die miserablen Beziehungen der beiden Länder werden sich weiter verschlechtern. Dabei ist unklar, ob Iran von den Plänen wusste.
Von
Wolfgang Jaschenskymehr...
Eine stümperhaft vorgehende Elite-Militäreinheit, ein unklares politisches Ziel und ein enormes Risiko für den mutmaßlichen Täter - auch US-Experten zweifeln an den angeblichen iranischen Anschlagsplänen. Washington ist bislang Beweise schuldig geblieben, dass Teheran wirklich in das Vorhaben verwickelt ist.
Von
Paul-Anton Krügermehr...
Das geplante Attentat auf einen saudischen Diplomaten in den USA trägt nicht die Handschrift des iranischen Geheimdienstes - doch es gibt genügend Kräfte in Iran, die sich so ein dilettantisches Komplott ausdenken können. Sicher ist: Teheran muss im Kampf gegen Erzfeind Saudi-Arabien einen Rückschlag hinnehmen. Irans Ziel, Amerikaner und Saudis zu entfremden, ist in weite Ferne gerückt.
Von
Tomas Avenariusmehr...
Seit der fadenscheinigen Begründung des Irak-Kriegs ist die Glaubwürdigkeit der USA beschädigt. Umso mehr sind daher die widersprüchlichen Aussagen zu den angeblichen iranischen Attentatsplänen eine Einladung für Zweifler und Verschwörungstheoretiker. Bei der Forderung nach neuen Sanktionen dürfte das zum Problem werden.
Ein Kommentar von
Paul-Anton Krügermehr...
Kann Teheran eine Atombombe bauen? Die Internationale Atomenergiebehörde will die "bislang stärksten Beweise" vorlegen, dass die Islamische Republik inzwischen die entscheidenden Hürden gemeistert hat - dank ausländischer Hilfe. Einzelheiten des IAEA-Berichts sind bereits durchgesickert und verschärfen die Debatte um einen möglichen Militärschlag gegen Iran. Russland richtet eine deutliche Warnung an Israel.
mehr...
Der IAEA-Bericht nur Propaganda, Israels Angriffspläne nichts als Säbelrasseln: Iran spielt den Konflikt mit dem Westen herunter. Teheran sei auf alle Szenarien vorbereitet. Die Einschätzung von Militärexperten dürfte die Iraner bestärken: Israel sei gar nicht in der Lage, durch einen Angriff das Atomprogramm lahmzulegen.
Von
Rudolph Chimellimehr...
Meinung
Die Atomwächter der IAEA lassen keinen Platz für Zweifel: Iran arbeitet an der Entwicklung von Nuklearwaffen. Teheran beharrt zwar weiter auf seiner Version, lediglich friedliche Absichten zu verfolgen. Doch der IAEA-Bericht zerstört das iranische Märchen und zeigt das wahre Ziel auf.
Ein Kommentar von
Hubert Wetzelmehr...
Die Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern des jemenitischen Präsidenten Ali Abdallah Saleh haben allein in der Hauptstadt Sanaa 20 Menschen das Leben gekostet. Auch in anderen Landesteilen kam es zu blutigen Kämpfen mit Todesopfern.
mehr...
Der neue Außenminister Salehi ist als Chef der Atombehörde den Verhandlern im Westen lange bekannt. Das ist die gute Nachricht - doch auch er vertritt die Teheraner Konsensmeinung: Iran hat ein Recht auf ein Atomprogramm.
Ein Kommentar von
Rudolph Chimellimehr...
Indien braucht Öl. Iran hat welches. Da die USA die direkte Bezahlung der Lieferungen aus politischen Gründen verhindern, fließt das Geld indirekt über Europa - und die Bundesbank.
Von
T. Öchsner und M. Zydramehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.